Die Axpo Super League zu Ostern
publiziert: Montag, 9. Apr 2007 / 21:31 Uhr / aktualisiert: Montag, 9. Apr 2007 / 22:05 Uhr

Basel hat zum Abschluss der 26. Runde der Axpo Super League am Ostermontag den Rückstand auf Meister Zürich auf zwei Punkte reduziert.

Im ausverkauften Espenmoos spielten am Samstag die Grasshoppers gegen St. Gallen.
Im ausverkauften Espenmoos spielten am Samstag die Grasshoppers gegen St. Gallen.
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Der FCB gewann den Spitzenkampf im Hardturm mit 1:0 und hat nun seit der Winterpause schon acht Zähler auf den Leader gut gemacht. Neuer Tabellenletzter ist Schaffhausen.

Aarau, das seit dem 24. September nach der 1:3-Niederlage bei GC Letzter der Zehnerliga war, feierte mit dem 4:1 gegen ein desolates Luzern den höchsten Saisonsieg und hat in der Tabelle Schaffhausen überholt und ist bis auf zwei Punkte zum drittletzten Thun aufgerückt.

Aaraus Kollektiv

Das seit fünf Spielen sieglose Aarau fand mit viel Kampfgeist und Einsatz zum Erfolg zurück.

Der höchste Saisonsieg der Aargauer basierte auf einer engagierten und aggressiven Kollektivleistung und entsprach auch in dieser Höhe durchaus dem Spielgeschehen, zeigten doch die Luzerner eine enttäuschende Leistung und wirkten lethargisch.

Die Tore zum vierten Heimsieg der Aargauer erzielten der Brasilianer Paulo Menezes kurz vor der Pause mit einem Kopfball, Goran Antic kurz nach dem Wechsel mit einem unhaltbaren Schuss, der Armenier Tadewosjan mit einem Solo und der Algerier Achiou.

Für Luzern markierte Pascal Bader zehn Minuten vor Schluss mit einem Weitschuss das Ehrentor. Trainer Ciriaco Sforza wechselte nach der Pause drei Spieler aus dem U18 Team ein, efhlte doch seiner Mannschaft jegliche Dynamik.

St. Gallen besser, aber ohne Tore

Viel Konstruktives bekamen die 11 300 Zuschauer im ausverkauften Espenmoos nicht zu sehen. St. Gallen blieb gegen die Grasshoppers bereits zum dritten Mal in der Rückrunde ohne Torerfolg und ist seit fünf Spielen sieglos.

Fehlendes Bemühen kann den Ostschweizern nicht vorgeworfen werden. Nur ist das Sturmduo nicht mehr so durchschlagskräftig und treffsicher wie noch vor dem Jahreswechsel. Alex hat seit über 15 Stunden kein Tor erzielt, und Francisco Aguirre war gegen die Hoppers wenig effizient.

Bereits in der 18. Minute vergab Aguirre die beste Torchance des Spiels. Nach einem weiten Pass von Marc Zellweger schoss er den Ball an den Innenpfosten. Und kurz vor der Pause landete sein Abschluss aus der Drehung weit über dem Tor von Fabio Coltorti.

Die Grasshoppers beschränkten sich auf das Verteidigen und verzeichneten keinen einzigen Torschuss. Dem Überraschungscoup am nächsten kam allerdings Leon, der aktivste Hopper, als er in der 76. Minute im gegnerischen Strafraum nach einer unglücklichen Intervention von Pascal Cerrone zu Boden ging. Der fällige Penaltypfiff blieb aus.

Yakin belohnte effizientere Berner

Marco Schällibaums Einstand als neuer Schaffhausen-Trainer ist ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein YB missglückt: Hakan Yakin belohnte die effizienteren Berner in der 86. Minute mit dem glücklichen Siegestreffer. YB kam damit mit minimalem Aufwand zum maximalem Ertrag.

Die Berner waren zwar im ersten Durchgang das Team mit der reiferen Spielanlage, das immer dann gefährlich wurde, wenn es schnell und direkt nach vorne spielte. Insgesamt besass aber das abstiegsgefährdete Schaffhausen ein klares Chancenplus, rennt nun aber wegen seiner Abschlussschwäche seit 585 Minuten einem Tor hinterher.

Daniel Sereinig setzte einen Kopfball an die Latte, und auch der von St. Gallen gekommene Philippe Montandon vergab eine erstklassige Einschusschance. Vier Minuten vor Schluss nickte dann der für lange Spielphasen verschwundene Hakan Yakin eine Flanke von Kamil Zayatte mit dem Kopf zum Siegestreffer ins Schaffhauser Netz.

Thuner Geschenke an Sion

Thuner Unaufmerksamkeiten ermöglichten dem FC Sion den zweiten Sieg in der Rückrunde. Erstmals schossen die Walliser unter Alberto Bigon mehr als einen Treffer und siegten im Stadion Lachen 3:1.

Unmittelbar nach der Thuner Führung durch den Halbvolley-Schuss von Milaim Rama (29.) konnte Goran Obradovic freistehend zum Ausgleich einschiessen.

Es blieb nicht das einzige Thuner Geschenk an die zuletzt strauchelnden Walliser. In der 52. Minute hatte der Costaricaner Alvaro Saborio Zeit, den Ball vor der Mittellinie anzunehmen und bis in die Nähe des gegnerischen Strafraums zu marschieren. Von dort aus traf er herrlich in die linke obere Torecke. Das 3:1 fiel nach einem schnell, für die Thuner zu schnell ausgeführten Eckball.

(dl/Si)

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