Tipps zur Schadensbegrenzung
Die Betrugsversuche auf Facebook
publiziert: Montag, 23. Mai 2011 / 12:30 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 24. Mai 2011 / 07:17 Uhr

Wer sich regelmässig auf dem populärsten sozialen Netzwerk aufhält, wird bereits ab und an über dubiose Links und Angebote auf Facebook gestolpert sein. news.ch zeigt einige der häufigsten davon und hilft, echte Verlockungen von Betrugsversuchungen zu differenzieren.

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«Junges Mädchen beging Selbstmord nachdem sie DIESES Foto ihrer Mutter auf Facebook entdeckt hat», oder «Blonde Klassenkameradin vor der Webcam», oder auch «Klick hier um zu sehen, wer dein Profil besucht hat». Solche und ähnliche Beiträge häufen sich auf den Pinnwänden diverser Facebook-Benutzer. Da sie angeblich von Freunden stammen, bleibt das Misstrauen oft aus und mit einem Klick ist der Computer schnell mit einem Virus infiziert oder das Facebook-Passwort in die Hände von Hackern gefallen.

Nachdem mittlerweile 2,3 Millionen Schweizer (knapp 30 Prozent) auf Facebook zu finden sind, hat sich den Internet-Betrügern eine neue, simple Einnahmequelle aufgetan. Mit getürkten Links und angeblichen Sensationsmeldungen («Klicke auf 'Gefällt mir' um die Ermordung von Osama bin Laden zu sehen») wird unachtsamen Nutzern ihr Zugriff auf ihr Profil gestohlen, der Link an die Freunde weitergesendet oder ein Virus auf den Computer geladen. Mithilfe von einigen kleinen Hinweisen, kann dem jedoch oft vorgebeugt werden.

«Gefällt mir nicht»..

Ein typisches Beispiel stellt der «Gefällt mir nicht»-Button dar. Was sich viele Benutzer ab und an wünschen, wird von dubiosen Apps angeboten: Der «Gefällt mir nicht»-Button. Obwohl vereinzelte der Anbieter tatsächlich einen solchen einbinden, verstecken sich hinter vielen nur Datendiebe.

Grundsätzlich sind Anwendungen, die die Funktionen von Facebook erweitern sollen (wie auch die Anzahl der Besucher abrufen zu können) zu vermeiden, denn der Aufbau von Facebook erlaubt externen Applikationen keine radikale Umgestaltung des sozialen Netzwerks. Falls neues angepriesen wird, so sollte dies mit offiziellen Facebook-Meldungen abgeglichen werden.

..und «Gefällt mir» als Wegzoll

Ebenso sind Videos verbreitet, die mit gross angepriesenen Titeln wie «Osama shot dead», «OMG! Justin Bieber fällt beim Konzert um!» oder «Meine Ex-Freundin beim tanzen» Zuschauer locken wollen. Danach wird auf eine externe Seite weitergeleitet, auf der man zum Klick auf «Gefällt mir» gezwungen wird, um das beworbene Video zu sehen. Bestätigt man dies, so wird häufig (ohne Wissen des Nutzers) der Link zum Film an alle Freunde versandt und eventuell persönliche Daten gestohlen.

Das selbe Muster findet sich auch bei Seiten wie «50 Gründe, weshalb Rihanna der grösste Popstar ist» oder «100 Dinge, die man beim Sex nie tun darf». Grundsätzlich gilt: Sobald man aufgefordert wird, auf «Gefällt mir» zu klicken, ist - vorallem bei reisserischen Titeln - grosses Misstrauen angebracht.

Die Beziehung im Mafia-Spiel?

Wenn man sich bei einem Spiel oder einem Wettbewerb anmelden will, gelangt man auf eine kleine Seite, die eine Anfrage für Genehmigungen enthält. Hier ist ein waches Auge gefragt. Benötigt das neue Mafiaspiel tatsächlich die Handynummer und den Beziehungsstatus? Wieso fragt mich der «Gefällt mir nicht»-Button nach meiner E-Mail? Sobald die Anwendung klar das nötige an Genehmigungen überschreitet, geraten intime Daten in Gefahr.

Sicherheit bietet auch ein kurzes Nachfragen bei dem Freund, der den Link oder die Anwendung geteilt hat, oder ein Blick auf das Ziel des Links. Findet sich unter dem Videotitel zum Beispiel «youtube.com», so dürfte das Video sicher sein. Bei Kurz-Url-Diensten wie «tinyurl.com» oder «on.fb.me» gilt dies nicht, da diese die Möglichkeit bieten, das Ziel zu verstecken und somit einen möglichen digitalen Diebstahl zu verschleiern.

(dyn/news.ch)

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