Die 500-Euro Frage
publiziert: Dienstag, 16. Feb 2016 / 14:49 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 16. Feb 2016 / 21:03 Uhr
500-Euro-Schein: Bald ein Ding der Vergangenheit.
500-Euro-Schein: Bald ein Ding der Vergangenheit.

«Nur Bares ist Wahres!» war lange Zeit ein durchaus gebräuchlicher Spruch - nicht nur im Gebrauchtwagenhandel. Doch diese Ära geht zu Ende und Bargeld soll nach dem Willen von manchem Notenbanker abgeschafft werden. Im letzten Juni wurde in London an einer Notenbankerkonferenz darüber diskutiert und jetzt eliminiert die EZB offenbar den 500-Euro-Schein.

9 Meldungen im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

Kommentar zur Bargeldabschaffung
Die NZZ über eine Welt ohne Banknoten.
nzz.ch

Recht auf Privatsphäre
Das Recht auf Privatsphäre erklärt.
menschenrechtserklärung.de

Die EZB hat gerade den ersten Schritt zur Abschaffung des Bargelds gemacht. Natürlich sei dies gar nicht der Fall, wird sofort betont, es gehe nur um den 500er-Schein, den man, unter anderem wegen der Terror-Finanzierung, eliminieren wolle, denn 'nach Paris' sei alles anders.

Wer jemals versucht hat, in Europa einen 500er zum Einkaufen zu benutzen, bekommt sofort massive Zweifel an diesem Argument. Denn diese Note ist in Läden etwas so beliebt wie Donald Trump an einem Anti-Sexismus-Workshop. Viele Geschäfte nehmen sie aus Angst vor Fälschungen gar nicht erst an und wer regelmässig mit diesen Noten zahlen will, wird garantiert auffallen. Genau, was ein Terrorist ja will.

Dass bereits im letzten Juni an einer Konferenz von Finanzexperten und Notenbankern in London die Abschaffung von Bargeld als wünschenswert bezeichnet wurde - 5 Monate vor 'Paris' - wird nicht erwähnt und hat sicher nichts mit dem Euro-500er zu tun.

Auch dort wurde ein ganzes Sammelsurium an Gründen dafür erwähnt, warum Bargeld ganz schrecklich lästig und böse ist: Steuerhinterziehung, Geldwäscherei und natürlich kriminelle Aktivitäten.

Doch mit der gleichen Logik könnten auch Steakmesser verboten werden: Sie werden regelmässig benutzt, um Menschen zu verletzen und zu bedrohen. Logisch, dass auch diese abgeschafft gehören, oder? So muss kein Schelm sein, wer denkt, dass der 500-Euro-Schein ein Versuchsballon der EZB ist.

Doch Bargeld ist bei vielen Menschen immer noch unglaublich beliebt. Nicht nur aus scheinbar absurden Gründen wie dem 'Fühlen' seines Besitzes, wenn man ein Bündel Banknoten in den Händen hält. Wobei das durchaus nicht so absurd ist, wie es scheint. Man denke nur an Bankenpleiten und -skandale, die damit endeten, dass Sparer nur noch einen Teil oder gar nichts ihres Geldes zurück bekamen. Der Diebstahl durch die Unfähigkeit von Bankmanagern kann nicht stattfinden, wenn das Geld zu Hause in einem Safe liegt.

Ebenso wenig wird Bargeld auf einmal weniger, wenn negativ-Zinsen erhoben werden. Gäbe es kein Bargeld mehr, könnten Sie ihre Bankkarte darauf verwetten, würden bereits jetzt Spareinlagen mit Negativzinsen belastet. Die Angst vor einem Run auf die Banken hält diese vermutlich davon ab, Spareinlagen bereits so zu belasten und die Zentralbanken davon, ihre Negativ-Zins-Politik auszuweiten.

