Die Fluten in Dresden steigen bedrohlich weiter
publiziert: Freitag, 16. Aug 2002 / 17:00 Uhr / aktualisiert: Freitag, 16. Aug 2002 / 17:24 Uhr

Dresden - Die Fluten in Dresden steigen weiter an. Bis zum Abend wurde ein Pegelstand von 9,6 Metern erwartet. Die Semper-Oper steht unter Wasser. Laut Historikern gehört das Hochwasser entlang der Elbe zu den grössten der letzten 500 Jahren.

Luftansicht: Dresden heute Nachmittag.
Luftansicht: Dresden heute Nachmittag.
Den Hochwassergebieten drohen laut Wetterdienst Meteomedia am Samstag teilweise heftiger Regen und Gewitter. Zudem soll der Pegel der Elbe im tschechischen Usti nad Labem (Aussig) weiter auf 12,20 Meter steigen. Die Wassermassen rollen in Richtung Dresden.

Auch die Situation in Bitterfeld in Sachsen-Anhalt wird immer bedrohlicher, da unaufhörlich Wasser aus dem Fluss Mulde durch einen Deichbruch in das Tagebaurestloch Goitzsche stürzen. Wenn der Notdeich bricht, strömt das Wasser aus der Goitzsche auf einer Breite von mehreren hundert Metern ins Stadtgebiet. Auch der Chemiepark könnte überschwemmt werden.

Mit einem Durchbruch zwischen der vollgelaufenen Goitzsche und einem leerstehenden Tagebau soll nun die drohende Überflutung abgewendet werden. Seit Freitagmittag wird mit schwerer Technik am Durchstich gearbeitet. Die Bundeswehr stehe notfalls auch für eine Sprengung bereit.

In Ungarn arbeiten tausende freiwillige Helfer, um die Deiche entlang der Donau zu verstärken. Nachdem der Fluss in Budapest teilweise über die Ufer trat, wurde entlang des gesamten Flusses der Notstand verhängt.

Die Zahl der Todesopfer in Deutschland erhöhte sich auf elf, allein in Sachsen fanden zehn Menschen in den Fluten den Tod. In Tschechien sind inzwischen 13 Menschen dem Hochwasser zum Opfer gefallen.

In Bayern und Österreich entspannte sich die Situation weiter. Die Aufräumarbeiten sind in vollem Gange. In der Slowakei durchfloss das Donauhochwasser ohne Probleme die Hauptstadt Bratislava. Auch in Prag entspannte sich die Situation.

(ba/sda)

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