Nächste Runde in der Abzocker-Debatte
Die Abzocker-Debatte geht in die nächste Runde
publiziert: Montag, 5. Mrz 2012 / 22:04 Uhr
Im Ständerat konnte sich am Montag erstmals der Vater der Abzocker-Initiative, Thomas Minder in die Debatte einmischen.
Im Ständerat konnte sich am Montag erstmals der Vater der Abzocker-Initiative, Thomas Minder in die Debatte einmischen.

Bern - Beim indirekten Gegenvorschlag zur Abzocker-Initiative ist eine Einigung zwischen den Räten etwas näher gerückt. Der Ständerat hat am Montag in einem zentralen Punkt einem Kompromiss zugestimmt.

8 Meldungen im Zusammenhang
Es geht um die Frage, ob die Aktionäre nicht nur über die Löhne des Verwaltungsrates, sondern auch über jene der Geschäftsleitung jährlich abstimmen sollen.

Hier hatte der Nationalrat zunächst eine härtere Linie verfolgt als der Ständerat. Die grosse Kammer wollte - wie die Initiative - eine zwingende Abstimmung. Nach dem Willen des Ständerates sollten die Aktionäre dagegen nur dann abstimmen, wenn die Statuten nichts anderes vorsehen.

Nun haben die Räte einen Kompromiss geschlossen. Demnach soll zwar die jährliche Abstimmung zwingend sein. Den Aktionären soll es aber erlaubt sein, in den Statuten festzulegen, ob diese Abstimmung bindende oder konsultative Wirkung hat. Der Ständerat hat dem Kompromiss am Montag oppositionslos zugestimmt.

Verhältnis von Lohn und Boni

Auch in einem weiteren Punkt haben sich die Räte geeinigt: Im Vergütungsreglement wird kein Maximalverhältnis zwischen Grundentschädigung und Boni festgelegt. Der Ständerat, der bisher darauf bestanden hatte, gab nach.

Die Mehrheit liess sich von Pirmin Bischof (CVP/SO) überzeugen. Mit der Vorschrift, ein Maximalverhältnis festzulegen, könnten überrissene Boni nicht verhindert werden, gab er zu bedenken. Eine solche Vorschrift würde lediglich zu höheren Grundentschädigungen führen.

In anderen Punkten hielt der Ständerat jedoch an seiner Fassung fest. Der indirekte Gegenvorschlag zur Abzocker-Initiative geht nun ein letztes Mal zurück an den Nationalrat. Sind die Differenzen dann nicht ausgeräumt, muss die Einigungskonferenz entscheiden. Uneinig sind sich die Räte unter anderem noch, wie sie Ausnahmen vom Verbot goldener Fallschirme regeln wollen.

Initiant diskutiert mit

Im Ständerat konnte sich am Montag erstmals der Vater der Abzocker-Initiative, Thomas Minder (Parteilos/SH), in die Debatte einmischen. Er war im Herbst in die kleine Kammer gewählt worden.

Minder warb für seine Initiative und kritisierte den indirekten Gegenvorschlag. Das Parlament habe in den vier Jahren der Behandlung nicht begriffen, dass es gegen die Abzockerei die Hintertüren «tsunami-sicher» verschliessen müsse, sagte er.

Er verstehe nicht, warum das Parlament beim Verbot von goldenen Fallschirmen und Vorauszahlungen Ausnahmen zulassen wolle. Es brauche keine Ausnahmen, denn bei Millionengehältern sei die «Schleudersitz-Prämie» immer schon inbegriffen. Ihm persönlich gefalle es aber, dass das Parlament goldene Fallschirme nicht gänzlich verbieten wolle. Das gebe ihm ein «Topargument» für seine Initiative in die Hand.

