«Die Farbe Safran» räumt begehrte Preise ab
publiziert: Sonntag, 10. Jun 2007 / 08:23 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 10. Jun 2007 / 09:33 Uhr

Sheffield - Der indische Film «Die Farbe Safran» hat den «Bollywood-Oscar» für den besten Film gewonnen. Der Streifen von Rakeysh Mehra von 2006 erhielt die Auszeichnung der Indischen Filmakademie in der Nacht auf heute im nordenglischen Sheffield.

«Die Farbe Safran» besticht durch bildgewaltige Szenen und eine gute Story.
«Die Farbe Safran» besticht durch bildgewaltige Szenen und eine gute Story.
«Rang de Basanti», wie der Film im Original heisst, war für insgesamt 14 Kategorien nominiert. Der Beitrag mit Aamir Khan in der Hauptrolle handelt von einer Filmemacherin, die die Geschichte indischer Nationalisten darstellen will, die gegen die britische Kolonialherrschaft kämpfen.

Im Film kommen ähnlich wie in vielen westlichen Produktionen hippe junge Leute in cooler Bekleidung vor und es gibt schnelle Schnitte und trendige Musik.

«Rang De Basanti» erzählt keine der typischen Bollywood-Geschichten. Kritiker lobten Mehras Streifen als engagiertes Drama und wichtiges politisches Porträt einer neuen indischen Generation.

Pöbeleien souverän weggesteckt

Einen Sonderpreis gab es für die bildschöne Schauspielerin Shilpa Shetty, aber nicht für einen Film, sondern dafür, dass sie vor einigen Monaten rassistische Pöbeleien im britischen «Big Brother»- Haus souverän wegsteckte und anschliessend die Hand zur Versöhnung reichte. Auch Bollywoodstar Aishwarya Rai war in Sheffield anwesend.

Die internationalen Bollywood-Preise wurden vor sieben Jahren geschaffen, um Indiens Filme auch im Ausland bekannter zu machen.

Frühere Preisvergaben fanden unter anderem in den Niederlanden, den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Singapur statt. Die in Bombay konzentrierte indische Kino-Industrie bringt jedes Jahr rund 800 Filme auf den Markt - drei Mal so viel wie Hollywood.

(rr/sda)

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