Ozonschicht erholt sich langsam
Die Ozonschicht ist laut UNO auf dem Weg zur Besserung
publiziert: Freitag, 14. Sep 2012 / 19:22 Uhr
Laut UNO könnte sich die Ozonschicht in den nächsten 50 Jahren weitgehend erholen.
Laut UNO könnte sich die Ozonschicht in den nächsten 50 Jahren weitgehend erholen.

Genf - Die Ozonschicht erholt sich in kleinen Schritten. Dies gab die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) am Freitag bekannt. Gemäss der Organisation hat die Verabschiedung des Protokolls von Montreal vor exakt 25 Jahren eine entscheidende Rolle gespielt.

Umwelt- und Trinkwasseranalysen, Produktesicherheit
7 Meldungen im Zusammenhang
Mit der schrittweisen Eliminierung von 98 Prozent der Ozon-schädlichen Gase aus industriellen und landwirtschaftlichen Produkten sei die Ozonschicht auf dem Weg der Besserung, wird UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon in einer Mitteilung zum internationalen Tag zum Schutz des Ozonlochs zitiert. Laut Ban könnte sich die Ozonschicht in den nächsten 50 Jahren weitgehend erholen.

Das Protokoll von Montreal verpflichtet die Unterzeichnerstaaten seit 1987, die Nutzung von Ozon-schädlichen Produkten schrittweise zu reduzieren. Als Hauptfeind des Ozons gelten Fluorkohlenwasserstoffe (FCKW), die früher unter anderem in Kühlschränken und Klimaanlagen verwendet wurden.

«Millionen von Hautkrebserkrankungen» hätten verhindert und die schädlichen Effekte von Ultraviolett-Strahlung reduziert werden können, wird Ban weiter zitiert. Ausserdem habe das Protokoll Innovationen begünstigt und effizientere und umweltfreundlichere Kühlsysteme hervorgebracht.

Die WMO wies allerdings darauf hin, dass die einmal ausgestossenen Gase äusserst langlebig sind. Deshalb dauere es mehrere Jahrzehnte, bis sich die Ozonschicht wieder erholt habe.

Die Grösse des Ozonlochs über der Antarktis schwankt von Jahr zu Jahr. Gemäss neusten Angaben der WMO ist das Loch in den ersten zwei Wochen des Monats September von weniger als 10 Millionen Quadratkilometer auf 19 Millionen Quadratkilometer angewachsen.

(asu/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Seit dem Jahr 2000 wird das Ozonloch nicht mehr grösser. Sorgen bereiten aber die Ersatzstoffe für die ... mehr lesen
Das Ozonloch über der Arktis.
Das Ozonloch über der Antarktis schliesst sich.
Bremerhaven - Das Ozonloch über der Antarktis wird nach neuesten Messungen von ... mehr lesen
New York - Das Ozonloch war 2012 so klein wie nur einmal zuvor in den vergangen zwei Jahrzehnten. Die durchschnittliche ... mehr lesen
Das Ozonloch schrumpft schon seit Jahren.
Ozonwerte (dunkelblau, links), Chlormonoxid (rot, rechts).
Karlsruhe - Im vergangenen Winter haben Forscher die massivste Zerstörung ... mehr lesen 1
Washington - Nicht nur über der Arktis, sondern auch über der Antarktis ist die Ozonschicht enorm verdünnt. Das dortige Ozonloch ... mehr lesen
Antarktis: Das Ozonloch entspricht derzeit der Fläche Nordamerikas.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Montréal - Im Kampf gegen die Zerstörung der Ozonschicht hat im kanadischen Montréal eine UNO-Konferenz begonnen. Vertreter ... mehr lesen
Gewisse Substanzen sind sowohl für das Klima als auch für die Ozonschicht schädlich.
Umwelt- und Trinkwasseranalysen, Produktesicherheit
Elektrosmog Messung und Lösungen
Josef Peter
Steinacherstrasse 4
8308 Illnau
Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung Ihrer Klimastrategie und zeichnen Sie mit dem SwissClimate CO2e-Label aus.
Der Bündner Thermal-Kurort Vals.
Der Bündner Thermal-Kurort Vals.
Investitions-Stopp bei einem Nein  Zürich - Unternehmer Remo Stoffel wird in Vals GR nicht weiter investieren, falls die Gemeinde dem Bau seines 381 Meter hohen Turms eine Absage erteilt. Für das 300-Millionen-Franken-Projekt ist eine Zonenplanänderung nötig. 
Remo Stoffel Der Mann musste ja einiges einstecken in den vergangenen Tagen. Seit Remo Stoffel das Projekt eines ...
Immobilienunternehmer will in Vals 381 Meter hohen Turm bauen Vals GR - Im Bündner Bergdorf Vals will der Churer ...
ETH-Zukunftsblog Im September 2015 soll die Weltgemeinschaft einen neuen Orientierungsrahmen für die nachhaltige Entwicklung Post-2015 verabschieden. Nach Auffassung des Schweizer ... mehr lesen  
Michael Dittmar ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent am Institut für Teilchenphysik an der ETH Zürich.
Titel Forum Teaser
  • LinusLuchs aus Basel 79
    Perverse Ignoranz Der Artikel liesst sich, als ginge es um einen sportlichen Wettbewerb. ... Mi, 08.04.15 13:19
  • keinschaf aus Wladiwostok 2688
    Fachkraft für einfach alles Zitat Kassandra: "Das glauben ja nicht einemal der Toni und der Lukas, ... Sa, 21.03.15 06:16
  • keinschaf aus Wladiwostok 2688
    UNO-Politik Und das soll dann Wissenschaft sein? "In ihrem Jahresbericht listen ... Fr, 20.03.15 19:58
  • Kassandra aus Frauenfeld 1324
    Wir glauben! Dass ein Klimawandel stattfindet, ist klar, nur darf man nicht darüber ... Do, 12.03.15 18:42
  • antischwurbel aus uetikon 1
    echte information? eine weitere mutlose aktion der atom"aufsicht". schade! was wirklich ... Mo, 02.03.15 16:14
  • tigerkralle aus Winznau 119
    Völlig daneben Diese Grünen sind völlig daneben!Der Benzinpreis 4.50Fr. Da wird doch ... Mi, 21.01.15 11:39
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2962
    Die... Bürger, die mit der Pegida demonstrieren, haben Sorgen. Es sind die ... Mi, 31.12.14 15:59
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2962
    Es... ist zumindest erfreulich, dass die Thematik die alle betrifft, ... Di, 16.12.14 21:15
Michael Dittmar ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent am Institut für Teilchenphysik an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Die Zukunft, die wir wollen? Im September 2015 soll die Weltgemeinschaft einen neuen ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DI MI DO FR SA SO
Zürich 9°C 14°C bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, starker Regen leicht bewölkt, starker Regen leicht bewölkt, starker Regen leicht bewölkt, starker Regen leicht bewölkt, starker Regen
Basel 9°C 12°C bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, starker Regen leicht bewölkt, starker Regen leicht bewölkt, starker Regen leicht bewölkt, starker Regen leicht bewölkt, starker Regen
St.Gallen 11°C 18°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Bern 10°C 19°C bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Luzern 11°C 20°C leicht bewölkt, wenig Regen bewölkt, starker Regen bewölkt, starker Regen bewölkt, starker Regen bewölkt, starker Regen bewölkt, starker Regen
Genf 12°C 20°C bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen
Lugano 12°C 13°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten