Die Champagnerkorken knallen auch in Brüssel
publiziert: Mittwoch, 12. Feb 2014 / 10:33 Uhr
Brüssel: Wo EU-Technokraten täglich «Fuck the EU» sagen.
Brüssel: Wo EU-Technokraten täglich «Fuck the EU» sagen.

Das Ja zur MEI vom vergangenen Wochenende schlägt sowohl innen- als auch aussenpolitisch hohe Wellen. Es ist von «Schicksalsabstimmung», von «point of no return», vom «Schluss der Verhandlungen» etc. die Rede. Dabei wird genau das passieren wie bei allen anderen Initiativen, welche die SVP gegen Verfassungsrecht und internationale Abkommen in den letzten Jahren an der Urne gewonnen hat: Nichts.

11 Meldungen im Zusammenhang
Die Wellen, Kommentare und Einschätzungen gingen zwar hoch in diesen Tagen. Ja: Die Schweizer Wahlbevölkerung hat mit einem erschreckend hohen Anteil «Ja» zur Masseneinwanderungsinitiative gesagt. Ja, die Initiative widerspricht sämtlichen Grundsätzen der europäischen Gemeinschaft. Ja, die Initiative ist Beweis für den schlagend-starken Rechtspopulismus. Ja, ja, ja. Also. Wutausbruch nun vorüber? Freudeanfall vor der Kamera inszeniert? Sehr schön. Weiter geht das Geschäft. Für das eigene Publikum verkündet Simonetta Sommaruga zwar noch: «Wir werden die Initiative so schnell als möglich umsetzen.» Auch fürs eigene Publikum toben einige Brüsseler Exponenten und erklären mit Nachdruck: «Die Personenfreizügigkeit ist nicht verhandelbar.»

1992, am 7. Dezember glaubte ich solche Sprüche auch noch. Doch seitdem sind 22 Jahre vergangen und ich habe dazugelernt. Nichts wird passieren. Überhaupt nichts. Der Bundesrat wird wie in der Vergangenheit perfekt verhandeln und damit der SVP in jedem Punkt recht geben. Brüssel wird nicht daran interessiert sein, ausgerechnet in dem Thema Muskeln zu zeigen, mit welchem man zuhause die Wahlen gewinnt. War Europa 1992 noch ein Hoffnungsprojekt, ist es heute, auch von den Mitgliedern selber, längst auf den Abfall der Geschichte geworfen worden. «Fuck the EU» sagt nicht nur die für die EU zuständige Ministerin der us-amerikanischen Administration, sondern «Fuck the EU» sagen vor allem die Brüsseler Technokraten jeden Tag mit ihrer neoliberalen, menschenzerstörerischen Politik.

Genmais aus den USA in der EU anpflanzen, obwohl es eigentlich verboten ist? Kein Problem, Brüssel richtet es schon. Die Privatisierung von Wasser, Strom und Bildung in Europa durchsetzen, obwohl diese schon in den Römer Verträgen als Allgemeingüter eigentlich «vergemeinschaftet» sind? Kein Problem, Brüssel hat schon die wichtigsten Richtlinien dazu verfasst, jetzt geht es nur darum, sie nach den Europawahlen durchzusetzen. Ein Freihandelsabkommen mit den USA, welche sämtliche vergemeinschaftete, öffentlichen Politiken wie die Grundlagen der Europäischen Union auflöst? Kein Problem. Angela Merkel kämpft an vorderster Front. Die Einzigen, welche Brüssel noch die Stirn bieten, sind die Franzosen. Doch die werden ja bekanntlich von einem sozialdemokratischen Pudding regiert, der sich lieber in den Betten von Schauspielerinnen vergnügt oder nächtliche Mofatouren durch die Innenstadt unternimmt, als die Interessen Frankreichs und Europas zu retten.

Mal ganz ehrlich? In Brüssel hat man den Entscheid der Schweiz mit Wohlgefallen zur Kenntnis genommen. Offiziell ärgern sich einige zweitrangige Politiker. Das ist wie mit dem Mitgliedstaat Ungarn. Da werden in den wichtigsten Bereichen die entscheidenden Grundsätze der Europäischen Union verletzt, ohne dass auch nur ein Cent Subventionen weniger von Brüssel nach Budapest fliessen würden.

Der 9. Februar 2014 war für all jene Menschen erschütternd, die an Demokratie, Mitbestimmung und an ein freies, liberales, bildungs- und geschichtsreiches Fortschrittseuropa glauben. Für alle, welche in diesem Europa Verantwortung tragen, war es ein Freudentag. Denn es geht in Brüssel schon längst nicht mehr um Europa, sondern nur noch um die Privatisierung der Gewinne und die Sozialialisierung der Verluste. Brüssel setzt mit seinen rechtsbürgerlichen Mehrheiten und unter der Ägide von Angela Merkel seit der Finanzkrise 2008 eine stahlharte neoliberale Politik durch. Die besten, willigen Vollstrecker sind dabei die europäischen Sozialdemokraten, welche immer noch in erster Linie Wahlen gewinnen, als die Demokratie gestalten wollen. Also: In der Schweiz wie in Europa sind die Kräfte, um die es wirklich geht, schon längst einander verbunden und wissen: Das beste Rezept des Kapitalismus in der Krise und gegen Revolution ist immer noch der Rassismus. Da können einzelne EU-Politiker noch so scharfe Töne anschlagen.

Es gibt ein englisches Sprichwort, welches die politische Urteilskraft enorm stärkt und jeden Menschen vor den hohlen Politikfloskeln, welche seit 2008 geäussert werden, schützt: «The proof of the pudding lies in the eating.» Wetten, dass der 9. Februar 2014 die Schweiz in ihrer Selbstgefälligkeit, rechtspopulistischer Mehrheit, antiintellektuellen politischen Kultur, männerbündischen Küngelei in Brüssel nur noch beliebter gemacht hat? Dies, weil genau diese Kräfte in Brüssel auch schon längst den Ton angeben?

Der 9. Februar 2014 war ein schwarzer Tag für Europa, weil er in den kommenden Tagen und Jahren zeigen wird, dass sich die Rechtspopulisten in Europa alles erlauben können. Selbst dann, wenn ihr Überleben von der EU abhängt und selbst dann, wenn sie nicht einmal EU-Mitglied sind.

Es geht immer nur um Macht und nicht um Worte und wie gesagt: Es wird nichts passieren. Das rechtspopulistische Weiterwursteln auf allen Ebenen geht weiter.

(Regula Stämpfli/news.ch)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 9 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Auch die Schweiz profitiert vom erreichten Frieden in Europa massiv.
1. Die Europäische Union ist eine ... mehr lesen
Etschmayer Falls Sie Ausländische Freunde oder ... mehr lesen 10
Rütliwiese: Sehnsucht, nach einer Schweiz, die es so nie gab.
Der Kommissionspräsident «verteidige die Interessen der EU».
Brüssel - Die EU-Kommission habe den vom Bundesrat am Mittwoch vorgestellten Fahrplan zur Umsetzung der Initiative zur Kenntnis genommen, sagte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso ... mehr lesen
London - Die Ratingagentur Fitch hat ... mehr lesen 3
Die Schweiz geniesst bei Fitch noch das höchste Rating AAA.
Weitere Artikel im Zusammenhang
EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. (Archivbild)
Brüssel - EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso spricht nach dem Schweizer Ja zur SVP-Masseneinwanderungsinitiative Klartext: Das Land könne nicht alle Vorteile des weltgrössten ... mehr lesen 12
Brüssel - Nach dem Ja zur Masseneinwanderungs-Initiative ... mehr lesen
Bundesrat Didier Burkhalter.
Die Zukunft des Stromabkommens zwischen der EU und der Schweiz ist noch nicht sicher festgelegt. (Symbolbild)
Brüssel - Nach dem Schweizer Ja ... mehr lesen
Zürich - Eine starke Reduktion der Zuwanderung als Folge der angenommenen ... mehr lesen 1
Aus der Wohnungsknappheit könnte ein Überangebot werden.(Symbolbild)
Die UBS erhöht ihre Prognose für die Zunahme des Bruttoinlandproduktes.
Zürich - Die UBS erwartet für 2014 ... mehr lesen
Bern - Auf den Online-Portalen ... mehr lesen 3
Die Beziehung zu Europa muss neu definiert werden.
Ja, keinschaf, ich weiss es ...
SIE sind der alleinige Wissende hier - der alleinige All-Wissende hier - derjenige, der die Welt und ihre Zusammenhänge kennt - Derjenige, der nichts mehr dazu hören will, als das, was er schon weiss ... Herr alles Wissens zu sein, das ist wunderbar. Nicht wahr keinschaf ... Sie schreiben ja das Gleiche, nur anders formuliert und sogar auch noch, was man eigentlich nicht zu sagen bräuchte ... Wissenschaftlich (fast) perfekt,
Hei, wie überaus gescheit Sie dies doch tun ... sapperment doch ... eigentlich erstaunlich ...

Ich danke Ihnen ja immer wieder für Ihre so wahn-sinnig-witzigen und klaren Aussagen und .... Ja, eben, Worte können dieses derart hohe Niveau gar nicht beschreiben .... Derart irrsinnig richtig und grossartig sind diese Dinge, die Sie hier einfach so daher brünzeln ...!
E guete Tag keinschaf, einschaf, zweischaf?, einfach Mensch? hihihhi ...
Staupe
"natürlich Midas, ich denke da auch so..."

Ich habe aus einem Haupt-Grund mit JA gestimmt: ich will, dass die Schweiz die Zuwanderung selbst steuert.
Punkt.
Auf Interpretationsversuche irgendwelcher selbsternannter Empathen oder Politologen, die keine 2 und 2 zusammenzählen können, kann die Welt verzichten.
Ich bin mir auch ganz sicher, dass die grosse Mehrheit der JA-Sager die Souveränität als Hauptargument gesehen hat.
Aber es spielt schlicht keine Rolle, was ich darüber denke und wie ich es interpretiere; es gilt am Ende, was im Verfassungstext steht und nicht, was die SpinDocs der Verlierer hineininterpretieren.

Zuallererst muss ein Verfassungstext erst einmal sinngemäss umgesetzt werden. Die Verlierer, auch wenn es eine knappe Minderheit war, sind die Verlierer. Sollten sich für diese aufgrund der Umsetzung Nachteile ergeben, dürfen sie gerne selber Stimmen sammeln gehen und eine neue Ini vorlegen.
So, wie wir Verlierer der bilateralen und PFZ es auch tun mussten. Damals hat sich nämlich keiner von Euch Sozis für die Anliegen der Unterlegenen verständlich gezeigt.
Ich sehe 0,0 Veranlassung, den Verlierern entgegen zu kommen - vor allem nicht, nach all dem, was man in den letzten Tagen aus dieser Ecke hat einstecken müssen.

In meinen Augen ist die Bürgerschaft 50-50 gespalten. Das haben Sie in erster Linie den schlechten Verlierern zu verdanken. Aber ich wette jeden Preis, die werden das in den nächsten Wochen noch toppen und die Stimmbürger gleich reihenweise hinter ihre verhärteten Fronten treiben. Mir soll's Recht sein; ich kann mich damit arrangieren.
Natürlich, Midas, ich denke da auch so, ...
... dass "man" da nicht parteipolitisch Zuweisungen machen kann, sondern halt einfach sagen muss "In dieser Sache, warum dass das Volk mit einer knappen Mehrheit JA zur billigen SVP-Zuwanderungs-Initiative gesagt hat, wird klar erkennbar, dass die unguten Gefühle der Bevölkerung nicht oder kaum wahrgenommen wurden!". Und zwar von einer grossen Mehrheit derjenigen Politiker, welche die "Weichen stellen" könnten!

Ich pauschliere mal "Die Liberalen, die haben ein kaltes Herz, die Christlichen, die haben ein lauwarmes Herz, die Sozialen (inkl. die Grünen ...), die möchten - dürfen nicht - tun nicht wirklich etwas langfristig Nützliches ....".

Dann sind da noch viele, ich kenne etliche davon, die wüssten, was zu tun ist und wagen es nicht, sich klar und deutlich zu äussern. WEIL eine solche, offene Meinungsäusserung sofort scharf quittiert wird "als rassistisch" oder so ähnlich. Wie hier leider auch schon vielfach geschehen ...

Jetzt hat die Schweiz die Chance und damit auch gerade nicht zuletzt die EU, resp. Länder wie Grossbritannien, Österreich, vielleicht noch andere auch, sich klar auszudrücken!

Ansonsten werden wir erfahren, was passiert, wenn weiterhin ein nicht kleiner Teil der Bevölkerung liegen gelassen wird ... Irgend wann dann wird dieses randvolle Fass mit unguten Gefühlen einfach überlaufen ....!

Dann ist da wieder laut und deutlich zu erinnern daran, dass nicht nur die SVP mit knapp über 50% Zustimmung zur Inititiative, demokratisch Recht bekommen hat..., sondern grade auch die anderen knapp weniger als 50% Neinsager (!), die als eine SEHR STARKE Minderheit verstanden werden MUSS !

Genau das wird offensichtlich und sicher nicht unabsichtlich vergessen - Soll es demnach eigentlich genau so weitergehen, wie gehabt? Wenn JA, dann gehen wir nicht guten Zeiten entgegen ...!

WEIL wiederum verschweigen, also weiterhin sich be-lügen (lassen), nichts Richtiges entstehen lässt, sondern nur wieder Lügen - nur um nicht Richtiges tun zu müssen!

Auch da sind wieder alle Volksgruppen und Parteien, von links bis rechts gemeint. Ob katholisch oder liberal evangelisch oder ... einfach christlich oder konfessionslos oder atheistisch oder schlicht anders religiös ..., das spielt gar keine Rolle! Auch Muslime, Hindus oder wer auch immer müssten sich endlich klar äussern zu solchen Fragen!
Schuld aller
Das ist aber auch die Schuld der SP, Grünen und Mitte Parteien. Wer so tut als gäbe es keine Probleme. wer Volksentscheide nicht umsetzt, wer gegen den Willen verhandelt, wer Politik nur noch für Ausländer macht, wer dem Volk alles nur noch verbieten will, wer dass Volk nur noch benachteiligt und abzocken will, der muss sich über diese Quittung des Volkes nicht wundern.

Ich bin sauer auf die SVP, die uns das eingebrockt hat. Ich bin aber auch sauer auf die SP, weil die einfach zu dumm sind dem eine vernünftige, soziale Politik entgegenzustellen. Mit Links- statt Rechtspopulismus ist der Bevölkerung auch nicht geholfen.
Die Macher dieser Zuwanderungsinitiative,
... die SVP und ihre Mit-Trittbrett-Fahrer, üben sich jetzt in Stimmungsmache... Auch wieder, wie immer, mit dämlichen, aus noch nicht vergessener Zeit geholten Darstellungen. Solche sind dann den neuen Führern und Herrschern genehm !

Ich glaube nicht, dass dieses Gedankengut und die Denkart SOLCHER Leute die Schweiz wirklich weiter bringt. "An ihrer Sprache sollt ihr sie erkennen ...." Wer hatte dies wohl gesagt? Warum erkennen wir "es" nicht wirklich?

Zugegeben, dass das Thema der unkontrollierten Ein- und Zuwanderung nicht bis in die wirkliche Konsequenz für die breite Bevölkerung durchgedacht und erfasst wurde - von den meisten von unseren Regierenden nicht und von intellektuellen Kreisen zu wenig wohl, das scheint mir wahr zu sein!

Aber deshalb zu bösen, primitiven Argumenten und Mitteln zu greifen, auf diese billige Art und Darstellungsweise, dies dürfte nicht sein!

Deshalb auch habe ich - vor allem und mit der grossen Mehrheit von fast 50% - mit NEIN gestimmt!

Ich hoffe, dass jetzt die Weichen in die richtige Richtung gestellt werden - gemeinsam, als Demokratie auf demokratische Art, mit Anstand und in positiver Einstellung dazu - Aber mit fairer und menschlicher Intelligenz!

Und überhaupt:
Ich las die Bemerkung, dass ein Blocher, der auf mehr als nur Rosen gebettet ist, wohl kaum selbst durch die Konsequenzen seines Tuns betroffen sein wird!

Da liegt ja auch der Grund für das grossmäulige Gerede in dieser Sache! Wir, das Volk, die grosse Masse der Menschen und Steuerzahler, wir werden diese Zeche bezahlen müssen - Auch wie immer!

Uns wird es weh tun - denen, die "es" haben, also Macht und Geld, diese zahlen ihren Teil der "Zeche" ... aus der wohlgefüllten "Portokasse" !!!
Rinderwahnsinn
Zuerst: Ich war für ein Nein.

Aber ich akzeptiere den demokratischen Entscheid. Die Entscheidung ist gefallen, jetzt müssen wir Schweizer zusammenstehen und wie immer das Beste für unser Land daraus machen. Leute die zum Beispiel in Foren nun schreiben sie schämten sich Schweizer zu sein, haben m.E. den Pass zwar durch Geburt erhalten, aber nicht verdient. Wenn ich in einer Abstimmung "verliere" dann verteidige ich bei ausländischen Bekannten danach trotzdem das Schweizer Resultat, auch wenn es mir nicht passt. Wir sind die letzte echte Demokratie in Europa und das zählt für mich weit mehr.

Ich weiss nicht Frau Stämpfli. In den letzten Jahrzehnten durften wir uns vor allem Linkspopulismus um die Ohren schlagen lassen. Der ist keinen Dreck besser als Rechtspopulismus. Dies war kein Entscheid von Rechtspopulisten, sondern einer Bevölkerung die genug hat. Den Entscheid der Tessiner kann ich als Halbtessiner vor allem nachvollziehen. Die Wirtschaft hat den Bogen aus Profitgier einfach überspannt. Nicht Fremdenfeindlichkeit war der Grund, sondern das Lohndumping der Firmen mit Grenzgänger. Diese haben weit niedrigere Lebenskosten im Grenznahen Italien. Tessiner stehen auf der Verliererliste. Man spricht nur vom Röschtigraben und der Sonnenstube. Ernst genommen oder unterstützt hat man das Tessin nie.

Wenn von der Globalisierung und dem Aufschwung der Wirtschaft in der Bevölkerung Nichts ankommt ausser Nachteile, dann muss sich die Wirtschaft auch nicht wundern. In den 60er konnte sich eine amerikanische Familie noch zwei Autos leisten und das Haus abbezahlen. Arbeiten ging nur der Vater. Heute schaffen sie dies nicht mal mehr mit 3 Jobs. Hier das Gleiche. Mein Eltern konnten mit einem normalen Gehalt noch Autos bar bezahlen und eine Eigentumswohnung abbezahlen. Wer schafft das heute noch?

Was den wirklichen Rechtspopulismus betrifft, so kann der nur gedeihen weil die Linken so unheimlich dumm und gegen das eigene Volk politisiert. Die SP hat in den letzten Jahren vor allem Politik für Ausländer gemacht. An diesem Resultat ist auch die SP schuld, weil es gemäss den Linken kein Zuwanderungs-, Kriminalitäts- oder Schmarotzerproblem gibt. So lange Linke dies alles negieren und keine pragmatische und soziale Lösungen bringen, wird sich daran auch nichts ändern. So lange die Linke jeden in's Land holen will und Täterschutz betreibt, werden sich die Bürger wehren.

An die Verlierer: Ihr habt verloren. Hört auf zu Lamentieren und falsch zu Begründen. Findet Euch damit ab und hilft jetzt bei einer gesunden Umsetzung. Nehmt es aber vor allem als riesigen Warnschuss für Eure Politik. Wenn ich aber einen Levrat höre, hat er immer noch nichts begriffen. Ich wünsche mir wieder eine starke SP, die soziale Politik für Schweizer macht und Ihren dämlichen Kommunistenflügel (EU-Beitritt, Überwindung des Kapitals, etc) endlich mal richtig an die Leine nimmt. Macht endlich wieder Politik statt Ideologie!

Ich wünsche mir auch wieder eine starke FDP, die nicht A****lecker der Grosskonzerne ist. Jene liberale Kraft die entscheidend für die Gründung dieser Schweiz war. LIBERAL Lernt mal wieder für was dieses Wort steht. Liberal heisst grossherzig für alle. Liberal steht für die Freiheit der Menschen, nicht der Industrie. Menschen,nicht Schweizer!

Dass Ziel der linken EU, verkauft als "Wertegemeinschaft", ist es alle gleich arm und nicht gleich reich zu machen. Das sieht man gut an den Löhnen in Deutschland. Wobei Wertegemeinschaft die neue Political Correctness bedeutet und diese bedeutet nichts anderes als der neue Rinderwahnsinn.
wirklich Schwachsinn
"welche die SVP gegen Verfassungsrecht gewonnen hat"

So einen Schwachsinn kann nur Stämpfli veröffentlichen....
"gegen Verfassungsrecht"
Initiativrecht IST Verfassungsrecht und das Verfassungsrecht wird in unserem Land vom Souverän bestimmt - nirgendwo anders als an der Urne.

Politologin?!
polito misto vielleicht..
Schwachsinn
Wenn ich diesen Schwachsinn lese, fällt mir wieder ein warum ich ein Jahr lang news.ch mied.

Auswirkungen von SVP Initiativen zu negieren zeugt von absoluter Dummheit und Ignoranz.

z.B. die Minarett Sache: Das Ja zu dieser Initiative hatte sofortige Auswirkungen.
Nämlich den Wegfall der Ängste der Islamisierung im Schweizer Volk. Oder haben Sie seither nochmals etwas von Islamophobie gespürt in der Schweiz.
Natürlich kann man das im Nachhinein als Misserfolg für die SVP werten:)

Die Auswirkungen des jetzigen JA's werden noch in 20 Jahren spürbar sein.
Selbst grössere Auswirkungen innerhalb der EU könnte es geben. Dominoeffekt ist so ein schönes Wort dazu.

Ausserdem finde ich es bedenklich wenn jetzt wieder von (fast) allen Seiten so getan wird, als hätten ausschliesslich rechtsradikale/populistische Kreise dieses Ja als gut aufgenommen in der EU.
Das stimmt ganz und gar nicht.
Würde man in allen EU Staaten eine solche Abstimmung durchführen, würden sich über 50% der Bevölkerung für eine "Abschottung" entschliessen, wobei Abschottung auch so ein Irreführender Begriff ist. Es geht schliesslich nicht darum die Grenzen zu schliessen sondern einfach eine für eine Volkswirtschaft gesunde Anzahl von Ausländern reinzulassen.

Demnach wären also eine Mehrheit der EU Bürger rechtsradikal oder rechtspopulistisch.

Diese Ängste der Bevölkerung vor zu hoher Zuwanderung haben einzig und alleine die neoliberalen Mittelstandszerstörer Europas zu verantworten.

Diese nämlich sind Schuld daran, dass die Wirtschaft immer den billigen bequemen Weg geht und auf soziale oder sonstige negative Auswirkungen pfeift solange der Gewinn stimmt.
Personenfreizügigkeit als Instrument der Globalisierung
Es ist mir auch ein Rätsel wieso die europäischen (und schweizer) Sozialdemokraten die Personenfreizügigkeit unterstützen. Denn in erster Linie ist diese ein Instrument der Globalisierung und Optimierung der Wirtschaft. Dem Normalbürger wird die Personenfreizügigkeit zwar als Freiheit verkauft, dabei geht es doch darum, dass die Wirtschaft möglichst jederzeit und überall billige Arbeitskräfte zur Verfügung hat. Die Folge ist eine Abwärtsspirale des Lohnniveaus. Die Löhne werden immer kleiner (weil immer Leute aus Gebieten mit tieferem Lohnniveau zuwandern können). Daraus folgt dass die Gewinne grösser werden und die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Da die Löhne immer kleiner werden und es immer mehr Armut gibt, steigen die Sozialkosten für den Staat. In diesem neoliberalistischen System werden Arbeitnehmer nur noch als "Arbeitsrohstoff" verbraucht und die Kosten werden der Allgemeinheit aufgebürdet (dem Staat). Indem man die Personenfreizügigkeit einschränkt, beschränkt man auch die Globalisierung, was ich für sinnvoll erachte.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Frauenrechtlerin Ada Wright in London, 1910: Alles könnte anders sein, aber nichts ändert sich.
Frauenrechtlerin Ada Wright in London, 1910: ...
«Männer stimmten für Hofer, Frauen für Van der Bellen» titelte die FAZ nach dem Wahlkrimi in Österreich. «Warum wählen junge Männer so gern rechts?» fragte jetzt.de einen Soziologen. «Duh» war meine erste Reaktion, hier ein paar weitere. mehr lesen 3
Gewinnorientierte Unternehmen wie der ORS machen aus der Flüchtlingshilfe ein Geschäft. Das Rote Kreuz und die Caritas, die gemeinnützig sind und seit Jahren über grosse Erfahrung in der Betreuung von Menschen auf der Flucht ... mehr lesen
Flüchtlinge (hier in Mazedonien): Mit Gewinnziel zu verwaltende Konkursmasse oder doch Menschen?
Armeechef Blattmann: bedenklicher Umgang mit demokratischen Grundrechten.
Korpskommandant André Blattmann wird von den Mainstreammedien der «Beleidigung» bezichtigt. Er nannte den Rundschau-Chef Sandro Brotz, «Sandro Kotz.» Wer meint, dies sei nur ein Sturm im Wasserglas, irrt. Blattmann ... mehr lesen   2
«Bist Du nicht willig, stimmen wir ab.» So lautet die Devise der unschweizerischen bürgerlichen Mehrheit seit den Wahlen im Herbst 2015. «Wie schamlos hätten Sie es denn gerne?» titelte klug (aber leider zu spät) der ... mehr lesen 2
Der Nationalrat - seit 2016 absolut schamlos.
Typisch Schweiz Der Bernina Express Natürlich gibt es schnellere Bahnverbindungen in den Süden, aber wohl ...
Welche Modelle sagen mir zu?
Shopping Online Shop für Fitness - was bekommt man alles? Ein Fitness Online Shop bietet einem einfach alles, was das Herz begehrt. Heute ist es nicht selten, dass sich immer mehr Menschen in dem Bereich Fitness ...
Erstaunliche Pfingstrose.
Jürg Zentner gegen den Rest der Welt.
Jürg Zentner
Frauenrechtlerin Ada Wright in London, 1910: Alles könnte anders sein, aber nichts ändert sich.
Regula Stämpfli seziert jeden Mittwoch das politische und gesell- schaftliche Geschehen.
Regula Stämpfli
«Hier hätte ich noch eine Resistenz - gern geschehen!» Schematische Darstellung, wie ein Bakerium einen Plasmidring weiter gibt.
Patrik Etschmayers exklusive Kolumne mit bissiger Note.
Patrik Etschmayers
Obama in Hanoi mit der Präsidentin der Nationalversammlung, Nguyen Thi Kim Ngan auf einer Besichtigungstour: Willkommenes Gegengewicht zu China.
Peter Achten zu aktuellen Geschehnissen in China und Ostasien.
Peter Achten
Recep Tayyp Erdogan: Liefert Anstoss, Strafgesetzbücher zu entschlacken.
Skeptischer Blick auf organisierte und nicht organisierte Mythen.
Freidenker
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich -1°C 9°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen recht sonnig
Basel -1°C 10°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen recht sonnig
St. Gallen -3°C 6°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich recht sonnig
Bern -2°C 9°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich recht sonnig
Luzern -1°C 9°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen recht sonnig
Genf 3°C 11°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Lugano 4°C 13°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen Schneeregenschauer
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten