Grüne kritisierten das Weltwirtschaftsforum
Die Grünen stimmen beiden Abstimmungsvorlagen zu
publiziert: Samstag, 26. Jan 2002 / 19:02 Uhr / aktualisiert: Samstag, 26. Jan 2002 / 19:47 Uhr

Zürich - Die Grünen Schweiz sagen Ja zum Uno-Beitritt der Schweiz und zu kürzeren Arbeitszeiten. Harte Worte waren an der Delegiertenversammlung in Zürich gegen das Weltwirtschaftsforum (WEF) zu hören.

Grüne wollen am 3. März zweimal ein JA in die Urne legen.
Grüne wollen am 3. März zweimal ein JA in die Urne legen.
Für ein Ja zum Uno-Beitritt stimmten 71 Delegierte bei einer Enthaltung. Mit 59 zu 1 fiel das Ergebnis zugunsten der Arbeitszeit-Initiative aus.

Im Zentrum der DV stand allerdings weniger die Parolenfassung als das WEF und die gleichzeitig stattfindende Gegenveranstaltung «Weltsozialforum», die am kommenden Donnerstag im brasilianischen Porto Alegre beginnt. Der Vertreter der Grünen am Forum in Porto Allegre, Sergio Ferrari, rief dazu auf, Alternativen zum globalen Kapitalismus zu entwerfen, auszuprobieren und zu leben.

Dabei seien es nicht die alternativen Modelle, sondern gerade das dominierende System selbst, das nicht im Stande sei, allen Menschen ein würdiges Leben zu ermöglichen und die Umwelt zu erhalten. Diesen Widerspruch gelte es anzuprangern, sagte Ferrari. Die Suche nach Alternativen und deren Realisierung sei ein Menschenrecht.

Die DV verabschiedete denn auch einstimmig eine Resolution, in der sie eine Isolierung der WEF-Teilnehmenden forderten: Behörden und Nicht-Regierungsorganisationen sollten keine Vertreter mehr dorthin schicken. Andererseits wollen die Grünen durch die Teilnahme am Weltsozialforum jene Organisationen unterstützen, die Alternativen zur «Diktatur der Wirtschaft» fordern.

Ohne Gegenstimme und Enthaltung hiessen die Delegierten schliesslich einen Antrag zum Thema Aufhebung des Schächtverbotes im neuen Tierschutzgesetz gut. Eine Arbeitsgruppe soll Lösungen erarbeiten, welche Glaubensfreiheit und Würde der Tiere vereinbar machen.

(kil/sda)

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