Wirtschaftsmotore fordern mehr Geld
Die ETHs wollen mehr Geld
publiziert: Freitag, 27. Apr 2012 / 18:29 Uhr / aktualisiert: Freitag, 27. Apr 2012 / 23:56 Uhr

Bern - Die Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH) bilden immer mehr Ingenieure und Naturwissenschaftler aus. Zudem wurde seit 2011 auch der Wissens- und Technologietransfer verstärkt. Doch mehr Investitionen seien nötig, damit die ETHs weiter als Motor der Wirtschaft funktionieren können.

Privatschule (Mittelstufe, Sek-Vorbereitung, Oberstufe, Handelsschule, Zwischenjahre, Nachhilfe)
2 Meldungen im Zusammenhang
Damit die schweizerische Bildungs- und Forschungslandschaft ihren Spitzenplatz halten könne, seien mehr Bundesmittel nötig, sagte ETH-Ratspräsident Fritz Schiesser am Freitag vor den Medien in Bern. Insbesondere die zwei ETHs Zürich und Lausanne und die vier angeschlossenen Forschungsinstitute (WSL, Empa, PSI, Eawag) seien wichtige Innovationsmotoren der Schweiz.

So hätten diese an 83 der 246 Projekte mitgewirkt, welche die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) gegen die Frankenstärke bewilligt hatte. Auch in der Energieforschung laufen verschiedenste Projekte, die Biomasse, Photovoltaik oder Geothermie als alternative Energien nach dem Atomausstieg erproben.

Die ETHs ziehen auch immer mehr Studierende an: Deren Zahl stieg 2011 in Zürich und Lausanne um 6,3 Prozent auf 25'629, besonders in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technologie (MINT-Fächer). Doch parallel dazu verschlechtert sich das Betreuungsverhältnis der Studierenden. «Um dies zu verhindern, sind Investitionen nötig», sagte Schiesser.

Darum begrüsst er die Bereitschaft der Ständeratskommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK), die Hochschulen für die Periode 2013 bis 2016 mit mehr Geldern zu versehen. Die WBK hat am Freitag vorgeschlagen, die Kredite für Bildung, Forschung und Innovation um 293 Millionen auf über 26 Milliarden Franken aufzustocken.

Spitzentechnologie für Spitzenindustrie

Derweil verstärkte die ETH 2011 weiter ihr Engagement im Wissens- und Technologietransfer. Dazu gehören geteilte Infrastrukturen wie das von ETH und IBM gemeinsam genutzte neue «Binnig and Rohrer Nanotechnology Center» in Rüschlikon, aber auch Lizenzverträge und Dienstleistungsangebote. 140 Spin-off-Firmen entsprangen den ETHs im letzten Jahr.

Die physikalische Nähe in einem «offenen Campus» seien für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Forschung und Industrie entscheidend, sagte Adrienne Corbout Fumagalli, Vizepräsidentin für Innovation und Valorisation an der ETH Lausanne. «Topleute kommen nur dorthin, wo sie auf viele andere Topleute treffen», bestätigte auch Schiesser.

(alb/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Zürich - Das Nachwuchsförderprogramm «Society in Science» der ETH Zürich ... mehr lesen
Das Förderprogramm der ETH Zürich ist für längere Zeit gesichert.
Kompetente Sprachschule im Herzen von Zürich!
Privatschule (Mittelstufe, Sek-Vorbereitung, Oberstufe, Handelsschule, Zwischenjahre, Nachhilfe)
Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer gegen die ...
100'000 Protestierende  Santiago de Chile - In Chiles Hauptstadt haben erneut zehntausende Studenten gegen die Bildungsreform von Staatschefin Michelle Bachelet demonstriert. Nach Angaben der Organisatoren nahmen am Donnerstag rund 100'000 Menschen an dem Protestmarsch in Santiago de Chile teil. 
Die Schule soll beim Bezug zu Pflanzen mithelfen  Wien/Klagenfurt - In der Regel betrachten Kinder Pflanzen erst im Alter zwischen acht und elf ...  
Pflanzen werden von Kindern noch nicht wirklich gut verstanden.
Die deutschen Kitas bleiben bis auf weiteres geschlossen.
Kita-Beschäftigte weiten Streik auf ganz Deutschland aus Berlin - Zur Grossmutter, in die Notbetreuung oder mit ins Büro? Zehntausende Eltern müssen in Deutschland ihr ...
Titel Forum Teaser
Christoph Küffer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent am Institut für Integrative Biologie und TdLab an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Der letzte Anarchist der ETH Vor 25 Jahren wurde Paul Feyerabend als Professor der ETH ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SA SO MO DI MI DO
Zürich 10°C 14°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 10°C 15°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
St.Gallen 12°C 16°C leicht bewölkt leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Bern 12°C 20°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern 13°C 19°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 14°C 22°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 15°C 23°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten