Deutschland gedenkt des Mauerfalls
publiziert: Donnerstag, 9. Nov 2006 / 16:23 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 9. Nov 2006 / 18:04 Uhr

Berlin - Am 17. Jahrestag des Mauerfalls hat die deutsche Regierung Erfolge beim Aufbau Ost betont. Trotz hoher Arbeitslosigkeit warnte sie vor Niedergeschlagenheit.

In der deutschen Geschicht sei der 9. November ein Wendepunkt «im Guten wie im Bösen».
In der deutschen Geschicht sei der 9. November ein Wendepunkt «im Guten wie im Bösen».
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Gerade beim Aufbau in den neuen Ländern dürfe nicht Demotivation einkehren, sagte der Ost-Beauftragte der Bundesregierung, Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee, im Bundestag.

Die Erfolge dürften nicht schlecht geredet werden. Kernproblem im Gebiet der ehemaligen DDR sei aber die Langzeitarbeitslosigkeit.

Die Linksfraktion hielt der Regierung vor, ihr Aufbaukurs sei «gescheitert». Der Chef der Linkspartei, Lothar Bisky, kritisierte, dass schon zu Beginn des Aufbaus im Osten «Kardinalfehler» gemacht worden seien und verwies auf das System vom Ganztagsschulen und Gesundheitswesen der DDR, das nicht weitergeführt wurde.

Glückliche Wiedervereinigung

Am Berliner Mahnmal für die Opfer der Teilung an der Bernauer Strasse fand am Donnerstag eine Gedenkfeier statt. Dort sagte der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Günter Nooke, der Fall der Mauer am 9. November 1989 sei einer der «glücklichsten Momente der deutschen Geschichte» gewesen.

An der Opfer-Gedenkstätte wurden Kerzen aufgestellt und Reste der Mauer mit Blumen geschmückt. Die Bernauer Strasse wurde von der Mauer durchschnitten und galt deshalb als Symbol der Teilung zwischen Bundesrepublik und DDR.

Nach neuen Erkenntnissen des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam starben zwischen 1961 und 1989 an der Berliner Mauer 125 Menschen. Die Mauer teilte Berlin 28 Jahre.

(bert/sda)

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