Die Gefahr für Hochwasser bleibt
publiziert: Donnerstag, 5. Jul 2012 / 10:44 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 5. Jul 2012 / 16:52 Uhr

Bern - Laut dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) können sich Hochwasser wie jenes vom Mittwoch in Bern auch heute Donnerstag wiederholen. Denn den Meteorologen zufolge führt Südwestwind weiterhin feuchtwarme und instabile Luft mit Potenzial für heftige Gewitter in die Schweiz.

Bauaustrocknung Wasserschadensanierung
3 Meldungen im Zusammenhang
An welchen Gewässern es allenfalls zu Hochwassern kommen könne, sei schwer zu sagen, schreibt das Bundesamt in seinem neusten Naturgefahrenbulletin vom Donnerstagmittag. Die Gefahr sei für grössere Flüsse nur mit einem Vorlauf von wenigen Stunden vorherzusagen.

Aufgrund der Wetterprognosen rechnet das BAFU vor allem ab Donnerstagnachmittag mit steigenden Pegeln. Es sagt für den Brienzersee eine erhebliche Gefahr von Hochwasser voraus (Gefahrenstufe 3), für die Aare zwischen Brienzersee und Bern eine mässige Hochwassergefahr (Stufe 2).

Mässige Hochwassergefahr herrscht am Donnerstag für das BAFU auch entlang der Emme und der Kleinen Emme, an der Urner Reuss, der Rhone oberhalb des Zuflusses der Lonza, am Rhein von Stein am Rhein bis zum Zufluss der Thur und am Bodensee.

Prognosen sind mit Vorsicht zu geniessen

Das BAFU hatte in seinen Prognosen vom Mittwoch nur für die Ufer des Brienzersees vor erheblicher Hochwassergefahr gewarnt. Für die übrigen grösseren Gewässer des Kantons Bern sprach es von keiner oder geringer Gefahr. Eine Fehleinschätzung angesichts doch erheblicher Hochwassergefahr an der Aare in Bern?

«Der Bund betreibt vor allem Messstationen an grösseren Gewässern, die für eine gesamtschweizerische Übersicht wichtig sind. Für diese Gewässer werden auch Prognosen gerechnet. Für kleinere Gebiete hingegen sind Vorhersagen schwierig zu machen», sagte dazu die Hydrologin Silvia Morf vom BAFU auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Zudem sei zu berücksichtigen, dass die Intensität von Niederschlägen bei Gewittern sehr schwer vorauszusagen sei. Diese beiden Umstände relativierten die BAFU-Hochwasserprognosen.

«Holz-Tsunami» in Zulg

Am Mittwochabend führte ein heftiges Gewitter in der Thunerseeregion zu einer wahren Wasserwalze im Flüsschen Zulg, das in die Aare fliesst. Dieses Wasser sorgte dann in Bern für Probleme. Ein Beobachter sprach laut dem «Thuner Tagblatt» von einem «Holz-Tsunami», weil die Wasserwalze viel Schwemmholz mit sich führte.

Auch die Emme führte so viel Wasser wie im Durchschnitt nur alle zehn Jahre einmal.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Trotz der Gewitter mit starken Niederschlägen spricht das Bundesamt für Umwelt (BAFU) von einer ... mehr lesen
In den letzten 24 Stunden ist der Pegel des Brienzersees weiter gesunken. (Symbolbild)
Schwemmholz.
Bern - In der Stadt Bern hat die Feuerwehr am Mittwochabend wegen ... mehr lesen
Entfeuchtung, Bauaustrocknung, Wasserschadentrocknung
Easytrock GmbH
Bahnhofstrasse 31
8932 Mettmenstetten
Bauaustrocknung Wasserschadensanierung
Notstand für 36 Ortschaften. (Symbolbild)
Notstand für 36 Ortschaften. (Symbolbild)
Notstand  Chilpancingo - Bei heftigen Unwettern im Südwesten Mexikos sind sechs Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 4000 Menschen hätten wegen des Tropensturms «Trudy» im Bundesstaat Guerrero ihre Häuser verlassen und Schutz in Notunterkünften gesucht, sagte der örtliche Staatssekretär für Katastrophenschutz, Raul Miliani Sabido, am Sonntag. 
Gewitter  Santa Cruz De Tenerife - Ein heftiges Gewitter hat auf der ...  
Überschwemmungen machen dem Ferienparadies Teneriffa zu schaffen. (Symbolbild)
So wenige Naturkatastrophen, wie seit 10 Jahren nicht mehr - Zahl der Toten liegt deutlich unter dem Durchschnitt.
Umwelt  Genf - Beim Taifun «Haiyan» und den Monsun-Überschwemmungen ...  
Mindestens vier Tote  Grosseto/Triest - Heftige Wolkenbrüche überfluten ganze Ortschaften, die Wassermassen werden zur tödlichen Falle: Die massiven Unwetter in Italien haben bislang mindestens vier Menschen das Leben gekostet. In der Toskana wurden zwei Seniorinnen in ihrem Auto fortgerissen und getötet.  
Titel Forum Teaser
Wegen des Unfalls musste die Autobahnausfahrt während rund drei Stunden gesperrt werden.
Unglücksfälle Selbstunfall auf der A4 bei Kleinandelfingen Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen ...
Feuchte Mauer, abblätternder Verputz? Hydroment bringt Schutz!
Übrigens: Hier könnte auch Ihr Unternehmen gefunden werden.
Erfassen Sie zuerst Ihr kostenloses Firmenporträt! Mit dem Firmenporträt präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre wichtigsten Dienstleistungen schnell und einfach auf dem wichtigsten KMU-Marktplatz der Schweiz.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DO FR SA SO MO DI
Zürich 1°C 2°C bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Basel 2°C 4°C bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 3°C 4°C bedeckt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Bern 5°C 8°C bewölkt, Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 5°C 8°C bedeckt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Genf 7°C 10°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 12°C 17°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
mehr Wetter von über 6000 Orten