Schlitteln führt oftmals zu Selbstunfällen
Die meisten Schlittelunfälle sind selbst verursacht
publiziert: Sonntag, 1. Jan 2012 / 14:39 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 1. Jan 2012 / 15:26 Uhr
Die insgesamt häufigsten Verletzungen bei Schlittelunfällen sind Beinbrüche.
Die insgesamt häufigsten Verletzungen bei Schlittelunfällen sind Beinbrüche.

Bern - Rund fünf Prozent aller Wintersportunfälle in der Schweiz sind Schlittelunfälle. Die meisten davon sind Selbstunfälle. Die verunfallten Schlittler sind im Durchschnitt 22 Jahre alt. Männer und Frauen sind gleich häufig betroffen.

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Das zeigt eine Studie des Spitals Frutigen BE in wissenschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Universitären Notfallzentrum des Berner Inselspitals. Die «SonntagsZeitung» berichtete über die Studie, deren Zusammenfassung auch der Nachrichtenagentur sda vorliegt. Untersucht wurden knapp 5000 Wintersport-Unfälle zwischen 1996 bis 2009.

Die insgesamt häufigsten Verletzungen sind Beinbrüche (35 Prozent), gefolgt von Armbrüchen (18 Prozent) und Gehirnerschütterungen (7 Prozent). Die Anzahl der Verletzungen variierte in den letzten Jahren von Winter zu Winter ohne eindeutigen Trend für eine Zu- oder Abnahme.

Unterschenkelbrüche bei Erwachsenen

Jedoch zeigte sich beim Alter der Schlittler ein deutlicher Unterschied hinsichtlich des Verletzungsmusters. Während das milde Schädel-Hirn-Trauma (Gehirnerschütterung) vor allem Kinder im Alter von ein bis zehn Jahren betrifft, sind bei Erwachsenen Unterschenkelbrüche deutlich häufiger.

Im Vergleich zu den häufigsten Wintersportarten wie Skifahren und Snowboarden gebe es zur Prävention von Schlittelunfällen wenig Studien. Hier bestehe Handlungsbedarf, sagen die Autoren der Studie. Insbesondere für den Nutzen von Protektoren, wie Helmen oder Schienbeinschonern, seien weitere Studien nötig.

(asu/sda)

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