Die Champions-League-Gegner des FC Zürich
publiziert: Sonntag, 20. Sep 2009 / 22:35 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 20. Sep 2009 / 23:18 Uhr

Am Wochenende kamen alle Champions-League-Gegner des FCZ zu Heimsiegen. Während Real Madrid (5:0 gegen Jerez) und Marseille (4:2 gegen Montpellier) klare Erfolge feierten, tat sich Milan gegen Bologna schwer.

Cristiano Ronaldo schoss das 1:0.
Cristiano Ronaldo schoss das 1:0.
Erst eine Viertelstunde vor dem Ende kam der nächste Wiedersacher des FCZ zum entscheidenden 1:0.

Wieder Fünf Real-Tore:
Fünf Tage nach dem 5:2 in Zürich gelangen Reals (offensiver) Starparade wieder fünf Treffer, und das Team von Manuel Pellegrini kam im vierten Saisonspiel zum vierten Sieg (insgesamt 16 Tore). Opfer war diesmal Aufsteiger Jerez. Trotz des klaren Resultates zeigte das königliche Ensemble jedoch nicht durchwegs Zauberfussball. Nach dem 1:0 durch Cristiano Ronaldo nach wenigen Sekunden und weiteren starken 30 Minuten, drehte der Real-Motor häufig im Leerlauf. Erst in der letzten Viertelstunde erhöhte der Favorit die Kadenz nochmals -- und kam gegen die überforderte Abwehr der Südspanier zu vier weiteren Toren durch Cristiano Ronaldo (75.), Guti (78.), Karim Benzema (82.) und Ruud van Nistelrooy (89.). Das letzte Tor freute die «Aficionados» besonders: es brachte Real die alleinige Tabellenführung vor Erzrivale FC Barcelona ein.

Milans Mühen mit dem Catenaccio:
Dank eines späten Tores von Clarence Seedorf (75.) kam Zürichs nächster Gegner Milan (30. September) gegen Bologna zu einem mühsamen 1:0-Heimsieg. Es war in der 4. Runde der zweite Erfolg für die Mailänder, die zweimal den Pfosten trafen (Pato, Filippo Inzaghi). Das Spiel offenbarte alle (Un-)Tugenden, die den italienischen Fussball oft erfolgreich, oft aber auch unansehnlich machen: einen Aussenseiter, der mit Libero und fünf Manndeckern reinsten Catenaccio praktizierte, und einen Favoriten, der über eine Stunde lang die Lücke in der Abwehrmauer suchte, um sofort nach dem Tor selbst die Defensive zu verstärken und damit dem zuvor völlig inferioren Gegner doch noch zu Spielanteilen und Torchancen zu verhelfen. So musste Milan am Ende trotz fast 70 Prozent Ballbesitz und 13 Cornern froh sein, dass Torhüter Marco Storari in der 88. Minute mit einer Glanzparade das Resultat rettete. Es war der erste Schuss Bolognas auf das Tor Milans gewesen.

Höchster Saisonsieg für Marseille:
Olympique Marseille, am 21. Oktober und 3. November in den Runden 3 und 4 Gegner des FC Zürich, kam beim 4:2 gegen das zuvor punktgleiche Montpellier zum höchsten Saisonsieg. Die Südfranzosen zeigten sich dabei von der Auftaktniederlage in der Königsklasse gegen Milan gut erholt und führten nach 48 Minuten bereits 4:0. Überragend bei Marseille war diesmal neben Captain Mamadou Niang, der auf grandiose Art das 2:0 erzielte, der zuletzt enttäuschende Lucho Gonzalez. Der Argentinier schoss das 1:0 und gab zu den Treffern zwei und drei jeweils den Assist. Edouard Cissé sowie Verteidiger Souleymane Diawara, auch sie -- wie Gonzalez -- Neuzugänge, machten den klaren Erfolg von OM perfekt.

(sl/Si)

 
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