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Die launischen Diven
publiziert: Mittwoch, 27. Apr 2005 / 08:50 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 27. Apr 2005 / 10:46 Uhr

Der FC Zürich und die Young Boys haben sich in dieser Axpo-Super-League-Saison als launische Fussball-Diven entpuppt.

Davide Taini soll Gelegenheit erhalten, sich für seinen rabenschwarzen Tag im St.-Jakob-Park zu rehabilitieren.
Davide Taini soll Gelegenheit erhalten, sich für seinen rabenschwarzen Tag im St.-Jakob-Park zu rehabilitieren.
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Heute sind in den Nachtragsspielen Siege gefordert, wenn die beiden Teams ihre UEFA-Cup-Ambitionen aufrecht erhalten wollen.

Die Aufgabe für den FCZ, der am Sonntag in Basel nach einer 2:0-Führung noch 2:3 verlor, präsentiert sich weit schwieriger als für die Berner. Der FC Zürich sucht den FC Thun auf, das Sensationsteam der Saison. Die Berner Oberländer sind nach sechs Siegen in Serie im Fussballrausch.

YB, das zuletzt dreimal vor eigenem Anhang verlor und gegen St. Gallen (2:3), Thun (2:4) und Basel (2:5) zwölf Gegentore einfing, empfängt Aarau.

Die zuletzt arg gebeutelte Mannschaft von Andy Egli gab beim 1:1 bei den Grasshoppers wieder ein Lebenszeichen von sich. Im dritten Nachtragsspiel messen sich in La Chaux-de-Fonds Xamax und St. Gallen.

Trainer Alain Geiger feiert bei den Neuenburgern seine Rentrée, während St. Gallen wohl letztmals von Sportchef René Weiler betreut wird und endlich den Nachfolger des zurückgetretenen Heinz Peischl inthronisieren will.

FCZ: Rang 3 bleibt das Ziel

Cupfinalist Zürich steuert weiterhin zweigleisig die UEFA-Cup-Qualifikation an. "Trotz dem Cup bleibt Rang drei in der Meisterschaft unser Ziel", sagt FCZ-Sportchef Fredy Bickel.

Trainer Lucien Favre wird Änderungen vornehmen, nicht aber auf der Position des Torhüters. Davide Taini soll Gelegenheit erhalten, sich für seinen rabenschwarzen Tag im St.-Jakob-Park zu rehabilitieren.

Allerdings stünde mit Johnny Leoni ein Torhütertalent bereit, für das sich einige Klubs für nächste Saison interessieren. Der Brasilianer Cesar hat seine Sperre verbüsst und darf ebenso mit einem Einsatz rechnen wie der Rumäne Adrian Ilie.

Für 300 000 zu YB

Die Partie zwischen Thun und dem FCZ ist für Mario Raimondi kein gewöhnliches Spiel. In Zürich wurde der gelernte Maler aus Oberdiessbach nie glücklich. Andy Egli lotste den Linksfuss einst zum FC Thun, ehe Zürich auf den torgefährlichen Mittelfeldspieler aufmerksam wurde.

Raimondi zog, nicht zuletzt wegen dem damaligen FCZ-Trainer Georges Bregy, zum Zürcher Stadtklub. Trotz eines Dreijahresvertrages trug er nur eine Saison den Dress des FCZ. "Die Situation in Zürich behagte mir nicht. Ich kam nur sporadisch zum Einsatz, musste sogar als Aussenvereidiger einspringen und war unglücklich", schaut Raimondi zurück.

Er suchte das Gespräch mit Sven Hotz und durfte leihweise nach Thun zurück. Dort entwickelte er sich prächtig. Der FCZ wollte ihn zurückholen, doch Raimondi winkte ab. "Ich wollte zwar aus sportlichen Überlegungen schon wechseln, aber nicht zum FCZ."

GC und YB standen zur Wahl. Raimondi entschied sich für die Stadtberner. "Ich war seit jeher ein YB-Fan. Zu GC wäre ich nur wegen meinem Förderer Hanspeter Latour gegangen."

Gut investiert

300 000 Franken Ablösesumme musste YB an den FCZ entrichten; Geld, das gut investiert scheint. Denn Raimondi fällt nur auf dem Fussballplatz auf. Sonst ist er bodenständg geblieben.

"Derzeit wissen wir nicht, wie um uns geschieht", sagt er. "Wir geniessen einfach und haben Spass am Spiel und an den Erfolgen. Eine Ernte für unsere Arbeit würden wir aber gerne einfahren. Auch ein zweiter Platz wäre für uns wie ein Meistertitel."

Die drei Nachtragspartien vom Mittwoch, 18.45 Uhr, im Detail:

Neuchâtel Xamax - St. Gallen (bisherige Resultate 3:0, 2:4)
Abwesend: Von Bergen und Maraninchi (beide verletzt), Ielsch und Cordonnier (beide gesperrt); Agouda, Imhof (Zerrung) und Wolf (alle verletzt). -- Statistik: Xamax tritt erstmals unter Trainer Alain Geiger an und hat nur zwei der letzten 21 Heimspiele gegen St. Gallen verloren (0:1 am 1. Mai 2004 und 0:3 am 16. April 2000). Die Ostschweizer werden erneut und vielleicht letztmals von Sportchef René Weiler betreut. Mit Alex, Hassli und Merenda treffen drei ehemalige Xamax-Stürmer auf ihren Ex-Verein.

Thun - Zürich (0:1, 0:1)
Abwesend: Sinani (verletzt); Dzemaili (gesperrt), Schneider, Petrosjan, Capria, Stanic und Akhalaia (alle verletzt). Fraglich: Gerber (krank/Muskelbeschwerden in der Wade); Gygax. -- Statistik: Der Tabellenzweite Thun hat einen tollen Lauf mit sechs Siegen in Serie mit einem Torverhältnis von 23:4. Die Berner Oberländer haben elf Punkte Vorsprung auf den FCZ und zwei Spiele weniger ausgetragen. Allerdings hat Thun diese Saison gegen Zürich weder gepunktet noch Tore erzielt. Beim FCZ rückt Cesar wieder in die Mannschaft, und auch Ilie steht als zweite "hängende" Spitze zur Debatte.

Young Boys - Aarau (1:1, 3:1)
Abwesend: Disler (gesperrt), Eugster, Friedli und Coubageat (alle verletzt), Aziawonou und Berisha (U21, evtl. Ersatz); Bättig (Adduktoren), Colomba, Christ, Giallanza (Schulterblessur) und Wardanjan (alle verletzt). -- Statistik: YB ist auswärts top (fünf Spiele ohne Niederlage), zuhause aber schwach (drei ´Ausrutscher´ gegen St. Gallen, Thun und Basel hintereinander). Aarau hat mit dem Remis bei GC (1:1) nach fünf Niederlagen in Serie und 24 Verlusttoren wieder etwas Hoffnung im Abstiegskampf geschöpft.

(sl/Si)

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