Die Aushöhlung des Arbeitsmarktes
publiziert: Freitag, 13. Jul 2012 / 11:56 Uhr
Fahrerloses Auto: Technik die Millionen Jobs bedrohen wird.
Fahrerloses Auto: Technik die Millionen Jobs bedrohen wird.

US-Präsident Obama ist momentan in Schwierigkeiten, weil die Arbeitslosigkeit nicht sinken will, manche Länder in Südeuropa steuern auf Rekordhohe Beschäftigungslosigkeit zu (oder haben diese schon) und alle hoffen, dass die Folgen der Finanzkrise endlich vorüber gehen - doch was, wenn die Arbeitslosigkeit auch nach der Krise bleibt, ja wachsen wird?

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Maschinenstürmer waren, geschichtlich betrachtet, auf dem falschen Dampfer, wir wissen das unterdessen. Die Maschinen, die ihnen die Arbeit nahmen, schafften am Ende mehr Arbeitsplätze und dank Tarifverträgen und Gesetzen im Arbeitsschutz waren irgendwann die Arbeiter, wenn auch nicht die Gewinner, so doch auch nicht die Verlierer.

Man mag diese Erfolge, welche die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts geprägt haben, der sozialen Bewegung zuschreiben. Doch mindestens ebenso stark waren sie in einer banalen Tatsache begründet: Die damaligen Maschinen waren nicht intelligent. Ja, sie waren nicht mal dumm, sondern noch zwei Stufen darunter.

Jeder, der ein Smartphone hat, kann mit eigenen Augen sehen, wie stark sich die Welt seither geändert hat: Ein Gerät, das So schwer wie eine Tafel Schokolade ist und weniger als 1000 Franken kostet, kann seine geographische Position feststellen, Wege berechnen, Gegenstände, die seine Kamera erfasst, identifizieren, Gesichter erkennen, Informationen abgleichen, ja sogar bewerten. Sicher, an sich ist das Gerät immer noch blöd wie ein Backstein. Doch die Qualität der Blödheit ist meilenweit von jener einer Stahlpresse aus den 70ern weg.

Wenn Maschinen bis vor kurzem noch vor allem Grobarbeiten erledigten und monotone, repetitive Jobs ausführten, so sind heute auch komplexe Arbeiten dank den extremen Fortschritten in der Sensorik alltäglich geworden. Automatische Maschinen übernehmen unterdessen Raumpflegearbeiten, autonome Roboter mähen den Rasen und ganze Fabrikhallen sind unterdessen Menschenleer geworden. Flexibel programmierbare Roboter erlauben es, an Fertigungslinien verschiedene Produkte, bunt gemischt herzustellen, so dass nur noch eine - dazu noch billigere - vollautomatische Fertigungslinie notwendig ist, statt an heiklen Punkten Menschen einsetzen zu müssen.

Und die Automation geht schon weiter. In Nevada werden bereits spezielle Kennzeichen für autonom fahrende Autos ausgegeben. Es muss momentan zwar noch eine Person das Auto kontrollieren, aber das Ziel ist klar: Den Fahrer unnötig zu machen. Na und, sagt da so mancher, dann kann ich mich beim Fahren eben zurücklehnen. Doch weltweit leben Millionen von Menschen davon, Autos, Busse, Liefer- oder Lastwagen zu fahren. Und nein, dies ist nicht das gleiche wie die Umstellung von Pferdewagen auf Autos. Hier muss der Kutscher nicht auf Chauffeur umschulen... der Fahrer ist hier nachher einfach weg.

Doch nicht nur solche «einfachen» Jobs sind auf der Kippe. Selbst manche Anwälte müssen um ihre Arbeit fürchten. Wenn es um die Überprüfung komplexer Vertragswerke geht, die häufig tausende von Seiten umfassen, kommen bereits Expertensysteme zum Einsatz, welche diese Monsterdokumente auf Widersprüche und Inkonsistenzen überprüfen und so tausende gutbezahlter Arbeitsstunden von Experten einsparen.

Technischer Fortschritt war schon immer ein Druckfaktor im Arbeitsmarkt und so auch der Faktor, welcher die kreative Zerstörung voran brachte, jenen Strukturwandel, der zwar Altes vernichtet aber zugleich neue Möglichkeiten schafft. Doch bis vor kurzem war der Fortschritt zwar schnell, aber relativ linear. Doch die Computerrevolution hat eine exponentielle Funktion auch in die reale Welt eingebracht, welche die Anpassungsfähigkeit der gewachsenen Strukturen offenbar überfordert.

Wenn in den USA die Firmengewinne und Firmeninvestitionen seit dem Tiefpunkt der Krise 2008 wieder stark gestiegen sind, die Beschäftigungsrate der Bevölkerung aber auf einem Tiefpunkt verharrt, so ist dies mehr als nur ein dezenter Hinweis auf ein Problem, das nicht so einfach von der Politik gelöst werden kann (auch wenn es ihr in die Schuhe geschoben wird). Vor allem, wenn man realisiert, dass die negative Arbeitsmarktentwicklung schon vor der Krise begonnen hat.

Die gleichzeitig rasant wachsende Ungleichverteilung der Vermögen zeigt, dass die Gewinne aus der digitalen Revolution zum grossen Teil an die Unternehmen und deren Besitzer gehen und die verbleibenden Arbeiter nur wenig von der immer grösseren, von ihnen geschaffenen Wertschöpfung haben - die Umverteilung nach oben wird immer extremer. Und damit auch die Spannungen in der Gesellschaft.

Schnelle Lösungen im vorhandenen System gibt es nicht. Höhere Gewinnsteuern scheitern vielfach an der Globalisierung, eine Bildungsoffensive würde und wird von rechts mit Händen und Füssen bekämpft und dürfte wenn, dann erst nach Jahren, positive Resultate zeitigen. Im Angesicht der Aushöhlung des Arbeitsmarktes, der irgendwann auch noch die letzten Inseln der Glückseligen (wie auch die Schweiz) erreichen dürfte, muss was getan werden.

Also was jetzt? Doch Maschinensturm? Oder anerkennen, dass der technische Fortschritt menschliche Produktions-Arbeit früher oder später zu einem guten Teil unnötig machen wird und die Automationsgewinne zu einem Teil sozialisiert werden müssen, wenn wir keine neo-feudalen Zustände haben wollen, die sich bereits zu etablieren beginnen?

Die momentanen Entwicklungen sprechen allenfalls für das bedingungslose Grundeinkommen, ein Konzept, das vermutlich nicht zufällig gerade jetzt immer ernsthafter diskutiert wird und im Angesicht einer wahren Automatisierungsflut das einzige sein könnte, was einen Kollaps des Systems verhindern könnte, auch wenn es manchem noch wie ein sozialistischer Fiebertraum vorkommen mag.

Eine Wende dieser Entwicklung könnte allenfalls eine durch Peak-Oil und andere Phänomene ausgelöste Energiekrise bringen... auch nicht wirklich wünschenswert. Der rasante Wandel der Arbeitswelt, der mit Sicherheit noch schneller wird, erfordert von uns eine grundsätzliche Neubewertung der Gesellschaft und ihrer Strukturen. Und zwar schnell, sonst könnten wir vom Fortschritt in einer Art und weise überrollt werden, dass Chaplin's «Modern Times» uns wie Wunschtraum vorkommen wird.

(Patrik Etschmayer/news.ch)

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Es muss einfach immer kommen. In fast jeder Post von Ihnen und JB. Ihr Lieblingswort der Sozi-Polemik, "Neoliberale".

Um es zu verwenden tauchen Sie mit einer langweiligen Regelmässigkeit in die Geschichte ab um überhaupt über dieses Gedankengut schreiben zu können. Dann müssen Sie Thatcher, Reagan, etc. zitieren oder auf die 80er Jahre zurückgehen. Sie sind ein Ewiggestriger. Schreiben Sie doch mal was über Napoleon.

Ein bisschen neoliberal da, ein bisschen Vermischung von kriminellen Bankern mit Finanz- und Steuerpolitik, ein paar Schlagworte wie "Solidarität, Gerechtigkeit, etc.", fertig ist der Kassandra Beitrag.

Die Schweiz ist und war nie neoliberal. Wir haben mit Erfolg eine soziale Marktwirtschaft. Auf der sozialen Markwirtschaft basiert auch der Erfolg Deutschlands seit dem II Weltkrieg. Beide Länder sind und waren von einer Reagan oder Thatcher Politik und dem Gedankengut schon immer weit entfernt.

Nicht mal ich, den Sie verabscheuen, war jemals neoliberal. Ich bin zum Beispiel strikte gegen eine völlige Privatisierung von Service Public wie Bahn und Post.

Bayern und BW dürfen sich fragen warum sie für alle anderen Penner bezahlen dürfen. Es handelt sich nämlich nicht um Bergbauern sondern um Städte wie Berlin, in denen Migranten die Sozialkassen ausrauben und Alternative mit zu kurzen Armen für die Arbeit so Zeug wie Sie faseln, dann aber gerne das Geld vom Staat nehmen. In England zahlen 6 Million Steuern für 36 Millionen.

Es gibt Solidarität für schwächere der Gesellschaft und strukturschwache Regionen. Dann gibt es aber auch das Ausnutzen und Profitieren.

Ich empfehle Ihnen mal diese Seite:

http://www.steuerzahler-berlin.de/Schuldenuhren/2038b780/index.html

Nebenbei:

Es gibt keine Steueroasen nur Steuerhöllen! Wenn der Staat mehr an Ihrer Leistung verdient als Sie selber, wie dies Hollande in Frankreich will, dann ist der Staat der Dieb und jeder Besserverdiener wäre geistig behindert wenn er in diesem Land verbleiben würde.
Ähm...öh..
"Es fällt ihm nichts mehr ein, dann teilt er Rundumschläge aus, schiesst jemanden durch den Kopf oder ins Knie und übt Lynchjustiz;. habe nichts anderes erwartet! Schwarz-weiss-Denken eben."

Ähm...erhhmm..äh..haben Sie hier mich oder sich selber in der untersten Schublade beschrieben?

