Die wichtigsten Regeländerungen im Überblick
publiziert: Dienstag, 1. Mrz 2005 / 11:44 Uhr

In der neuen Formel 1 Saison werden einige Neuerungen auf die Fahrer und Teams zukommen. Hier die wichtigsten Änderungen:

Die Fahrer müssen in der neuen Saison zwei Rennen mit demselben Motor auskommen. (Bild: Toyota Motor)
Die Fahrer müssen in der neuen Saison zwei Rennen mit demselben Motor auskommen. (Bild: Toyota Motor)
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Motor. Ein Motor pro Fahrer für zwei aufeinander folgende GP-Wochenenden (bisher ein Wochenende). Defektbedingter Wechsel vor der Qualifikation: Rückversetzung des betroffenen Fahrers in der Startaufstellung um zehn Plätze; Wechsel nach der Qualifikation: Start am Ende des Feldes. Ausfall im ersten Rennen des Zwei-Weekend-Pakets: Einbau eines neuen Motors für den folgenden GP gestattet.

Reifen. Kontingent: Vier Sätze Trockenreifen pro Wochenende, je zwei weiche und harte. Entscheid zwischen Typ A und B bis Samstag 09.00 Uhr. In Empfangnahme zweier frischer Sätze vom gewählten Typ, einer davon für Qualifying und Rennen. Reifenwechsel im Rennen bei Beschädigung oder komplett abgenutzter Lauffläche erlaubt, aber nur gegen schon im Training verwendete Exemplare. Gleichzeitiges Nachtanken untersagt. Sieben Sätze Regenreifen, davon vier Intermediates und drei für extreme Bedingungen.

Aerodynamik. Frontflügel 150 mm (bisher 100) über dem Wagen-Unterboden. Heckflügel maximal 350 mm (500) hinter der Mittelachse der Radaufhängung. Diffusorhöhe maximal 125 mm (bisher frei). Unterboden muss 120 mm vor den Hinterrädern enden (bisher bis Hinterräder).

Qualifying. Einzelzeitfahren in zwei Teilen, neuerdings aber am Samstag ab 13.00 und am Sonntag ab 10.00 Uhr. Ebenfalls neu: Startaufstellung ergibt sich durch Addition der beiden Zeiten. Reihenfolge der Versuche am Samstag -- mit minimaler Benzinmenge -- gemäss umgekehrtem Klassement des vorausgegangenen GP (bisher der Sieger zuerst), am Sonntag -- mit Benzin bis zum ersten Boxenstopp im Rennen -- beginnt wie gehabt der Langsamste des 1. Teils.

Rennen. Startprozedere wird wegen eines nicht startfähigen Autos nicht mehr ab-, sondern unterbrochen; übrige Fahrer warten mit laufendem Motor, bis der defekte Wagen beiseite gestellt ist, und begeben sich dann auf eine weitere Formationsrunde. Rennen wird um diese eine Runde verkürzt. Nach Unfällen oder Witterungsumschlägen wird das Rennen nicht mehr abgebrochen, sondern neutralisiert, nötigenfalls mit stillstehenden Autos auf der Zielgeraden oder in der Boxengasse; Wiederaufnahme hinter dem Safety-Car. Renndauer maximal zwei Stunden.

Zeitplan. Freitags wie bisher zwei freie Trainings (11.00 - 12.00 und 14.00 - 15.00 Uhr Ortszeit). Samstags freie Trainings (neuerdings 09.00 - 09.45 und 10.15 - 11.00) und 1. Teil des Qualifyings (ab 13.00). Sonntags 2. Teil des Qualifyings (ab 10.00) und Rennen (ab 14.00). Diverse Abweichungen vom Zeitplan-Schema je nach Austragungsort des GP und Differenz zwischen Lokalzeit und MEZ.

Testfahrten. Selbst auferlegte Beschränkung aller Teams mit Ausnahme von Ferrari auf maximal 30 Tage (bisher 48) zwischen dem ersten und dem letzten GP, aufgeteilt in 10 Tests à 3 Tage mit 2 Autos.

(rr/Si)

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