Schlichtung zwischen Israel und der Türkei
Die Streithähne unter US-Druck
publiziert: Mittwoch, 7. Sep 2011 / 09:50 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 7. Sep 2011 / 10:19 Uhr
Recep Tayyip Erdogan und Benjamin Netanjahu: Eiszeit zwischen dem türkischen und dem israelischen Ministerpräsidenten.
Recep Tayyip Erdogan und Benjamin Netanjahu: Eiszeit zwischen dem türkischen und dem israelischen Ministerpräsidenten.

Washington - Die USA hoffen, den Streit zwischen der Türkei und Israel mildern zu können. Die Vereinigten Staaten wollen, «dass diese beiden engen US-Verbündeten wieder in eine Position kommen, in der sie gut zusammenarbeiten», sagte eine Sprecherin des Aussenministeriums in Washington am Dienstag.

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Ihr Land sei «besorgt über den heutigen Zustand der Beziehung» zwischen Israel und der Türkei und wolle künftige Konfrontationen vermeiden, sagte Sprecherin Victoria Nuland weiter.

Die Türkei hatte am Freitag den israelischen Botschafter ausgewiesen und alle Militärabkommen mit Israel auf Eis gelegt. Auslöser war ein Untersuchungsbericht der UNO über die blutige Erstürmung eines Schiffes der Hilfsflotte für den Gazastreifen. Dabei hatten israelische Elitesoldaten im Mai 2010 neun türkische Aktivisten getötet.

In dem Untersuchungsbericht wird Israels Position in wesentlichen Punkten gerechtfertigt, die israelische Aktion in Teilen allerdings auch als unverhältnismässig kritisiert. Auch die USA hatten den Übergriff als «übermässig», aber «legal» bezeichnet.

(fkl/sda)

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