Die Trümpfe liegen auf Chelsea-Seite
publiziert: Mittwoch, 30. Apr 2008 / 00:01 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 30. Apr 2008 / 07:51 Uhr

Erstmals im dritten Champions-League-Duell mit Liverpool kann Chelsea das Halbfinal-Rückspiel im eigenen Stadion austragen. Nach dem glücklichen 1:1 vor einer Woche liegen deshalb alle Trümpfe in der Hand der Londoner.

Die Rückkehr von Mittelfeld-Motor Frank Lampard wird erhofft.
Die Rückkehr von Mittelfeld-Motor Frank Lampard wird erhofft.
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Chelsea, das trotz russischen Milliarden immer noch den ersten Final-Einzug in der Königsklasse anpeilt, wurde dank dem späten Eigentor von Liverpool-Verteidiger John Arne Riise an der Anfield Road vor einer Woche in eine gute Ausgangslage katapultiert.

Mit dem 2:1-Erfolg über Manchester United am Sonntag haben sich die «Blues» zudem auch in der Premier League wieder ins Titelrennen zurückgeschossen und wertvolles Zusatz-Selbstvertrauen getankt.

Für die Truppe von Coach Avram Grant stehen die Zeichen so gut wie noch nie. In der heimischen Liga ist Chelsea seit mehr als vier Jahren und in der Champions League seit mehr als zwei Jahren ungeschlagen. Und ein torloses Remis würde den «Blues» nach dem 1:1 in Liverpool bereits zur ersehnten Finalteilnahme reichen.

Zudem konnte Liverpool seit der Amtsübernahme von Trainer Rafael Benitez im Jahr 2004 gegen Chelsea noch keinen Auswärts-Treffer erzielen.

«Reds» haben noch nicht aufgegeben

Doch die «Reds» haben den Traum vom dritten Final in vier Jahren längst nicht aufgegeben. «Ich habe beim 1:0 gegen Inter Mailand in San Siro getroffen, beim 4:0 über Marseille und beim 4:2 über Arsenal -- nun ist Chelsea an der Reihe», tönte Liverpools Torjäger Fernando Torres. Der Spanier verbuchte diese Saison bereits 30 Tore auf seinem Konto.

Auch Liverpool-Stürmer Peter Crouch, der in 25 Ernstkämpfen elf Treffer erzielte und sich wahrscheinlich mit einer Joker-Rolle begnügen muss, kündigte Chelseas Hintermannschaft um Captain John Terry viel Arbeit an. «Wenn ich spiele, mache ich ein Tor», so Crouch.

Unglücksrabe Riise hofft ebenfalls darauf, dass die «Reds» die Scharte vom Hinspiel auswetzen können: «Es wird ein hartes Spiel, aber das sind die Partien, für die wir Fussball spielen.»

Ein 2:2 wäre genug

Benitez selbst will sich durch die Statistik keine Angst machen lassen. «Das kann sich schnell ändern», sagte der Spanier. «Wir müssen treffen, also werden wir das auch versuchen. Wir haben kein Problem mit der Stamford Bridge. Sie sind zu Hause sehr stark, aber wir müssen nicht gewinnen. Ein 2:2 wäre genug.»

Im Gegensatz zu Chelsea schonte Benitez seine Stars am Wochenende. Eine B-Elf erkämpfte gegen Birmingham City ein 2:2. Sein Trainer-Kollege Avram Grant hofft auf die Rückkehr von Mittelfeld-Motor Frank Lampard. Nach dem Tod seiner Mutter am letzten Donnerstag pausierte der Internationale, er nahm aber am Sonntag das Training wieder auf.

Viele Treffer sollte man in diesem Spiel jedoch nicht erwarten: In allen sieben bisherigen Champions-League-Partien zwischen den beiden Rivalen fielen nur fünf Tore.

(smw/Si)

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