Und dann wäre da noch die Steuerhinterziehung, welche erst durch Bargeld ermöglicht werde und so eliminiert werden könnte. Diese Argumentation von Banken und Regierungen zu hören ist eine Frechheit sondergleichen. Denn die grossen Steuerverluste der Staaten finden ja nicht bei den 'kleinen' Fischen statt. Die Fälle von Amazon, Google, Apple und wie sie alle heissen, die durch vielfach offiziell abgesegnete Steuertricks praktisch keine Gewinnsteuer abliefern müssen, sind da wohl schlagende Beispiele. Der immer noch stattfindende Steuerwettbewerb, bei dem multinationale Unternehmen Staaten gegeneinander ausspielen kostet vermutlich wesentlich mehr, als bei den 'Kleinen' je zu holen sein wird. Und dies passiert alles, ohne dass auch nur eine Münze bewegt werden muss.

Im Umkehrschluss würde mit der Cash-Abschaffung die Überwachung der Bürger perfektioniert. Es wäre nicht mehr möglich, auch nur ein Sandwich zu kaufen, ohne dass dies an irgend einer Stelle registriert würde. Die Zahlungsdienstleister und der Staat wüssten plötzlich alles und würden dieses Wissen mit jenen Stellen teilen, die ein 'begründetes' Interesse hätten: Alkohol- und Tabakkäufe würden zum Beispiel den Krankenkassen gemeldet und könnten bei entsprechenden Verträgen zu Malus-Prämien führen.

Oder man stelle sich einen Banker vor, der sich als 'links-extrem' eingestufte Schriften kauft. Ein Termin beim Vorgesetzten wäre das Mindeste, was dieser am Morgen nach dem 'Flagging' seines Kaufs erwarten dürfte.

Wer willens ist, sein Handy zu Hause zu lassen, nur Bargeld einsteckt und womöglich ein Auto ohne Online-Anbindung hat, kann es (sofern er Routen mit wenigen Überwachungskameras wählt) noch heute schaffen, einfach mal weg und für niemanden erreichbar oder auffindbar zu sein. Dies ist das gute Recht eines jeden, der seinen Verpflichtungen gegenüber allen andern nachgekommen ist. Dieses - für viele nur theoretische - Recht auf Privatsphäre ist aber genau das: Ein Recht - und zwar sogar ein Menschenrecht.

Sehr viele von uns verzichten zwar jetzt schon freiwillig auf dieses Recht, wenn wir, vernetzt und mobil an tausend Apps angebunden und von diesen belauscht, unterwegs sind. Doch wir alle haben immer noch die Möglichkeit, wenn wir sie nur wählen. Die Abschaffung des Bargeldes würde uns auch noch diese nehmen und uns endgültig überwachbar machen.

Doch darum geht es der EZB und den Notenbankern sicher nicht. Darauf könnte man doch glatt 500 Euro setzen. Oder lieber doch nicht?

(Patrik Etschmayer/news.ch)

?
Facebook
SMS
SMS
4
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 4 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Zürich - Mit der Abschaffung der 500-Euro-Note durch die Europäische Zentralbank (EZB) ist erneut eine Diskussion um ein Aus ... mehr lesen 2
Die SNB will an der grössten Schweizer Banknote festhalten.
London/Zürich - Der Franken ist am Dienstag zum Euro auf den höchsten Stand seit zwei Wochen geklettert. Experten machten ... mehr lesen
In den vergangenen Wochen war die Schweizer Währung ungewöhnlich schwach.
Die Bank von Japan kurbelt das Wirtschaftswachstum an.
Tokio - Japans Zentralbank führt zur Ankurbelung der Preise und des ... mehr lesen
Bern - Genau ein Jahr ist es her, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) alle überrascht hat: Am 15. Januar ... mehr lesen
Mit dem Frankenschock überraschte die SNB vor einem Jahr.
Weitere Artikel im Zusammenhang
81 Prozent der Deutschen sind gegen eine Abschaffung des Bargeldes.
Nürnberg - 81 Prozent der Deutschen ... mehr lesen
Bellinzona - Ein 54-Jähriger hat vergeblich versucht mit rund 870'000 Euro die Tessiner Südgrenze in Richtung Italien zu ... mehr lesen
Das Geld war im Wagen versteckt. (Symbolbild)
Dschungelbuch Der neue Coup im Erfolgsdrama «Banken fressen Menschen» ist in diesen Tagen erfolgt. Die Schweizerische Nationalbank ... mehr lesen 1
Wenn's nach der SNB geht bald einmal Vergangenheit: Bargeld.
Ich weiss, ich weiss!
Das mit dem Gold weiss ich auch.

Schlimm ist, dass Menschen die Wirtschaft studieren oder studiert haben, auf Papiergold setzen.

Ich nehme an, dass es irgendwann zwei Preise für Gold gibt. Einen für physisches und einen für Papiergold.

Das Buch "Die Goldverschwörung" behandelt das Thema.

Grüsse;-)))
Geplant, keine Theorie
Das ist keine Verschwörungstheorie mehr. Das ist knallharte Planung und nur wer in der Birne schon weich ist und vom Dschungelcamp und RTL2 in der Dummheit eingelullt ist, kann das nicht erkennen.

In meinem Beruf habe ich jeden Tag mit der Marktmanipulation durch Derivate zu tun. Letzte Woche wurde der Goldpreis mit zusätzlich 16 Tonnen ETFs gestoppt. Also 16 Tonnen nicht physisches Gold. Danach schoben verschiedene Länder grosse Mengen der Bestände zu Gunsten ihres Toilettenpapiers ab.

Die Negativzinsen erlauben den Staaten später den direkten Zugriff auf private Vermögen. Die Schulden werden mit dem Ersparten, dem Vermögen und den Pensionskassen der Arbeitssklaven bezahlt werden. Das wird zentral von einigen Wenigen gesteuert und dazu muss man auch möglichst rasch die nationale Identität der Länder brechen. Das macht man mit einer massiven, unkontrollierten Zuwanderung und Multikulti.

Geld stinkt für die USA nicht. Die grösste Waschmaschine der Welt ist die USA und die Kriminellen überweisen 100 Millionen mit einem Mausklick. Durch die OECD und FACTA haben sie dazu noch praktisch das Monopol auf das Bankgeheimnis erhalten. EWS hat uns verkauft und ich warte nur darauf bis durch Druck und mit Hilfe unsere verblödeten Linken auch der 1000er abgeschafft wird.

Kleine Noten und Abschaffung haben nur folgende Ziele:

- Staatszugriff über Banken von Privatvermögen
- Totale Kontrolle der Steuern, weil die Zitrone später harmonisiert völlig ausgequetscht wird
- Abtragen von Schulden durch Negativzinsen
- Gläserner Bürger
Midas der Verschwörungstheoretiker!
Na midas jetzt gibt uns der Herr Etschmager teilweise recht.

Ohne Bargeld, kann man uns viel besser überwachen.

Ich tätige meine Zahlungen immer noch bei der Post.

1. Ist mir die Zahlung über Internet zu unsicher!

2. Wehre ich mich wo möglich gegen die Bargeldabschaffung.

Man kann die Faust im Sack machen und sagen das kommt ja so oder so. Man kann sich aber auch wehren. Wehrt man sich so gut wie möglich, kann man demjenigen keinen Vorwurf machen.

Alle die sich von den Postgebühren abschrecken lassen, werfe ich später vor, dass sie mitschuldig an der Abschaffung des Bargeldes waren!

Die meisten Leute merken immer noch nicht, dass die Invasion Europas geplant ist.

Man teile und herrsche.

Sagt man etwas gegen die Flüchtlinge, ist man gleich ein brauner.

Ist man dafür, ist man gleich ein Linker.

Ich habe hier schon mehrmals geschrieben, dass ich die Flüchtlinge verstehe. Jetzt haben sie ja die Einladung von der Fer äh Merkel erhalten.

Grüsse
Bald geschafft
Bargeld ist gedruckte Freiheit.

Es ist bald geschaft:

1. Bürger entwaffnen (OK)
2. Andere Meinungen durch N* (nicht erlaubtes Wort)-Keule ersticken (OK)
3. Mediengleichschaltung (OK)
4. Abschaffung grosser Noten (OK)
5. Beschränkung von Bargeldkäufen (OK)
6. Geldwäscherei und Terror Propaganda (OK)


Nächste Planung:

- Flüchtlingsflut mit Ziel United States of Europe

- Abschaffung des Bargeldes

- Verbot von Goldbesitz

- Negativzinsumschuldung der Staatsschulden

- Persönlicher Implantats-Chip "gegen Terrorismus"


Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 17
«Hier hätte ich noch eine Resistenz - gern geschehen!» Schematische Darstellung, wie ein Bakerium einen Plasmidring weiter gibt.
«Hier hätte ich noch eine ...
In den USA ist bei einer Frau mit Harnwegsinfektion zum ersten mal ein Bakterium aufgetaucht, das gegen das letzte Reserve-Antibiotikum resistent ist. Wer Angst vor ISIS hat, sollte sich überlegen, ob er seinen Paranoia-Focus nicht neu einstellen will. Denn das hier ist jenseits aller im Alltag sonst verklickerten Gefahren anzusiedeln. mehr lesen 
Erstmals «Super»-Erreger in den USA festgestellt Miami - In den USA ist erstmals ein sogenannter Super-Erreger entdeckt worden, der gegen alle bekannten ...
Resistent gegen Antibiotika: E-Coli-Bakterien.
Welt ist nicht genügend vor tödlichen Erregern geschützt Genf - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wappnet sich für die ...
Durch ungeschickte Avancen von SBB- und Post-Chefs, droht die Service-Public-Initiative tatsächlich angenommen zu werden. Von bürgerlicher Seite her solle laut einem Geheimplan daher ein volksnaher ... mehr lesen
Künftig mindestens 500'000.-- und die ganze Schweiz inklusive: SwissPass, der schon bald mal GACH heissen könnte.
Pro-Service-public-Initiative bei Linken und SVP populär Bern - Die von Bundesrat und allen Parteien im Parlament bekämpfte ... 3
Am 5. Juni stimmen die Schweizer Bürger über die Pro-Service-public-Initiative ab.
Typisch Schweiz Der Bernina Express Natürlich gibt es schnellere Bahnverbindungen in den Süden, aber wohl ...
Der Umsatz mit fair gehandelten Produkten hat zugenommen.
Shopping 62 Franken pro Kopf für fair gehandelte Produkte Zürich - Schweizerinnen und Schweizer haben 2015 für 520 Millionen Franken fair gehandelte Produkte mit dem Label Max Havelaar eingekauft. Den ...
Erstaunliche Pfingstrose.
Jürg Zentner gegen den Rest der Welt.
Jürg Zentner
Frauenrechtlerin Ada Wright in London, 1910: Alles könnte anders sein, aber nichts ändert sich.
Regula Stämpfli seziert jeden Mittwoch das politische und gesell- schaftliche Geschehen.
Regula Stämpfli
«Hier hätte ich noch eine Resistenz - gern geschehen!» Schematische Darstellung, wie ein Bakerium einen Plasmidring weiter gibt.
Patrik Etschmayers exklusive Kolumne mit bissiger Note.
Patrik Etschmayers
Obama in Hanoi mit der Präsidentin der Nationalversammlung, Nguyen Thi Kim Ngan auf einer Besichtigungstour: Willkommenes Gegengewicht zu China.
Peter Achten zu aktuellen Geschehnissen in China und Ostasien.
Peter Achten
Recep Tayyp Erdogan: Liefert Anstoss, Strafgesetzbücher zu entschlacken.
Skeptischer Blick auf organisierte und nicht organisierte Mythen.
Freidenker
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 17°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
Basel 16°C 28°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig vereinzelte Gewitter
St. Gallen 15°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Bern 15°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Luzern 15°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Genf 14°C 29°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
Lugano 19°C 29°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten