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Die Bibliothek im Weltall
publiziert: Montag, 19. Feb 2007 / 07:06 Uhr

Moskau - Der nächste Weltraum-Tourist, der US-Milliardär Charles Simonyi, würde gerne eine Bibliothek mit ins All nehmen. «Überall wo Menschen sind, sollte es eine Bibliothek geben», sagte er am Sonntag in Moskau.

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Charles Simonyi hätte gerne Goethe und Heinlein zur ISS mitgenommen.
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1 Meldung im Zusammenhang
Die zwei Bücher, die er in seine Weltraum-Reisetasche stecken würde, sind Goethes «Faust» und «Der Mond ist eine herbe Geliebte» von Robert Heinlein.

Faust sei ein Teil des literarischen Erbes, das Buch von Heinlein beschreibe eine Zukunft, in der die Menschen nicht mehr auf der Erde leben, begründete Simonyi seine Favouriten.

Auf der Internationalen Raumstation ISS sind jedoch nur Computer erlaubt. Der aus Ungarn stammende Simonyi stieg in den frühen achtziger Jahren bei Microsoft ein und war an der Entwicklung der bekannten Programme Word und Excel beteiligt.

Das Magazin «Forbes» schätzte sein Vermögen im Jahr 2002 auf umgerechnet etwa 824 Mio. Euro. Für den rund einwöchigen Weltraumtrip im März muss Simonyi umgerechnet rund 15,6 Mio. Euro zahlen.

(rr/sda)

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