Die schwersten U-Boot Unglücke der vergangenen 20 Jahre
publiziert: Samstag, 30. Aug 2003 / 08:51 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 4. Sep 2003 / 18:26 Uhr

Der jüngste Vorfall in der Barentsee ist der erste ernsthafte Unfall eines U-Bootes seit dem Untergang der Kursk. Eine Chronologie der U-Boot-Unfälle der letzten 20 Jahre.

Atom-U-Boot Kursk.
Atom-U-Boot Kursk.
1 Meldung im Zusammenhang
24. Juni 1983: Vor der Halbinsel Kamtschatka im Nordpazifik verunglückt ein sowjetisches Atom-U-Boot. Nach Angaben des US-Geheimdienstes kommen alle 90 Besatzungsmitglieder ums Leben.

22. Oktober 1983: Bei einer Explosion an Bord des U-Bootes "Doris" kommen vor der französischen Mittelmeerküste bei Sète zwei Menschen ums Leben, fünf weitere werden verletzt.

3. Oktober 1986: Bei einem Brand an Bord eines sowjetischen Atom-U-Bootes sterben drei Seeleute. Das Boot sinkt drei Tage später vor den Bermudas.

24. April 1988: Bei einer Explosion an Bord eines US-U-Bootes mit Diesel- und Elektroantrieb werden vor der Küste Floridas 23 Menschen verletzt. Drei weitere Menschen gelten als vermisst.

23. Juli 1988: In der Bucht von Tokio prallt das japanische Marine-U-Boot "Nadashio" mit einem Fischkutter zusammen. 19 Menschen kommen ums Leben, elf weitere gelten als vermisst.

7. April 1989: Das sowjetische Atom-U-Boot "Komsomolez" sinkt nach einer Explosion 500 Kilometer vor der norwegischen Küste. 42 Menschen sterben.

29. Mai 1992: Nach einer Explosion an Bord eines Atom-U-Bootes der russischen Nordmeerflotte kommt ein Mensch ums Leben, vier weitere werden verletzt.

30. März 1994: Nach einer Explosion an Bord des französischen Atom-U-Bootes "Emeraude" vor der südfranzösischen Küste bei Toulon kommen zehn Seeleute ums Leben.

12. August 2000: Das russische Atom-U-Boot "Kursk" sinkt nach einer Explosion in der Barents-See. Alle 118 Seeleute an Bord kommen ums Leben.

9. Februar 2001: Das US-U-Boot "Greeneville" rammt während eines Auftauchmanövers vor der Küste von Hawaii den japanischen Trawler "Ehime Maru". Neun Menschen kommen ums Leben, unter ihnen vier Schüler.

April/Mai 2003: Ein konventionelles U-Boot der chinesischen Marine verunglückt östlich der Neichangshan-Insel in chinesischem Hoheitsgebiet. 70 Seeleute sterben.

(bsk/sda)

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