Die Schweiz vor dem UNO-Sicherheitsrat
publiziert: Mittwoch, 19. Feb 2003 / 16:49 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 19. Feb 2003 / 17:11 Uhr

New York - Der Zeitpunkt, eine Entwaffnung von Irak mit Gewalt zu erzwingen, ist aus Sicht der Schweiz noch nicht gekommen. Das sagte der Stellvertreter des Schweizer UNO-Botschafters, Pierre Helg, vor dem UNO-Sicherheitsrat in New York.

Heute präsentierten die nicht UNO-Sicherheitsrat Mitglieder ihre Positionen zur Irak-Krise, hier Mansour Ayyad, der Abgeordneter von Kuwait.
Heute präsentierten die nicht UNO-Sicherheitsrat Mitglieder ihre Positionen zur Irak-Krise, hier Mansour Ayyad, der Abgeordneter von Kuwait.
Helg sprach sich für eine Stärkung der Inspektionen aus. Die Schweiz unterstütze die Vorschläge der Inspektoren. Die internationale Gemeinschaft soll ihnen die Mittel bereit stellen, die sie für die effiziente und rasche Erledigung ihrer Mission brauchen.

Nach Ansicht der Schweiz habe Irak aber darin versagt, den Verdacht, dass er immer noch Massenvernichtungswaffen besitze, aus dem Weg zu räumen. Die UNO-Inspektoren hätten ihre Aufgabe bisher in vorbildlicher Weise erledigt, lobte Helg. Doch habe die Schweiz erwartet, dass Irak mit einem klaren Zeichen guten Willens reagiere und volle Kooperation zeige.

Irak hält den Schlüssel zur Lösung des Konflikts, sagte Helg vor den Delegierten. Die Schweiz unterschätze das Risiko, dass Massenvernichtungswaffen früher oder später in die Hände von Terroristen fallen könnten, keineswegs. Doch mache sich die Schweiz Sorgen über die Schockwirkung, die ein eiliger Krieg in dieser unstabilen Region auslösen könnte, betonte Helg.

Er warnte auch vor den Konsequenzen, die ein Krieg auf die Zivilbevölkerung in der Region haben könnte. Helg wies auf die humanitäre Konferenz hin, welche die Schweiz am Wochenende in Genf durchgeführt habe. Die Nachbarn Iraks hätten dabei dringlich auf die Folgen für ihre Länder aufmerksam gemacht, sagte Helg. Auch die Notwendigkeit, das internationale humanitäre Gesetz zu respektieren, sei erneut bestärkt worden.

(bsk/sda)

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