Wahlen 2015
Die SVP ist die stärkste Partei
publiziert: Montag, 19. Okt 2015 / 06:15 Uhr
Mit einem Wähleranteil von 29,4 Prozent ist die SVP klar die stärkste Partei.
Mit einem Wähleranteil von 29,4 Prozent ist die SVP klar die stärkste Partei.

Bern - Gemäss Zahlen des Bundesamtes für Statistik zu den Parteistärken kommt die SVP nach ihrem Wahlsieg vom Sonntag im Nationalrat auf einen Wähleranteil von 29,4 Prozent. Die Volkspartei hat damit gegenüber 2011 um nicht weniger als 2,8 Prozent zugelegt.

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Noch nie seit ihrem Erstarken Anfang der neunziger Jahre hatte die SVP einen derart hohen Wähleranteil. Ihr bisher höchster Wähleranteil seit 1991 - 28,9 Prozent - stammt aus dem Jahr 2007. 1991 stand die SVP noch bei 11,9 Prozent.

Die SP als zweitgrösste Partei hat einen Stimmenanteil von 18,8 Prozent erreicht (2011: 18,7 Prozent). Die FDP - die zweite Siegerin vom Wochenende - kommt neu auf 16,4 Prozent (2011: 15,1 Prozent). Die CVP kommt laut Bundesamt für Statistik auf neu 11,6 Prozent; vor vier Jahren hatte sie noch 12,3 Prozent der Stimmen geholt.

Junge Parteien büssen Stimmen ein

Die beiden jungen Parteien BDP und GLP haben deutlich an Wähleranteilen eingebüsst, nachdem sie 2011 beide je noch 5,4 Prozent für sich hatten verbuchen können. Die BDP - die Partei von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf - kommt neu noch auf 4,1 Prozent Wähleranteil. Die GLP hat noch 4,6 Prozent Wähleranteil.

Federn lassen mussten auch die Grünen. Sie fielen auf einen Wähleranteil von 7,1 Prozent zurück. 2011 - unter dem Eindruck der Atomkatastrophe in Fukushima - hatten sie einen Wähleranteil von 8,4 Prozent und 2007 sogar von 9,6 Prozent.

(sda)

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Die SMI-Konzerne werden mehrheitlich von Ausländern geführt. Diese Grosskonzerne liefern mit zwei drei Ausnahmen weit über 90% ihrer Produkte ins Ausland, mehrheitlich in die EU, wo wir jeden zweiten Schweizerfranken verdienen und diese unsägliche SVP will uns von Europa abschotten. Wohl bekomms!
Ein ganz trauriger Tag für die Schweiz, wo ein nicht existierendes Problem (Asylchaos ist nirgend wo zu sehen, es existiert lediglich in den Köpfen der gutgläubigen Menschen) zum politischen Rechtsruck führt. Mit dem Reichtum steigt die Angst, ein Stückchen davon zu verlieren. Wir verlieren aber viel mehr, wenn wir die die guten Freunde in Europa und dort unsere Kunden verlieren. Der Niedergang der Schweiz hat gestern begonnen, gut, ich bin trotz allem Optimist, ich lass mir das nicht nehmen!
Beginnen wird das Ganze mit Einschränkungen des freien Grenzverkehrs und des freien Handels. Grenzen zu und ageschotten, mehr fällt den SVP-Leuten ja nicht ein. Sie selbst werden ihre Geschäfte mit der EU trotzdem machen, je ungehinderter, um so lieber.
Guter Tag für die Schweiz . . .
Es ist ein guter Tag für unser Land und ich bin wieder etwas zuversichtlicher geworden für die Zukunft meiner Kinder. Erstaunlicherweise wurden jedoch auch genau die Exponenten der SVP gekippt, die der Partei eigentlich schon längere Zeit bloss geschadet hatten. Wahrlich, ein guter Tag für unser Land.
Es...
sind immer auch Signale, die ein Land aussendet. Und in der CH hat man jetzt entschieden, weiterhin selber die Geschicke des Lands zu bestimmen und die Kontrolle über die Grenzen haben zu wollen, während z. B. aus D und A Bilder von bebrillten Sozialpädagogen mit Teddybären in den Händen um die Welt gehen, die "Refugees welcome" brüllen.
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