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Die Spendengelder für Mitt Romney sprudeln weiter
publiziert: Freitag, 3. Feb 2012 / 13:15 Uhr
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Der Ex-Gouverneur von Massachusetts hat die wichtigen Vorwahlen in Florida gewonnen.
Der Ex-Gouverneur von Massachusetts hat die wichtigen Vorwahlen in Florida gewonnen.

Mit seinem Sieg in Florida kam Mitt Romney seinem Ziel, republikanischer Präsidentschaftskandidat zu werden, einen weiteren grossen Schritt näher. Dem sehr kompetenten und extrem vermögenden Kandidaten kommt ein neues Gesetz zugute, das die Spendengelder weiter sprudeln lässt.

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«Napoleon sagte, 'Gott steht auf der Seite der grössten Bataillone'. Und Wähler gewöhnlich auf der Seite des grossen Geldes», kommentierte der CNN Politikexperte Paul Begala.

Romney gewann die jüngste Vorwahl in Florida mit 46 Prozent der Stimmen und konnte sich gegen den ehemaligen Kongressabgeordneten Newt Gingrich durchsetzen, der mit 32 Prozent auf Platz zwei landete. Die beiden anderen Kandidaten (Rick Santorum und Ron Paul) lagen weit zurück. So wird immer wahrscheinlicher, dass Romney im November gegen Barack Obama antreten wird.

Romney ist ein gewandter öffentlicher Redner. Er kandidierte bereits vor vier Jahren für die Präsidentschaft und nutzte seitdem die Zeit, seine erneute Kandidatur genauestens vorzubereiten.

Ausserdem scheint der Multimillionär das grosse Geld magnetisch anzuziehen. Einer Meldung von Reuters zufolge hatten er und sein Wahlkampfteam bereits Ende letzten Jahres 90 Millionen Dollar an Spenden gesammelt -und dabei nahm der Wahlkampf zu dieser Zeit gerade erst an Fahrt auf. Gingrichs Team hingegen konnte nur knapp 15 Millionen Dollar auftreiben.

Mit Geld Wahlen kaufen

Wie in vielen anderen demokratischen Staaten ist man auch in den USA bestrebt zu verhindern, dass mit Geld Wahlen gekauft werden. Doch bei dieser Präsidentschaftswahl zeigen sich zum ersten Mal die Auswirkungen eines noch recht neuen Gesetzes. Der Oberste Gerichtshof in Washington entschied 2010, dass politische Aktionskomitees, sogenannte Super PACs, das Recht haben, unbegrenzt Gelder in den Wahlkampf zu stecken − solange die Organisationen unabhängig von den Kandidaten bleiben. Nach dem Urteil sind Hunderte dieser Super PACs wie Pilze aus dem Boden geschossen und unterstützen seither Demokraten wie Republikaner. In Florida haben sie angeblich sogar mehr Geld ausgegeben als die Kandidaten selbst.

«Früher oder später wird es im Zusammenhang mit dieser Geldwäsche im Wahlkampf Skandale geben», sagte Senator John McCain, der Romney bei den Vorwahlen vor vier Jahren schlug, ihn jetzt aber unterstützt.

Schätzungen von Bundesbehörden zufolge könnten für die diesjährige Präsidentschaftswahl, die Kongresswahl und die Wahlen auf bundesstaatlicher Ebene bis zu 11 Milliarden Dollar ausgegeben werden.

Selbst ohne grössere Skandale handelt es sich bislang dabei um eine astronomisch hohe Summe, die nicht kontrolliert werden kann.

Jonathan Mann - POLITICAL MANN
Dieser Text stammt von Jonathan Mann, Moderator und Journalist bei CNN International. Er moderiert das wöchentliche Politmagazin «Political Mann» auf CNN International. Der Text steht in der Schweiz exklusiv für news.ch zur Verfügung.
 

(Kolumne von Jonathan Mann/CNN-News)

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Ein Visionär ist er, aber solche können nichts mehr ausrichten in den USA.

Nach 8 Jahren Bush wäre McCain ein guter Präsident gewesen, aber er kam schlecht rüber und mit der unsäglichen aber herzallerliebsten Sarah Palin an der Hand hatte er keine Chance.

Nun soll Mitt Romeny zum Zug kommen. Ein gemässigter Republikaner in vielen Dingen. Ein Liberaler durch und durch.
Er wäre nicht perfekt und würde die Reichen auch nur noch Reicher machen, aber wenigstens würde er den von der Bush/Cheney angerichteten Schlamassel selber aufräumen können.
Ausserdem man muss es so sagen wirkt er im Vergleich mit Leuten wie Rick Perry, Michelle Bachmann oder gar Newt Gingrich wie ein Geschenk des Himmels.

Leider muss man davon ausgehen, dass der verböldete Newt der Romney Kandidatur extrem schaden wird.
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