Deutsche Uni-Ärzten drohen mit Streik
publiziert: Dienstag, 14. Mrz 2006 / 20:31 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 14. Mrz 2006 / 21:43 Uhr

Berlin/Stuttgart - Im Tarifkonflikt der 22 000 Ärzte an den deutschen Universitätskliniken stehen die Zeichen auf Streik.

Das Endergebnis der bis zum Abend laufenden Urabstimmung wird für Mittwoch erwartet.
Das Endergebnis der bis zum Abend laufenden Urabstimmung wird für Mittwoch erwartet.
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In einzelnen Universitätskliniken stimmten über 90 Prozent der Ärzte für einen unbefristeten Streik. Dies bestätigte ein Sprecher der Ärztegewerkschaft Marburger Bund in Berlin.

Das Endergebnis der bis zum Abend laufenden Urabstimmung wird für Mittwoch erwartet. Stimmen mindestens 75 Prozent für einen Streik, würden die Ärzte ab Donnerstag streiken. Sie fordern Gehaltserhöhungen um 30 Prozent und einen eigenen Tarifvertrag.

Unterdessen gingen die Streiks im öffentlichen Dienst in zahlreichen Bundesländern weiter. Die Gewerkschaften wehren sich gegen eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit und gegen Kürzungen beim Weihnachts- und beim Urlaubsgeld.

In Baden-Württemberg einigten sich die Tarifparteien auf ein Schlichtungsverfahren. Die paritätisch besetzte Kommission soll bis Sonntag eine Einigung erzielen, bis dahin gehen die Streiks weiter.

(bsk/sda)

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