Die Zahl der Flüchtlinge steigt wieder - um zehn Millionen
publiziert: Dienstag, 19. Jun 2007 / 08:02 Uhr

Genf - Die Zahl der Flüchtlinge auf der Erde ist 2006 zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder angestiegen. Der Anstieg ist vor allem auf den Irak-Krieg zurückzuführen, wie das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) in seinem Jahresbericht mitteilte.

Im Irak sind 1,5 Millionen Menschen auf der Flucht.
Im Irak sind 1,5 Millionen Menschen auf der Flucht.
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Die Zunahme beträgt gegenüber 2005 rund 14 Prozent. Damit sind fast 10 Millionen Menschen Flüchtlinge.

Auch die Zahl der Heimatlosen und der wegen Konflikten Umgesiedelten stieg stark an. Der Bericht des UNHCR wurde im Vorfeld des morgigen Weltflüchtlingstags veröffentlicht.

Die meisten neuen Flüchtlinge stammen den Angaben zufolge aus dem Irak. Die Gewalt im Land hat 2006 rund 1,5 Millionen Menschen dazu gezwungen, in einem anderen Land Zuflucht zu suchen. Viele gingen nach Syrien oder Jordanien. Die grösste Flüchtlingsgruppe bleiben aber die Afghanen (2,1 Millionen).

Auf der Flucht sind auch 686 000 Menschen aus dem Sudan, 460 000 Somalier und je rund 400 000 Menschen aus der Demokratischen Republik Kongo und aus Burundi. Nicht aufgeführt sind die 4,3 Millionen palästinischen Flüchtlinge in Jordanien, Syrien und in den besetzten Gebieten.

(dl/sda)

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