(asu/sda)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 20 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Thomas Minder zieht die ... mehr lesen 1
Minder zieht Abzocker-Initiative nicht zurück.
Das Stimmvolk hat die Wahl.
Bern - Das Stimmvolk soll die Wahl haben zwischen der Abzocker-Initiative und der Bonussteuer. Nach dem Nationalrat hat sich auch die Rechtskommission des Ständerates dafür ... mehr lesen
Simonetta Sommaruga spricht sich für den Mittelweg aus.
Bern - Das Stimmvolk soll über eine Bonussteuer abstimmen können. Dies schlägt der Nationalrat vor. Er hat sich am Dienstag mit 100 zu 87 Stimmen bei 2 Enthaltungen dafür ... mehr lesen
Weitere Artikel im Zusammenhang
Eine Bonussteuer - ja oder nein?
Bern - Das Stimmvolk soll über eine ... mehr lesen
Bern - Der Bundesrat lehnt die ... mehr lesen
Die Jungsozialisten reichten im März 2011 die Initiative für gerechte Löhne ein.
Ein Bildschirm zeigt die Abstimmungsergebnisse der Abzocker-Initiative im Nationalrat.
Bern - National- und Ständerat haben ... mehr lesen 8
Ausführung
Habe schon lange keinen so ausführlichen Text mehr gelesen der den Nagel auf den Kopf trifft. Vielen Dank dafür!
Tja Kassandra
Wenn ich 10 Millionen hätte und der Staat wollte mir 7,5 Millionen wegnehmen, dann wäre ich mit Sicherheit auch rechtzeitig weg.

Jeder der was anderes behaupten würde ist

a) ein Lügner
b) verblödet
c) ein Heiliger
Meine liebe Kassandra
Sie müssen in Ihrem Leben ja ziemlich frustriert sein. Sie wollen es persönlich? Na gut!

Sie lernen es nie. Ich schreibe die Minder Initiative ist dumm und das ist sie. Ich spiele nicht auf die Person. Sie können es aber nicht lassen. Dazu nehme ich keine Stellung. Wie schon oft schreibe ich nur, dass Sie sich mit Ihrer Arroganz und Überheblichkeit immer selbst disqualifizieren.

Sie hätten auch schreiben können, "sorry, sie haben Recht Midas". Denn was Sie in der Post davor geschrieben haben war einfach unwahre Scheisse. Dazu müssen Sie nur das Schweizer Steuerrecht zur Hand nehmen. Wir können durchaus anderer Meinung sein, solange Sie die Wahrheiten mit Ihrer Meinung schreiben. Zu dem was ich korrekt geschrieben habe und Sie damit widerlegt habe, schreiben Sie natürlich gar nichts.

Enteignen und einsperren wären dann also Ihre Lösung? Wenn also Reiche nicht mehr auswandern dürfen, Vermögen nicht mehr bewegt werden dürfen und enteignet würden, der lange Arm des Staates Sie selbst in Borneo versklavt und knechtet, dann wäre also ein faschistisches oder kommunistisches Überwachungssystem, das seine Leute wie die DDR einsperrt, eine für Sie vertretbare Lösung? Toll Kassandra!

Da wählen wir doch alle gleich mal Links und liegen alle nur noch als Schmarotzer und Sozialhilfeempfänger im Bett, weil Erfolg und Steuerzahlungen geächtet und verdammt werden. Unseren Kinder sagen wir dann "ne wird mal nicht Chirurg, reicht wenn Du die Hilfsschule abschliesst denn wen Du mehr verdienst nehmen es Dir Kassandra und Co. eh gleich wieder ab. Leistung lohnt sich nicht mein Junge, es bringt Dir nur den Neid und den Zorn der Besitzlosen."

Wäre dann Links besser als Rechts? Ich glaube wenn eine Seite die Übermacht hätte, egal welche, wäre es wirklich nicht gut. Es gibt nicht nur linke Intellektuelle Kassandra. Ich schreibe von staatlichen durch Demokratie legitimierte Steuerdiktaturen. Schauen Sie mal nach Brüssel. Das ist eine demokratisierte Diktatur. Das ist aber zu hoch für Sie, gell. Oder es entspricht einfach nicht Ihrer Ideologie. Ich schriebe explizit dass es Staaten gibt die Verbrecher sind, nicht die Schweiz. Das haben Sie wie immer unwahr verdreht.

Der Staat sind wir? Das Gefühl hatte ich in Europa schon lange nicht mehr. Ausserdem widersprechen sich da Leute wie Sie und die Linken ja ständig selbst. Wer schreibt denn hier immer dass die Industrie und die SVP sich mich Werbung und Spenden Abstimmungsresultate kauft und wir der Propaganda unterliegen. Sind wir der Staat? In der Schweiz gilt eher dass man aus Interessen in einem sehr langen Prozess alles so weit verwässert, bis es für alle ausreichend nichts mehr bringt, aber Probleme schafft. Minder-Initiative Glanzbeispiel.

Liberal heisst, dass der Staat erhält was dem Staat gebührt. Dass man sowohl zum privaten wie auch zum gemeinschaftlichen Wohl den Erfolg erreichen will und haben soll. Das der Mensch einen gesunden, eigenen Verstand haben soll und in erster Linie die Eigenverantwortung zählt. Das der Staat die Spielregeln und Rahmenbedingungen aufstellt, aber so dass wir nicht hirnlos in der Gegend rumlaufen und vom Staat geknechtet und entmündigt werden.

Ich gebe Ihnen mal zwei Beispiel. Wenn Sie Ihr Monatssalär verhuren, versaufen oder verzocken wollen, ist das Ihr Problem und braucht keine weiteren Gesetze. Tragen Sie aber auch alleine die Konsequenzen. Oder wenn ein vollverblödeter Alkoholiker auf Sozialhilfe in seinem Suff acht Kinder zeugt, die später seine Karriere einschlagen, hält sich meine Solidarität auch in Grenzen. Nennt man Eigenverantwortung. Ich finde nicht dass der Staat uns vor uns selber schützen sollte und sich ständig den Dümmsten einer Gesellschaft anpassen sollte. Wenn jemand Aktien kauft sollte er wissen was er tut und das Geld auch verlieren können. Ansonsten soll er nicht an der Börse investieren. Ob reich oder arm, der Kaufgrund für Aktien ist immer Gier.

Ich entspreche übrigens völlig Ihrem Feindbild. Mitbesitzer und Vorstand in einer börsennotierten Firma. In Ihrer geschützten Werkstatt haben Sie keine Ahnung. Ich gebe Ihnen mal ein Beispiel mit wilden Zahlen. Sie gründen eine Firma, brauchen Kapital, bringen Sie an die Börse. Ihr ganzes Vermögen steck in der Firma. Sie beziehen kein Salär. Sie halten 100'000 Aktien. Der Börsenkurs ist 5, also halten Sie theoretisch 500'000. Jetzt schaffen Sie Wert und Arbeitsplätze, haben aber noch kein Geld. Keinen einzigen Franken. Ihr ganzes Kapital geht an Maschinen, Löhne und Kosten. Nicht aber für den Staat, die Steuerbehörden und Leute wie Sie. Eigentlich sind Sie privat bankrott, bevor Sie angefangen haben.

Sie und die anderen sollten jeden Tag danken, dass es noch Spinner gibt die das alles auf sich nehmen und das Risiko eingehen weil sie an eine Idee glauben. Wir schaffen Werte und Arbeitsplätze und dazu werden wir wegen ein paar wenigen Ausreisser fertig gemacht und in der Gesellschaft von Leuten wie Ihnen geächtet. Diese Gesetze treffen nicht die grossen Etablierten mit 20'000 + Arbeitsplätzen und 10 Milliarden + Umsätzen. Die Rahmenbedingungen die man jetzt versucht zu schaffen, werden verhindern dass Leute wie Sie, oder ich oder Ihr Nachbar überhaupt die Chance haben noch eine Erfolgsstory wie zum Beispiel Swatch zu schreiben.

Was mich an den Linken am Meisten stört ist wie realitätsfremd sie sind. Man muss Geld erwirtschaften bevor man es ausgeben kann. Linke wollen gerechte, möglichst hohe Löhne, ein soziales Netz und Wohlstand für alle. Das will ein Liberaler auch. Nur die Linken schnorren davon und die liberalen müssen dazu erst die Gelder erwirtschaften welche die Linken umverteilen und ausgeben können. Linke fragen sich nie woher das Geld kommt und wie es erwirtschaftet wird. "Die Reichen haben es ja, also nehmen wir es Ihnen weg." Das ist das Gleiche wie Wasser kommt aus dem Hahnen egal woher, also saufen wir es weg. Kapital ist wie Wasser Kassandra, es findet seinen weg.

Auf der einen Seite haben wir also Kapital als Werkzeug um Werte zu schaffen, auf der anderen Seite nur das Wegnehmen, Umverteilen und Enteignen von Werten die andere geschaffen haben. Das Zweite entspricht nicht den Werten und den moralischen Vorstellung der Schweiz. Das Recht des Einzelnen auf Vermögen und Erfolg ist auch ein Grundrecht. Es ist zudem eine Motivation dazu dass Werte und Arbeitsplätze überhaupt erst geschaffen werden. Wenn die Rahmenbedingungen der Schweiz durch Ideologie-Spinner verschlechtert werden würden, ist das Kapital weg und mit ihm die Arbeitsplätze. Wer zahlt dann für die Arbeitslosen und die Schwachen in unserer Gesellschaft? Ideologien füttern keine hungrigen Mäuler, das können Sie auch aus der Geschichte lernen Kassandra.
Mein lieber Midas
viel denken tun Sie nun wirklich nicht. Die Linken und die Netten, die führen uns ins Chaos, so einfach ist das für Sie!
Die westliche Welt war nie so reich wie heute, und doch stecken wir in einer der grössten Finanzkrisen aller Zeiten. Die ist nun wirklich nicht von den Linken verursacht.
Die reichsten Deutschen besitzen 10 Billionen an Spargeldern und Immobilien! (Nur Spargelder und Immobilien!!) Alle anderer Besitz mal ausgeschlossen. Der Deutsche Staat gilt als völlig überschuldet mit 3 Billionen Euro!! Der Fall wäre leicht zu lösen!
Die Griechen habe so um die 350 Milliarden Schulden bei den Banken und anderswo, die reichsten Griechen haben 400 Milliarden aus dem Land geschafft! Der Fall wäre leicht zu lösen!
Und Sie sehen den Untergang bei den Linken!
Auch eine andere Kenntnis aus der Geschichte scheint Ihnen entgangen. Die grösste Wirtschafts- und Finanzkrise ausser der heutigen war in den 20-iger Jahren des vorigen Jahrhunderts und wissen Sie, wie man damals aus dem Schlamassel wieder herauskam? Nein? Das wissen Sie nicht?
Es gab eine ungeheure Enteignung der Reichen und mit deren Geldern hat man die Weltwirtschaft wieder in Schwung gebracht. Und die Enteigner waren lauter Konservative und kein einziger Linker!
Im Übrigen gibt man den Verstand an der Garderobe bei den Rechten ab, es dürfte auch wieder so ein Punkt sein, der Ihnen entgangen sein muss.
Sie sind und bleiben einfach ein Schwadroneur, aber die braucht es offensicht auch. Gut daran ist, dass sie einen Minderheit bilden, sonst ginge auf dieser Welt nun wirklich alles in die Binsen und nicht erst in 10 Jahren oder so.
Der Staat ein Verbrecher?
Ich sehe das schon ein wenig differenzierter, denn der Staat sind wir, wir alle bilden den Staat und wir können ja nicht alle Verbrecher sein, oder fänden Sie das logisch?
Da ist noch so eine Sache: Sie sind der Liberalste aller Liberalen, so jedenfalls habe ich Sie bisher wahrgenommen. Aber gerade durch fehlende Regeln geschieht das, was Sie beklagen. Die grossen Firmen ziehen aus Europa weg zu den den Ländern, wo sie sich grössere Gewinne erhoffen. Das war bisher aber immer von den Liberalen vollumfänglich akzeptiert.
Das Beispiel mit Dubai finde ich ein sehr gutes, denn es zeigt, was wir selbst auch tun, wir haben z. B. die Griechen - die ganz reichen natürlich - auch vor den Steuern ihres eigene Landes durchs Bankgeheimnis geschützt und somit dazu beigetragen, die eigenen griechischen Landsleute zu bescheissen.
Ich will daas ja alles gar nicht moralisch bewehrten, aber ich finde, dass man Regeln braucht, damit niemand mehr derartig beschissen wird, ob von den eigenen Leuten oder von anderen Gaunern, da mache ich keinen Unterschied.
Nicht wahr
Hier immer Forum wird oft Unwahres geschrieben.

