Busfahrerin singt sich in den SRF-Himmel
Die Schweiz wählt ihr grösstes Talent: Maya Wirz
publiziert: Sonntag, 20. Mrz 2011 / 22:54 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 24. Mrz 2011 / 10:40 Uhr
Maya Wirz.
Maya Wirz.

Zürich - Maya Wirz ist das Schweizer Top-Talent. Die Schweizer Fernsehzuschauerinnen und -zuschauer wählten sie am Sonntagabend als Siegerin in der Casting-Show «Die grössten Schweizer Talente». Die Siegesprämie beträgt 100'000 Franken.

4 Meldungen im Zusammenhang
Als «Busfahrerin mit der Opernstimme» ist die 49-Jährige aus Kaiseraugst AG in der Show bekannt geworden. Zum Sieg verhalf ihr am Sonntag der Titel «Time to say goodbye». Im engen schwarzen Glitzerkleid sang sie die berührende Meldodie mit ihrer warmen, tragenden Stimme. Im tosenden Applaus der Zuschauer brach Maya Wirz auf der Bühne in Tränen aus.

Schlangenfrau und Boogie-Woogie

Unter den drei Bestplatzierten waren ausser Maya Wirz die Schlangenfrau Nina Burri und die beiden Boogie-Woogie-Kinder Jan Denli und Yannyna Alvarez. «Die grössten Schweizer Talente» entspricht der Britischen Sendung «Britain's got Talent», die 2007 erstmals ausgestrahlt wurde. Gesucht waren Talente aus den unterschiedlichsten Sparten der Unterhaltung.

Im Sommer 2010 meldeten sich gut 1000 Bewerberinnen und Bewerber zum Casting im Zürcher Theater 11. Eine kleine Auswahl davon nahm seit Dezember an der Ausscheidung teil. Als Jury agierten Ex-Miss Schweiz Christa Rigozzi, Moderator Roman Kilchsperger und der Musiker DJ Bobo. Moderiert wurden die Shows von Sven Epiney und Andrea Jansen.

Neun Finalisten

Zum Finale vom Sonntag waren noch neun Nummern zugelassen. Der Best-of-Abend riss die Zuschauer in der Bodensee-Arena in Kreuzlingen immer wieder von den Sitzen zu jubelnden Standing Ovations.

Während in den Ausscheidungen jeweils die Publikums- und Jurystimmen gemeinsam galten, waren im Finale allein die Zuschauerinnen und Zuschauer ausschlaggebend. Mit ihren Telefonanrufen oder SMS entschieden sie, wer den Titel holte.

(fest/sda)

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Korrektur
Vielen Dank für Ihre Anmerkung. Natürlich gehört Kaiseraugst immer noch zum Kanton Aargau, wir passen diesen Fehler an. Wir hoffen, Sie bleiben weiterhin ein so aufmerksamer Leser der Beiträge auf news.ch.
der Teufel
steckt im Detail ...

Die Regierung in Liestal (BL) hätte gewiss grosse Freude, wenn das aufstrebende Kaiseraugst stillschweigend in ihren Kanton eingehen würde.
Tatsächlich gehört dieser Ort aber zum Kanton Aargau, während sich Baselland mit dem beschaulichen Augst (ohne "Kaiser") zufrieden geben muss ...
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