Die Berner Olympiakandidatur ist definitiv am Ende
publiziert: Freitag, 27. Sep 2002 / 16:52 Uhr

Bern - Was sich bereits am Abstimmungssonntag abgezeichnet hat, ist nun auch formell beschlossene Sache: Der Verwaltungsrat der Olympiakandidatur Berne 2010 hat das Vorhaben abgeblasen.

Keine Olympiade in Bern.
Keine Olympiade in Bern.
Nach dem klaren Nein der Stimmberechtigten des Kantons Bern zu den beiden Olympiakrediten, wäre es auch mit einem andern Finanzierungskonzept nicht zu verantworten gewesen, die Kandidatur weiterzuziehen, teilte das Komitee mit. Rund 77 Prozent der Stimmberechtigten hatten die Kandidatur an der Urne abgelehnt.

Die AG für die Kandidatur stellt ihre Geschäftstätigkeit per Ende Monat ein. Sechs der zehn Mitarbeitenden haben eine neue Beschäftigung gefunden.

Die Kandidatur hat bisher nach Angaben des Komitees rund 5,5 Mio. Franken gekostet. Davon entfallen rund 3,5 Mio. auf die so genannte internationale Phase nach dem Entscheid des Sportparlaments von Swiss Olympic und rund 2 Mio. auf die Phase davor. Die Kosten seien durch Sponsoringbeiträge gedeckt.

Wegen des Rückzugs fällt der Abstimmungssonntag vom 24. November für die Stimmberechtigten der Stadt Bern etwas weniger befrachtet aus: Sie brauchen nicht mehr über ihren Beitrag von 4 Mio. an olympische Winterspiele 2010 zu befinden. Olympiavorkämpfer Klaus Baumgartner hat die Vorlage kraft seines Amtes als Stadtpräsident gestrichen.

In der Schweiz spriessen derweil bereits Olympiapläne für das Jahr 2014. Im Wallis und im Bündnerland wird konkret über die Kandidatur für die Winterspiele 2014 nachgedacht.

Auch der Generaldirektor des Komitees, der Stadtberner Wirtschaftsförderer Dres von Weissenfluh, hat neue Pläne. Er hofft auf den Zuschlag für die Eishockey-Weltmeisterschaften 2008, wie er der Nachrichtenagentur sda sagte. Dafür braucht es allerdings ein neues Eisstadion. Der Kredit müsste erneut vor den bernischen Grossen Rat.

(sda)

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