Die SVP ist zur eigentlichen Volkspartei geworden
publiziert: Freitag, 24. Okt 2003 / 13:34 Uhr

Bern - Laut GfS-Forschungsinstitut ist die SVP bei den Nationalratswahlen praktisch in allen sozialen Gruppen stärkste oder zweitestärkste Kraft geworden. In allen Schichten verloren haben FDP und CVP. Die SP ist stark bei höheren Bildungsschichten.

Die SVP legte vor allem in ihrer Mobilisierungskampagne kurz vor den Wahlen zu. Bild: Ueli Maurer, Präsident der SVP.
Die SVP legte vor allem in ihrer Mobilisierungskampagne kurz vor den Wahlen zu. Bild: Ueli Maurer, Präsident der SVP.
Die SVP sei zur eigentlichen Volkspartei geworden, erklärte Claude Longchamp vom GfS-Forschungsinstitut in Bern bei der Vorstellung der Wählernachbefragung.

Sie gewann bei den Wahlen vor allem durch die Molilisierung der letzten zwei Wochen - bei Neuwählern, auf dem Lande, und bei tieferen Einkommens- und Bildungsschichten.

Auch die SP und die Grünen gewannen bei der Mobilisierung kurz vor den Wahlen. Die SP ist stärkste Kraft bei Personen mit besserer Bildung und hohem Haushalteinkommen, dagegen verlor sie weiter Wähler bei den unterern Schichten an die SVP.

FDP und CVP verloren praktisch in allen sozialen Gruppen. Die Freisinningen verloren vor allem Wählende aus den Mittelschichten an die SVP. Der CVP wurde ein Teil ihrer katholisch-ländlichen Stammwählerschaft untreu und wandte sich der SVP zu. Allerdings wanderten ehemalige CVP-Wählende auch nach links ab.

Weder CVP noch FDP gelang die Mobilisierung in letzter Minute. Die FDP verlor sogar in der letzten Woche - nach Einschätzung von Longchamp nicht zuletzt wegen der Kommunikations-Politik ihres Bundesrates Couchepin in Sachen Krankenkassenprämien.

(bsk/sda)

 
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