Eine AG gehört den Aktionären. Genau so wie der Blumenladen der Blumverkäuferin gehören kann. Sie bestimmt in ihrem Laden, die Aktionäre bestimmen in ihrer Aktiengesellschaft. Eine Gesellschaft kann die Statuten innerhalb des Aktienrechtes so anpassen, dass es für die Gesellschaft stimmt. Jede Aktiengesellschaft könnte also die Forderungen anpassen, wenn sie den möchte. Aber Aktiengesellschaften gehören nicht dem Staat, noch hat er das Kapital gestellt oder muss das Risiko tragen. Soll mir jetzt niemand mit "systemrelevante Banken" kommen! Das ist die grosse Ausnahme und ein Sonderfall. Diese Initiative trifft aber alle, auch die unbescholtenen und rechtschaffenen.

Ist eine Person in der Schweiz steuerpflichtig und erhält einen Jahresbonus, so unterliegt dieser als Teil des Salärs der Einkommenssteuer. Auch der CEO einer Gesellschaft erhält einen Lohnausweis. Da zu tricksen ist etwa so möglich und blöd wie beim normalen Handwerker. Auch das mit den Abzügen stimmt nicht in der Schweiz, sonst soll es mir mal einer aufzeigen. Abzüge richten sich nicht nach Einkommen sondern nach natürlichen oder juristischen Personen. Ein Vasella würde rein rechtlich gesehen ja auch nicht mehr Kindergeld kriegen.

Es werden also ganz klar hier polemische Aussagen gemacht, die nicht den Tatsachen entsprechen.

Sollen also private Unternehmen mit privatem Geld an Steuerpflichtige in der Schweiz so viele Boni auszahlen wie sie wollen, der Bürger profitiert. Auch goldene Fallschirme sind Lohnzahlungen und steuerpflichtig. Warum sollten wir diese also verbieten?

Sowohl Boni als auch goldene Fallschirme unterliegen also der Einkommensteuer und der Bürger profitiert. Warum also sollten wir diese beschneiden oder verbieten, zumal es privat erwirtschaftetes Geld ist.

Diese Initiative ist also reine Polemik, auf Neid aufgebaut und dumm. Sie ist zudem ein Schuss in's eigene Bein.
Relativiert
Da sind wir uns ja einer Meinung Kassandra. Beides sind Verbrecher.

Ich mache mir aber über die Verbrecher keine Sorgen, die werden früher oder später erwischt und bestraft. Sorgen müssen wir uns machen um die Leute, die sich aus Europa wegmachen und Arbeitsplätze nach Asien verlagern. Wenn man Angestellter der Novartis ist und über 20 Millionen im Jahr verdient, kann man das nicht. Aber ein unabhängiger Unternehmer kann das jederzeit und zahlt zum Beispiel in Dubai gar keine Steuern. Dabei dürfte er sich nicht mehr als 180 Tage pro Jahr in der Schweiz aufhalten. Die Kunst ist also das richtige Mass zu finden, bei denen diese Leute sagen die Vorteile der Schweiz überwiegen und der Steuersatz ist gerecht.

Ich sage ja nur, wenn der Staat mehr an einem Franken verdient als Sie selber, ist der Staat auch ein Verbrecher und dass es nun mal demokratisch legitimierte Steuerdiktaturen auf der Welt gibt, zu denen die Schweiz zum Glück (noch) nicht gehört.
Schauen Sie, für mich
ist jeder, der Staat bescheisst, ist ein Sozialschmarotzer! Es ist nämlich ganz und gar gleichgültig, ob man Steuern hinterzieht, oder ob man Steuerbetrug begeht, ob man keine Bonisteuern zahlt, das Geld fehlt am Ende uns allen, denn wir alle sind der Staat! Ich rege mich über den den IV-Betrüger ganz gleich auf wie über den Steuerbetrüger, der im Schutz von so etwas Irrem wie dem Bankgeheimnis segelt und sich erhaben über den Kroaten fühlt, der zu Unrecht eine Rente bezieht. Beides sind Verbrecher an der Gesellschaft.
Ja Ja Ja äh Nein
Ja heute ist es nicht mehr so einfach. Richtig. Trotzdem können Reiche immer noch überverhältnismässig viel Abzüge machen ganz legal und ganz sicher Einkommen "verstecken", wenn auch nicht mehr im Masse von früher.

