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Die Schweiz schied in der Vorrunde aus, aber zumindest vor dem Fernseher gebührt den Schweizern der EM-Titel. Eine Analyse von «Sport+Markt», einer Firma mit Hauptsitz in Köln, kommt zu diesem Schluss.

Verglichen wurden die Free-TV-Marktanteile in sieben verschiedenen Ländern. In der Schweiz wurden neben den nationalen Sendern auch die Quoten von ARD, ZDF, ORF, TF1 und M6 berücksichtigt.
Die Schweiz führt die Liste für alle 31 EM-Partien mit einem Marktanteil von 59,7 Prozent an, vor Holland (57,2), Deutschland (54,3), Österreich (44,7), Italien (39,7), Spanien (39,4) und Frankreich (32,2).
Den grössten Rückhalt in der eigenen Bevölkerung genossen indes die Holländer. 86,4 Prozent der vor dem Bildschirm sitzenden Holländer schauten den Viertelfinal gegen Russland. Insgesamt wurde in Holland für alle vier Partien der eigenen Mannschaft ein Marktanteil von 83,2 Prozent registriert.
In der Schweiz waren es bei den drei Vorrunden-Spielen des Teams von Köbi Kuhn 73,3 Prozent. Das war der drittbeste Wert in den sieben untersuchten Ländern.
In Spanien interessierten sich zu Beginn vergleichsweise wenig Zuschauer für ihr eigenes Team. 53,9 Prozent betrug die Quote in der Vorrunde. Aber mit jedem Spiel wuchs die Begeisterung. 68,8 Prozent Marktanteil waren es im Viertelfinal gegen Italien, 72,7 Prozent im Halbfinal gegen Russland, und 80,9 Prozent wurden im Final gegen Deutschland registriert. Insgesamt sassen in den sieben erfassten Ländern 73,2 Millionen Menschen vor dem Fernseher.
(fest/sda)




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