Die meisten Flüchtlinge können noch nicht nach Irak zurückkehren
publiziert: Mittwoch, 9. Jul 2003 / 14:02 Uhr

Genf - Für die Rückkehr einer grossen Zahl irakischer Flüchtlinge ist es nach Ansicht des UNHCR noch zu früh. Die Sicherheitslage habe sich verschlechtert, sagte der UNHCR-Sondergesandte Denis McNamara in Genf.

Flüchtlingslager des Roten Kreuzes in Ruweishid, Jordanien.
Flüchtlingslager des Roten Kreuzes in Ruweishid, Jordanien.
Irak befindet sich nicht in einer Postkonflikt-Situation, der Konflikt dauert an, erklärte McNamara nach der Rückkehr aus dem Zweistromland. Der Sondergesandte des UNO-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR) hatte in Irak erneut Gespräche zur Vorbereitung der Rückkehr von 1,6 Millionen irakischer Flüchtlinge und Vertriebenen geführt.

Dazu zählen eine Million Menschen, die im eigenen Land vertrieben wurden, rund 400 000 irakische Flüchtlinge im Ausland sowie 200 000 Flüchtlinge aus Drittländern in Irak, darunter 80 000 Palästinenser. McNamara war bereits Anfang Juni zu Abklärungen in Irak.

Die Rückkehr einer grossen Zahl von Flüchtlingen sei frühestens im kommenden Jahr möglich, sagte Mc Namara. Zuvor müssten die Sicherheit sowie das Funktionieren grundlegender öffentlicher Dienste gewährleistet sein.

Vor allem in Bagdad habe sich die Sicherheitslage verschlechtert, mit täglichen Angriffen auf Soldaten der Besatzungsmächte. Auch Basra leide unter der Gesetzlosigkeit und dem Fehlen von Dienstleistungen.

Im kurdischen Norden gebe es bedeutende Spannungen, die nicht unterschätzt werden sollten, sagte McNamara weiter. Vor allem die durch die forcierte Arabisierung unter dem Regime von Saddam Hussein entstandenen Eigentumskonflikte müssten gelöst werden. Das setze aber eine funktionierende Justiz voraus.

(bsk/sda)

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