Ich will die Pläne von Hollande gar nicht verteidigen, der spinnt, 75% ist irre. So ist es.

Im übrigen würden wir wohl in diesem Falle eine Masseneinwanderung von Reichen aus Frankreich haben. Also eigentlich: allez hop Hollande! :)
Realitätsfremd
Rechnen Sie in Frankreich noch die Sozialkosten dazu, dann merken Sie was das für ein Wahnsinn wäre. Jeder der dann noch eine personalintensive Unternehmung in Frankreich aufbauen würde, sollte seinen Kopf untersuchen lassen.

Solche dämlichen Steuern treffen doch nicht die Multi-Miliarden Unternehmen, sondern jene die eine eigene Gesellschaft erst aufbauen wollen und Erfolg haben. Die Staaten in Europa verunmöglichen es immer mehr, das Firmen wie Swatch oder Nestlé heute noch gegründet werden könnten. Kaum hat man die AG gegründet, wird man nur noch von Beamten gejagt und steht in der Gesellschaft noch als Verbrecher da.

JB:

"Dann können die Superreichen aber immer noch selbst bestimmen wieviel von den 1'000.- die sie einnehmen als "Einkommen" angeben, gell"

Entschuldigung, aber manchmal sind Sie so was von realitätsfremd. Es mag noch einige wenige Länder geben, wo man dank Beziehungen was drehen kann, meist in südlicheren Gefilden. Ansonsten ist es in Europa definitiv vorbei mit nicht verbuchten Zahlungen oder mal schnell mit 100'000 in Bar auf die Bank. In der Schweiz schon gar nicht. Die Staats-Stasis sind überall und wenn man es dann machen würde wäre die Gefahr erwischt zu werden riesig.

Die meisten Staaten sind heute demokratisch legitimierte Steuerdiktaturen.

Sie schreiben von der guten alten Zeit JB. Wenn ich mich heute mit meinem Monatssalär ohne Deklaration über eine Grenze in Europa begebe, mache ich mich schon strafbar. So weit sind wir schon gekommen, dass nicht mal mehr mein Geld "mein Geld" ist.

Im internationalen Zahlungsverkehr kommt Ihnen heute das Grauen. Je nach Depp auf dem Compliance Department einer Bank, kann Ihr Geld Wochen oder Monate gesperrt werden, selbst wenn alles sauber ist und Ihre Gesellschaft dabei bankrott gehen könnte. Man ist heute bereits der totalen Willkür ausgesetzt.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 Millionen Franken aus der Radio- und Fernsehabgabe direkt unterstützt.
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 ...
57.5 Millionen Franken für entgangene Werbeeinnahmen  Bern - Die Coronavirus-Pandemie trifft die Medien hart. Ihre Werbeeinnahmen sind bereits drastisch gesunken. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Medien für die Demokratie hat das Parlament in der ausserordentlichen Session breit abgestützte Motionen überwiesen, um finanzielle Soforthilfe im Umfang von 57.5 Millionen Franken zu leisten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2020 zwei entsprechende Notverordnungen verabschiedet. mehr lesen 
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für ... mehr lesen   3
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Finanzhilfen für bestehende Grosswasserkraftwerke waren im ersten Massnahmenpaket zur Energiestrategie ursprünglich nicht vorgesehen.
Ständerat schwenkt auf Linie des Nationalrats  Bern - Grosswasserkraftwerke sollen Subventionen erhalten, wenn sie den Strom zu tiefen Preisen verkaufen müssen. Darauf haben sich die eidgenössischen Räte geeinigt. Der ... mehr lesen  
353 Millionen Franken für den Asylbereich  Bern - Der Nationalrat hat am Dienstag die Staatsrechnung 2015 sowie die Nachtragskredite zum laufenden Budget deutlich genehmigt. Vor allem die zusätzlichen Kosten für das Asylwesen gaben aber im Rat zu reden. mehr lesen   1
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 12°C 24°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
Basel 13°C 25°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 12°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Bern 12°C 23°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Luzern 13°C 23°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Genf 16°C 25°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 17°C 23°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten