Die «Tessiner Königin» sorgt für einen Volksauflauf in Locarno
publiziert: Sonntag, 6. Sep 2009 / 19:06 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 6. Sep 2009 / 20:11 Uhr

Locarno - Über 5000 Gläubige haben auf der Piazza Grande in Locarno einen Gottesdienst zu Ehren der Madonna del Sasso besucht. Zelebriert wurde die Messe vom Tessiner Bischof Pier Giacomo Grampa.

Die Kirche Madonna del Sasso wird gerade renoviert.
Die Kirche Madonna del Sasso wird gerade renoviert.
Dieser bedauerte und verurteilte in seiner Predigt die zahlreichen Gewalttaten von Jugendlichen, die sich im Tessin zuletzt ereignet haben. Um die Jugendgewalt einzudämmen, bedürfe es gemeinsamer Anstrengungen seitens des Staates, der Kirche und der Familien, sagte Grampa.

Die Messe auf der Piazza Grande, an der auch der Tessiner Justizdirektor und Bundesratskandidat Luigi Pedrazzini (CVP) teilnahm, stand im Zeichen der Madonna del Sasso.

Die Kurie hatte den Anlass organisiert, um an die so genannte «Grande Visita» vor 60 Jahren zu erinnern. Vom 3. März bis zum 3. Juli 1949 war das Gnadenbild der Madonna del Sasso in jeden Winkel des Kantons getragen worden.

Zweck der Übung war eine Erneuerung des christlichen Lebens und Glaubens. Die Aktion wurde ein Erfolg: 120'000 von 160'000 Tessinern unterschrieben eine Würdigungsakte. Seitdem gilt die Madonna del Sasso als «Königin des Tessins», wie es in einem Gebet heisst.

Die Feier fiel zudem mit der mindestens zweijährigen Schliessung der Kirche Madonna del Sasso zusammen, die renoviert wird. Der Kanton Tessin hat dafür 8,2 Millionen Franken bewilligt.

In der berühmten Wallfahrtskirche oberhalb von Locarno wird normalerweise auch das Gnadenbild der Muttergottes mit dem Jesuskind aufbewahrt, das wahrscheinlich aus den Jahren 1485/87 stammt.

Im Laufe der Jahre pilgerten immer mehr Gläubige in die Kirche, die hoch über Locarno und dem Lago Maggiore thront. Dutzende von Votivtafeln zeugen von Wundern, welche die Madonna del Sasso angeblich bewirkt hat.

(fest/sda)

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