
Momentan redet jeder von der Krise. Doch seien wir ehrlich: die gegenwärtige Wirtschaftskrise ist eine psychologische, eine des Vertrauens und eine Angstkrise. Es geht um imaginäre Werte in durch Übereinkünfte, aber nicht durch die physische Realität erschaffenen Systemen.
Broschüre der WMO
World Meteorological Organization Broschüre zu Extremwetter-Ereignissen (PDF)
wmo.org
Ebenso lässt die Tatsache, dass soeben wieder Rekordmengen an CO2 in die Atmosphäre entlassen worden sind, nicht an eine Wende glauben; genau so wenig wie die immer noch wachsende Weltbevölkerung.
Dabei ist nicht nur ein allfälliger Wandel des Klimas ein Problem, sondern auch das Wissen, wie genau sich dieser manifestiert. Die Statistiken weisen darauf hin, dass viele Vorhersagen von Klimawissenschaftlern von vor 10, ja 20 Jahren heute Wirklichkeit geworden sind und deshalb vermutlich zuverlässig sind.
So trafen denn die Voraussagen, dass es mehr Hitzeperioden (wie zum Beispiel in Russland) geben werde, ebenso wie jene, dass sowohl Dürren als auch Überflutungen regelmässiger stattfänden (Italien, USA) leider ein. Das durch Gletscherschwund und zusätzliche Verdunstung freigesetzte Wasser sorgt in der Wettermaschinerie für zusätzliche Energie.
Der Streit über die Ursache wird bestehen bleiben, doch der Fakt des Klimawandels ist unbestritten. Die Frage ist, wie wir uns daran anpassen sollen. Und dies muss auf einer nationalen Ebene geschehen.
In der Schweiz dürften wir mit vielen Trockenperioden (wie derzeit und im vergangen Spätwinter und Frühling), Starkregenereignissen und einer allgemeinen Erwärmung, welche diversen Bäumen in den Wäldern nicht gut bekommen dürfte konfrontiert werden.
Egal, was in der Klimapolitik läuft, es müssen aus diesen offenbar unvermeidlichen Tatsachen Konsequenzen gezogen werden. So müsste es für die Sicherung der Wasserversorgung - sowohl Trinkwasser als auch für die Bewässerung - wesentlich mehr Rückhaltebecken und Stauseen geben, die - wenn überhaupt - nur Sekundär für die Energiegewinnung genutzt würden. Diese Becken wären auch in der Lage, bei Unwettern als Puffer zumindest für eine gewisse Zeit Wassermassen aufzunehmen und Überschwemmungen zu verhindern.
In den Wäldern müsste jetzt schon begonnen werden, Bäume zu pflanzen, die eine grössere Dürre-Resistenz aufweisen und mit den neuen Klimabedingungen besser zurecht kommen als die momentan wachsenden, «gemässigten» Bäume. Eine natürliche Ablösung dauert eindeutig zu lange.
Auch die Energieversorgung ist vom Wetter abhängig. Sowohl Flusswasserkraftwerke als auch AKW's sind darauf angewiesen, dass der Wasserstand der Flüsse ein gewisses Niveau einhält. Fehlt bei einem AKW das Kühlwasser, muss der Ofen ausgeschaltet werden und bei einem Flusskraftwerk geht auch nix mehr. Und viele Kleinkraftwerke würden wegen Wassermangel (wie auch in diesem Spätherbst) still stehen.
Öl- und Gas-Kraftwerke sind - angesichts der Tatsache, dass die Energielieferanten für solche Kraftwerke meist recht problematisch sind und dass das Klima-Problem vermutlich erst durch deren Abgase verursacht wurden, nicht wirkliche Alternativen, so dass in der Schweiz vor allem Tiefen-Geothermie-, Pumpspeicherkraftwerke und ein wenig Solar- und Windenergie zur Verfügung stünden. Ein Energiemix, der heute noch nicht wirklich die Butter aufs Brot zaubern würde und deren Ausbau mit grossem Risiko und eben solchen Investitionen voran getrieben werden müsste.
Tönt alles ziemlich heftig? Ja, tut es, aber sowohl die ökonomische als auch die klimatische Krise erfordern einen erheblichen Umbau, dessen, was ist, zu dem, was wir in Zukunft benötigen. Doch statt Pläne für das Verwirklichbare anzugehen, drehen sich Politik und Wirtschaft im Kreis und reden nur noch von der Krise, der Krise nach der Krise, der Krise nach jener und sorgen so dafür, dass diese auch Eintreffen werden.
(Patrik Etschmayer/news.ch)
Wie Sie sagen, wir können dem Planeten nicht vorschreiben wie viel von was er verträgt oder nicht.
Tatsache ist nun mal auch, dass Klimagipfel und Konferenzen nichts bringen, weil darin Ziele gesetzt werden wollen, die nicht einzuhalten sind ohne in die Steinzeit zurückzukehren.
Natürlich ist Umweltschutz wichtig. Recyclen ist sehr wichtig. Nicht unnötig Abfall produzieren auch.
Autos umweltfreundlicher machen, die Industrie umweltfreundlicher machen auch.
Dafür braucht es politischen Druck oder finanziellen Druck/Anreize. Leider. Sonst geht nichts.
Der Atomausstieg oder Bau neuer AKWs ist ein ganz anderes Thema finde ich. Hat mit Klimawandel nicht viel zu tun.
Man kann für oder gegen Atomstrom sein. Dafür gibt es unzählige Für und Wider Argumente.
Eine Entscheidung einer Regierung sollte man aber akzeptieren. Wenn die Schweiz mal entscheiden wird ein neues AKW zu bauen, aufgrund einer Volksabstimmung oder Entscheid der Politik werde ich dies akzeptieren.
Momentan sieht es nicht danach aus. Statt das die Atombefürworter nun Gift und Galle spucken auf die Linken und den BR sollte die Atomlobby lieber mal versuchen dem Volk sachlich zu erklären was Sache ist. Leider ist aber auch diese Lobby nicht dazu fähig. So wird von allen Seiten nur Polarisiert und die Sachlichkeit bleibt links und rechts liegen.
Perry kann nicht mal bis drei zählen: So war er in einer TV-Debatte daran gescheitert, die drei Ministerien zu nennen, die er nach seinem Einzug ins Weiße Haus abschaffen wolle. Auf die Worte "Handel" und "Bildung" folgten 53 Sekunden Herumgedruckse und ein mittlerweile legendäres "Oops".
Und bis 18 schon gar nicht: Nun ist dem 61-Jährigen ein weiterer Patzer unterlaufen: Bei einem Auftritt an der Politik-Fakultät des Saint Anselm College in New Hampshire bat Perry alle Studenten, die "am 12. November 2012 21 Jahre alt" seien, um ihre Stimme. Die jüngeren Studenten sollten sich auf anderem Wege engagieren, um für Perrys Kampagne zu werben. Der Texaner schaffte es, zwei Fehler in einen Satz zu packen: In den USA darf seit 1971 bereits jeder 18-Jährige seine Stimme abgeben - und die Präsidentschaftswahl findet am 6. November 2012 statt. Hier ist die Regel eindeutig: Die Amerikaner wählen stets am ersten Dienstag nach dem ersten Montag im November.
Und die Michele Bachmann versteift sich gar, dass sie die amerikanische Botschaft in Theheran sfort schliessen würde, falls sie Päsidentin würde. Das düfte der dummen Gans schwer fallen, hat die USA doch seit ca. 32 Jahren gar keine Botschaft mehr dort."
Die Republikaner wissen alles können alles und machen alles, so ungefähr wie unsere Christofs und Tonis, auch so Kobra-Lieblinge!.
Und uns will diese Kobra weissmachen, sie verstünde mehr als alle die Wissenschaftler der Welt, eine, die solche Vorbilder hat!
Ha, ha, ha, wenn es denn nur zum Lachen wäre, es ist aber viel eher zum Weinen, dass sich solche Menschen noch für weise halten.
Unseren Wissenschaftlern traue ich jedenfalls einiges mehr zu, als diese vor Selbsbewunderung und -überschätzung fast aus allen Nähten platzenden Kobra.
"Dabei ist nicht nur ein allfälliger Wandel des Klimas ein Problem, sondern auch das Wissen, wie genau sich dieser manifestiert. Die Statistiken weisen darauf hin, dass viele Vorhersagen von Klimawissenschaftlern von vor 10, ja 20 Jahren heute Wirklichkeit geworden sind und deshalb vermutlich zuverlässig sind."
Wie können Prognosen zutreffen, die einfach so von Grillen und Ameisen erdacht wurden?
Das Klima wandelt sich seit es Klima gibt. Schon vor dem ersten Menschen.
Der Mensch musste sich, um zu überleben, den klimatischen Verhältnissen anpassen.
Dabei hat er es weit gebracht und vom Nordpol bis zur Südspitze Südamerikas den Erdball dauerhaft bevölkert.
Es ist das erste Mal, dass der Mensch glaubt, dem Klima vorschreiben zu können, wie es sich zu entwickeln hat. "Wir lassen nur zwei Grad Erwärmung zu".
Das erinnert mich an die Fabel von der fleissigen Ameise, die für den Winter Vorräte schaft und der Grille, die laut vor sich her musiziert und im Winter betteln gehen muss.
So wie die Deutschen im Winter froh sein werden, dass sie Atomstrom aus Frankreich und Tschechien importieren dürfen.
http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/deutschland-verdoppelt-...
Dies deshalb, weil die Grillen momentan in der Politik das Sagen haben.
Anscheinend unterdessen auch in der Schweiz.
Wir sind dabei den Pragmatismus der Ameisen zu verlieren und uns von den Klängen der Grillen einlullen zu lassen.
Nur - der Winter kommt bestimmt.
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