Dick Marty als populärste Persönlichkeit ausgezeichnet
publiziert: Montag, 30. Apr 2007 / 22:06 Uhr

Genf - Dick Marty ist für ausländische Medienschaffende die derzeit populärste Persönlichkeit der Schweiz. Die Vereinigung der Auslandpresse ehrt ihn für seine Ermittlungen zu Aktivitäten des US-Geheimdienstes CIA mit ihrem diesjährigen Preis.

Dick F. Marty freut sich über die Wertschätzung von Seiten der Medienschaffenden.
Dick F. Marty freut sich über die Wertschätzung von Seiten der Medienschaffenden.
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Mit dem Entscheid für den CIA-Berichterstatter des Europarates wollten die Mitglieder der Vereinigung der Auslandpresse in der Schweiz (APES) Dick Martys Mut auszeichnen, sagte Präsidentin Yolanda Rojal in Genf.

Martys Recherchen seien aus Sicht der ausländischen Pressevertreter bewundernswert.

Der Tessiner FDP-Ständerat Dick Marty selbst sagte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA, er freue sich über die Auszeichnung.

Diese sei Ausdruck der Wertschätzung von Seiten der professionellen Medienschaffenden und der Anerkennung seiner Arbeit zu Gunsten «gewisser Werte, die in der politischen Diskussion vergessen worden zu sein scheinen».

APES zeichnet seit 2002 die populärsten Persönlichkeiten aus

Die APES zeichnet seit 2002 die in ihren Augen jeweils populärste Persönlichkeit der Schweiz aus. Bisherige Träger ihres Preises sind der frühere Vize-Bundeskanzler Achille Casanova, Cornelio Sommaruga, Präsident des Internationalen Zentrums für humanitäre Minenräumung (GICHD) und ehemaliger IKRK-Präsident, der Soziologe Jean Ziegler und alt Bundesrat Adolf Ogi.

Zu der seit 75 Jahren bestehenden Vereinigung APES gehören rund 100 Korrespondenten von Medien aus 40 Ländern.

Marty kündigte derweil seine Kandidatur für eine weitere Legislatur als Ständerat an. Er tat dies am Abend in der Sendung «Telegiornale» des Tessiner Fernsehens TSI.

In seiner Kantonalpartei ist die Kandidatur umstritten. Erst am Samstag hatte FDP-Vizepräsident Giorgio Giudici Marty via Zeitungsinterview aufgefordert, nicht mehr zu kandidieren.

Die beiden Politiker waren sich vor den kantonalen Wahlen vom 1. April über die mittlerweile abgewählte FDP-Staatsrätin Marina Masoni in die Haare geraten. Marty hatte sie in einem Zeitungsartikel heftig kritisiert. Giudici warf ihm darauf vor, die Methoden eines Inquisitionsgerichtes angewandt zu haben.

(li/sda)

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