Die Schweiz wächst und wächst
publiziert: Donnerstag, 28. Apr 2011 / 10:19 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 28. Apr 2011 / 11:45 Uhr
Die Schweiz wird älter - und multikultureller.
Die Schweiz wird älter - und multikultureller.

Neuenburg - Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz ist Ende 2010 auf 7'866'500 Personen angewachsen. Das sind 80'700 oder ein Prozent mehr als Ende 2009. Obschon die Bevölkerungszahl in den meisten Kantonen stieg, gibt es doch erhebliche kantonale Unterschiede.

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Wie aus den ersten provisorischen Ergebnissen der neuen Statistik der Bevölkerung und der Haushalte (STATPOP) des Bundesamts für Statistik hervorgeht, ist der Bevölkerungszuwachs von einem Prozent vergleichbar mit jenem der Jahre 2009 und 2007.

Er ist aber geringer als im Rekordjahr 2008 mit 1,4 Prozent. Ein kleiner Teil des jüngsten Anstiegs ist allerdings auf Neuerungen der Statistik zurück zu führen.

In den letzten hundert Jahren hat sich somit die Bevölkerungszahl mehr als verdoppelt: 1910 lag sie bei 3,7 Millionen. In den letzten 10 Jahren wuchs sie um rund 660'000 Personen (2000: 7,2 Mio.).

Zahl der Hundertjährigen verdoppelt sich alle 10 Jahre

2010 waren knapp 21 Prozent der Bevölkerung jünger als 20 Jahre, knapp 17 Prozent waren im Rentenalter, 62 Prozent im erwerbsfähigen Alter.

Die Zahl der Hundertjährigen und noch Älteren stieg zwischen 2000 und 2010 von 787 auf 1300. Seit 1950 verdoppelt sich die Zahl dieser Altersgruppe praktisch alle 10 Jahre.

Ende 2010 zählte die Schweiz 4,0 Millionen Frauen und 3,9 Millionen Männer. In den Altersgruppen unter 30 sind die Männer in Überzahl, in jenen über 60 sind die Frauen zunehmend übervertreten.

Jeweils vier von zehn Personen sind verheiratet oder ledig, der Rest ist geschieden oder verwitwet. Nur 0,1 Prozent leben in einer eingetragenen Partnerschaft. Während die Männer die Mehrheit bei den Ledigen und den Verheirateten stellen, überwiegen die Frauen bei den Verwitweten und Geschiedenen.

Von den knapp 7,9 Millionen Einwohnern der Schweiz waren Ende 2010 1,766 Mio. oder 22,5 Prozent Ausländer. 2009 waren es 22, 2000 19,8 Prozent. Die jüngste Zunahme ist allerdings teilweise von der Umstellung der Statistik beeinflusst.

Unterschiedliches Wachstum in den Kantonen

In den meisten Kantonen wuchs die Bevölkerung. In der Hälfte lag das Wachstum im oder über dem schweizerischen Durchschnitt von einem Prozent. Am stärksten wuchs die Bevölkerung im Kanton Zug - plus 2 Prozent. In Freiburg, Aargau, Wallis, Zürich und Obwalden lag das Wachstum jeweils zwischen 1,6 und 1,9 Prozent.

In Appenzell Innerrhoden blieb die Bevölkerungszahl 2009/2010 fast gleich. Ein Rückgang war in den den Kantonen Appenzell Ausserrhoden (-0,1 Prozent), Jura (-0,2%), Tessin (-0,7%) und Basel-Stadt (-1,6%) zu registrieren.

(dyn/sda)

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Augen, Ohren zu, Verstand abstellen und durch
So würde ich es nennen.

Während die mächtigen Wirtschaftsbosse alles in unserem Parlament durchdrücken was ihnen nützt, das nennt sich übrigens Economiesuisse (die wahre Regierung), weigern sich alle anderen Parteien offenbar einzusehen, dass wir schon bald massive soziale Probleme haben werden durch die Auswüchse der ungebremsten Zuwanderung.

Der Mittelstand ist verdammt, solange solche Leute am Ruder sitzen.
Die "Volkspartei" besteht ja auch nur noch aus reichen Herren und Möchtegernbauern und das Thema der Überfremdung wird ja nur ausgenutzt um Wähler zu kassieren. Sind ja alles böse kriminelle Ausländer.

Unsere Verkehrsinfrastruktur wird bald nicht mehr funktionieren, und ausbauen hat seine Grenzen, vor allem finanziell. NEAT SBB lässt grüssen z.B.
In den Schulen wird bald Deutsch die Fremdsprache sein und wohnen kann der Mittelstand gerade noch in den Vorstadtghettos.

Gestern habe ich Ueli den Leuenberger im 10 vor 10 gesehen, wie er vom Multikulit Genf geschwärmt hat und wie alles so gut funktioniere. Dazu nette Ausländer auf dem Gemüsemarkt, schönes Wetter, Postkartenromantik und Atomausstieg. Ich hätte Kotzen können, wenn mir der Ueli nicht eh schon als Magengeschwür herübergekommen wäre.
Augen zu und durch?
Dazu gehören noch nicht mal die Illegalen, Gränzgänger, Asylbewerber etc. Und dann wundert man sich dass es überall enger wird und sich alles verteuert. Offenbar ist dieser Zuwachs halt doch nicht umsonst zu haben und die daraus entstehenden Schäden an der Infrastruktur, Umwelt etc. müssen auch bezahlt sein. Augenscheinlich entpuppt sich das ständige Wachstum das einhergeht mit einer unkontrollierten Zuwanderung als Eigentor. Das weiss man zwar schon lange, aber einige glänzen in dieser Sache besonders mit dem Zudrücken beider Augen. Wird sich hoffentlich noch ändern denn die Grenzen sind längst überschritten.
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Irma Seidl ist Dozentin für Ökologische Ökonomik an der WSL, der ETH Zürich und der Universität Zürich.
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