PS: Schlagen Sie mal im Lexikon nach was Lynchjustiz ist. Ich habe nämlich nie darüber geschrieben, sondern über Notwehr.
Lesestoff für Neoliberale
"Ein prägendes Zitat der neoliberalen Ära ist Margaret Thatchers Ausspruch: «So etwas wie die Gesellschaft gibt es nicht.» Sie wandte sich damit gegen die - wie sie glaubte - von Linken und ' Netten vertretene Ansicht, wonach an allem, Übel die Gesellschaft schuld sei und der Staat für alle durch sie verursachten Kosten aufkommen müsse. Diesem vermeintlich bequemen Solidaritätsdenken stellte die eiserne Lady Individualismus, Selbstverantwortung und Leistung gegenüber.
Drei Jahrzehnte Neoliberalismus haben dazu geführt, dass sich die Arbeitswelt stark im Sinne Thatchers gewandelt hat. Selbst die Löhne von ungelernten Mitarbeitern haben heute einen Bonus-Anteil, Manager werden mit Aktien und Optionen am Gewinn der Unternehmen beteiligt. Das weckt Aggressionen. Nicht weil die Menschen neidisch wären, sondern weil sie Betrug wittern. Roger Federer wird nie als Abzocker angeprangert, seine Leistung kommt dem Ideal von individuellem Können sehr nahe. Doch Federer ist eine Ausnahmeerscheinung, und Sport ist nicht Wirtschaft. In der Wirtschaft ist es unmöglich, Leistung objektiv zu definieren und zu messen. Auch die Besten und Klügsten sind abhängig von den Launen der Konjunktur, den Börsen und dem Schicksal. Wäre Bill Gates ein paar Jahre früher zur Welt gekommen, und wäre, er nicht auf eine Schule gegangen, die bereits früh über einen Computer verfügte, wäre er nie der Gründer von Microsoft und zeitweise der reichste Mann der Welt geworden. Auch Gates ist eine Ausnahmeerscheinung. «Ich habe sehr viel Glück gehabt», bekennt er. Folgerichtig hat er den grössten Teil seines Vermögens einer wohltätigen Stiftung vermacht. Bergbauer und Ingenieur Drei Jahrzehnte Neoliberalismus haben dazu geführt, dass sich die Wohlstandsunterschiede verschärft haben. Immer deutlicher zeigt sich, dass das Motto
«Leistung muss sich wieder lohnen» nicht zu einer gerechteren Gesellschaft führt, sondern dass damit eine superreiche Elite herangezüchtet wird. Die Menschen fühlen sich hintergangen. Zu Recht: Der jüngste Banken-Skandal um die Libor-Manipulationen zeigt, nicht bloss Glück, sondern sogar
kriminelle Machenschaften zu vermeintlichen Leistungen führen. . Wer sich getäuscht fühlt, verliert die Bereitschaft zur Solidarität. Das hat fatale politische Konsequenzen. In Europa wird nur noch darüber gestritten, wer wem wie viel zahlen muss. Selbst innerhalb der einzelnen Länder wird die Solidarität aufgekündet. So will die GSU in Deutschland neuerdings mit einer Verfassungsklage erreichen, dass der Länderfinanzausgleich neu geregelt wird und die Bayern weniger Geld nach Berlin und an andere Länder schicken müssen. Thatcher hat sich geirrt. Es gibt eine Gesellschaft. Und nur eine solidarische Gesellschaft kann auch wirtschaftliche Spitzenleistung erbringen. Die Schweiz ist dafür ein Musterbeispiel. Sie hat einen funktionierenden Finanzausgleich, der auf der Überzeugung basiert, dass ein Bergbauer zwar niemals eine so hohe Wertschöpfung erzielen kann wie ein Software-Ingenieur, seine Leistung aber trotzdem gleichwertig und gleich nötig ist.
Diese Errungenschaft gerät in Gefahr. Ähnlich wie Bayern fragen sich neuerdings Steueroasen wie Zug und Schwyz, ob sie nicht auch zu viel Geld in die Kassen des Finanzausgleichs bezahlen. Dass ihre «Leistung“ primär darin besteht, nahe bei Zürich und dem Flughafen zu sein, stört sie dabei nicht im Geringste." Philipp Löpfe
Typisch Midas!
Es fällt ihm nichts mehr ein, dann teilt er Rundumschläge aus, schiesst jemanden durch den Kopf oder ins Knie und übt Lynchjustiz;. habe nichts anderes erwartet! Schwarz-weiss-Denken eben.
Sie schlugen doch vor, etwas zum Thema zu sagen! Sie scheinen sich nicht mal an die eigenen Richtlinien zu halten.
Typisch
Dumm, verlogen und voller Unterstellungen. Typisch Kassandra.
Diese Arroganz!
Die Arroganz des Midas wäre unerträglich, handelte sich bei ihm nicht um einen völlig verwirrten Zeitgenossen! Er ist der grösste Ideologe hier im Forum und postuliert eine dualistische Sichtweise der Welt, die eingeschränkter kaum sein kann. Hier die guten Rechten, dort die schlechten Linken und fertig ist Weltbild. Ein Weltbild wie im Mittelalter, hier die guten Christen, dort die schlechten Heiden, Muslime Juden und so weiter.
Die Ideologie ist bei ihm also selbst zu Hause!
Er glaubt nur Menschen mit seiner eingeengten Sichtweise würden etwas zum Gelingen und zur Gerechtigkeit in der Welt beitragen und alle anderen seinen Ideologen und unnütze Linke.
Was ich arbeite, ist völlig Wurscht für ihn, mache ich das doch aus ganz falschen Motiven und als Gutmensch, da kann das in seinen Augen nichts wert sein.
Was Sie, thomy, arbeiten, trägt in seinen Augen offenbart auch nichts zur Gesellschaft bei. Was bildet sich diese Dummkopf aus Kinshasa eigentlich ein? Nur er sei ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft und alle anderen blosses Beigemüse oder was?
Wie der Midas alleine als selfmademan Strassen baut oder Oel födert oder was er sonst noch treibt, ist mir schon eher ein wenig suspekt! Er neigt ja auch ein wenig zu grossen Sprüchen, wie wir des Öfteren schon lesen konnten.
Midas ist aber für die Verbreitung von Kriegsgerät in der Welt, er ist für das Bescheissen gerade seiner Umgebung durch die Schweizer Banken, (Mit den starken und für uns übergrossen Mächten arrangieren wir uns mit Verträgen, die Gelder der kleinen, von Diktatoren, Warlords und anderen zwielichtigen Herrschern nehmen wir ja immer noch freudig auf, da sind wir ganz nahe bei den von Midas als Vorbildern für hingestellten Piratenstaaten, "Dubai, Singapore, die Antillen und Hongkong.") er befürwortet den Reibach ohne Einschränkung, er zieht die Schaichs und die Absahner in der Karibik und sonst wo einer ehrlichen und anständigen Schweiz vor, ja stellt sie gar als Vorbilder hin, er blafft Menschen an, die sich fürs saubere Geschäften stark machen und bezeichnet sie als Gutmenschen, was in seinen Augen ja eine Beschimpfung sein soll.
Wollen wir diesen Blödsinn wirklich durch Nichtbeachten bekämpfen oder doch lieber aktiv werden?
Ja, diese Frage stelle ich mir auch manchmal, aber wissen Sie was, lieber thomy, mir macht’s Spass, hin und wieder diesen Unsinn des Midas zu entlarven, besonders wenn er es wieder mal ganz besonders auf die Spitze treibt.
Ein einziger kleicher Stich reicht, um einen Aufgeblasenen blatzen zu lassen.
Empathie
Was für JB das Wort neoliberal ist, ist für Sie das Wort Empathie Thomy!

Empathie kann auch nur politisch korrektes, nutzloses Gelaber sein. Um Empathie in Taten zu wandeln braucht es Geld, dass man zuerst verdienen muss. An diese Empathie glaube ich fest. An den Bau von Strassen und Infrastruktur, Schulen, Hospizen und an gerechte Löhne. In diesem Bereich habe ich mehr geleistet als jeder Sozi-Schnorri hier im Forum je wird.

Beurteilen Sie also eine Person nicht aufgrund einer pragmatischen und wirklichkeitsnahen Einstellung, die weltweit mehr schafft als jeder ideologischer Blödsinn.
Falsch
Falsch. Arbeitsgesetze und sozialen Frieden in der Schweiz gibt es weil beide Seiten vernünftig waren und sind. Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände. Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre der grösste Schwachsinn des Jahrhunderts und würde zu einer Verblödung der Massen führen. Schweizer Arbeitnehmer haben in Europa wohl den geringsten Anlass zur Klage. Wer was leistet soll verdienen und dies auch geniessen können. Wer was leistet trägt etwas für die Allgemeinheit bei und unterstützt die wahren Bedürftigen einer Gesellschaft. Wir können und sollten uns eine Gesellschaft in der Nichtleistung auch noch belohnt wird nicht leisten.

Ich gebe Ihnen Mal ein Beispiel aus der Praxis, die Ihnen ja so fern wie der Mars ist. Angestellte in Deutschland, 1 Monat an der Arbeit, danach zweimal Schwanger und auf Mutterschaft hintereinander. Unkündbar. Dann kann man eine neue Angestellte einstellen, welche die Arbeit macht. Mit Ihrer Gesinnung finden Sie das toll, da zwei Arbeitsplätze statt einer und bedingungsloser Sozialstaat. Als KMU können Sie solche Sozialschmarotzer umbringen. Resultat, obwohl man Angestellte brauchen könnte, überlegt man sich dreimal ob man jemanden einstellt den man nie wieder los wird. Die Verlierer sind die Frauen und die Arbeitslosen.

Eine neue Unternehmung mit 1000 Arbeitsplätzen würde kein internationaler Unternehmer aufgrund der dortigen Arbeitsgesetze nach Frankreich stellen. Sonst gehört ihm das Gehirn angebohrt. Solche Überlegungen sind in Ihrer Fantasiewelt natürlich nicht gegenwärtig. Sie sehen nur die eine Seite der Medaille.

Ansonsten nix begriffen. Schauen Sie einfach mal nach wie viele Arbeitsplätze die Swatch Group geschaffen hat. Dank Vollautomatisation. Diese bringt das Kapital für die arbeitsintensiven Luxusuhren. Glauben Sie Zeiger, Zifferblätter und Batterien werden von Hand hergestellt? Wenn wir die Möglichkeit der Produktion in Europa verlieren, dann sind wir ganz tot.

Ich bin schon fast stolz darauf all das zu sein was Sie hassen. Bürgerlich, Unternehmer und Rohstoffhändler.
Ich habe den letzten Satz von Midas doch noch gelesen ...
Schon länger halte ich es so, dass Midas' Beiträge für mich nicht mehr lesenswert sind. Es ist darin eine absolut primitive rechtsbürgerliche Arroganz vorhanden, die politisch destruktiv wirkt ...! Zum Schaden dieser Spezies selbst, was solche Typen aber nicht weiter zu stören scheint .....

Es gibt leider noch allzuviele davon, wie - eben - offensichtlich dieser Midas, die nicht begreifen können, dass Verständnis (Emphatie ...) allen von Nutzen wäre. Nicht nur denen, die "alles" haben ... und mit vielen Vorteilen und Begabungen gesegnet sind, wie - eben - offensichtlich dieser Midas!

Jedenfalls zeigt mir Midas auch, dass man ohne Empathievermögen trotzdem weit kommt - meistens jedoch nicht ohne "Leichen", die hinterlassen werden, die andere dann wieder gesund "pflegen" dürfen, wenn die Schäden nicht zu gross ausgefallen sind ....
Gott sei Dank!
kann ich da nur sagen! I Wenigstens in dieser Sache gibt es eine Übereinstimmung! Und das mit dem Bausatz ist sogar ein echter Knüller! Bravo Midas!
Da haben einige Menschen früher einmal ihre Geschichte aufgeschrieben, ein paaar ganz Verwegene sagten, das sei nun "Gotteswort" und über fast 4000 Jahre der Entwicklung in allen Bereichen der Wissenschaft glauben so viele Menschen noch immer wortgetreu diesen alten längst überholten Käse.
Moral, Ehrlichkeit, Frieden, Gerechtigkeit und all diese schönen Begriffe gibt es nicht wegen der Religion sondern trotz der Religion. Diese Maximen haben die griechischen Philosophen bereits lange vor, zumindest aber ohne Verbindung zu den monotheistischen Religionen vertreten und meist auch real vorgelebt! Man vergleiche mal das Leben eines Sokrates mit dem des Völkermörders Moses oder des Verbrecherkönigs David, Abgründe tun sich da auf!
Und mal ehrlich, was hat sich seit dem Tode Jesu auf der Welt verbessert? Nichts!
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