Die SRG SSR idée suisse will Musikmultis nichts bezahlen
publiziert: Sonntag, 14. Dez 2003 / 16:32 Uhr

Zürich - Die SRG SSR idée suisse will den grösseren Schweizer Musikfirmen eine Million Franken Jahrespauschale für das Kopieren von Tonträgern nicht zahlen. Das Argument der SRG: sie zahle bereits den Urhebergesellschaften Suisa und Swissperform.

Die SRG hält die bereits bezahlten Beträge für ausreichend.
Die SRG hält die bereits bezahlten Beträge für ausreichend.
Die Gesellschaft entrichtet jährlich 26 Millionen Franken an die Suisa, die Gesellschaft für die Rechte der Urheber musikalischer Werke. Dazu kommen weitere 6 Millionen an Swissperform, die Verwertungsgesellschaft der Interpreten und Produzenten, wie SRG-Sprecherin Josefa Haas einen Artikel der SonntagsZeitung bestätigte.

Die SRG findet diese Beiträge ausreichend. Sie will die Million für das Kopieren von Tonträgern zum internen Gebrauch an die Produzenten um die Musikmultis Warner, Emi und Sony nicht mehr zahlen, wie Haas sagt. Seit anderthalb Jahren gehe darum kein Geld mehr an deren Produzentenverband IFPI.

SRG SSR idée suisse schlug einen Kompromiss vor und war bereit, die Hälfte der IFPI-Gebühr zu zahlen. Der Verband lehnte das aber ab. Haas sagte, man suche immer noch eine aussergerichtliche Regelung.

(bert/sda)

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