Dies und Das aus Turin
publiziert: Montag, 13. Feb 2006 / 17:00 Uhr

Michael Möllinger erhielt pünktlich auf die Olympischen Spiele einen Fanclub.

Michael Möllinger soll dem Fanclub mit guten Leistungen weitere Mitglieder besorgen.
Michael Möllinger soll dem Fanclub mit guten Leistungen weitere Mitglieder besorgen.
Das Logo des Clubs ist ein Schneekristall mit den Namen der sechs Gründungs- und Vorstandsmitglieder. «Vor der Abreise an die Olympischen Spiele hatten wir 28 Mitglieder», erklärte Möllinger, der offenbar dank Olympia mit einer Zunahme rechnet.

Kernen an der Bar bei Strobl

Eine mindestens genau so gute Figur wie auf der Piste macht Fritz Strobl als Barkeeper. Der Abfahrts-Olympiasieger von 2002 mixte und servierte nach der Abfahrt in der Tabata-Disco in Sestriere bis in die frühen Morgenstunden Drinks. Zu «Friedls» prominentesten Kunden gehörten Bronzemedaille-Gewinner Bruno Kernen, Michael Walchhofer, Bode Miller sowie die Skispringer Thomas Morgenstern und Andreas Kofler.

Unterwäsche für den Hockey-Trainer

Alle Spieler und Betreuer der Eishockeyteams haben in der Garderobe ein Netz für die schmutzige Wäsche, so auch Michael Fischer, Coach des Schweizer Frauen-Teams. Bei der Kontrolle der gewaschenen Wäsche stellte er allerdings fest, dass einiges fehlte und anderes wohl zu viel war -- wie zum Beispiel ein Frauen-Slip...

Liechtenstein statt Phonak

Georges Lüchinger tauscht das Phonak-Hemd während den Turiner Winterspielen gegen das Olympia-Tenü Liechtensteins. Der mit einer Liechtensteinerin verheiratete Schweizer ist sowohl im Velo-Rennstall von Andy Rihs als auch im Nationalen Olympischen Komitee für die Kommunikation verantwortlich. In Turin ist Lüchinger aber primär als Eishockey-Speaker im Einsatz -- wie seit Jahren am Davoser Spengler-Cup.

Alter Debütant

Wie ein kleines Kind freut sich der Steuermann Ivo Rüegg auf sein erstes olympisches Rennen am Samstag mit dem Zweierbob. Der EM-Zweite ist Olympia-Debütant -- im fortgeschrittenen Alter für Spitzensportler. Am 15. April wird der Ausserschwyzer aus Tuggen 35 Jahre alt.

Göläs tschechischer Fan

Die tschechische Schlittlerin Marketa Jeriova ist ein Fan des Berner Mundart-Rockers Gölä. «Die Musik von Gölä und auch der Schweizer Dialekt gefallen mir sehr gut, obwohl ich nichts verstehe. Aber zum Sound von Göla passt Schweizerdeutsch hervorragend», sagte die 30-jährige Sportlerin, die 19. des olympischen Rennens 2002. Ihr Lieblingssong von Gölä ist «Uf und Dervo».

«Schlittel-Oma» muss passen

Für die 52-jährige Anne Abernathy sind die Olympischen Spiele bereits vorbei. Die Schlittlerin von den Jungfrauen-Inseln, die älteste in Turin gemeldete Teilnehmerin, brach sich im Training das Handgelenk und konnte nicht zum Wettkampf antreten. Abernathy nahm schon an fünf Olympischen Spielen teil und wäre die erste Frau gewesen, die im Alter von über 50 bei Winterspielen noch an den Start geht.

Übersetzungsmarathon in Koreanisch

Die offizielle Medienkonferenz mit dem Shorttrack-Olympiasieger über 1500 m, dem Koreaner Hyun-Soo Ahn, zum wahren Übersetzungsmarathon. Weil die in Englisch gestellten Fragen von einer ersten Dolmetscherin auf Italienisch übersetzt und dann vom koreanischen Übersetzer Ahn weitergegeben wurden, dauerte es schliesslich 5:22 Minuten, bis die Journalisten die bahnbrechende Antwort hörten: «Das Rennen verlief sehr gut, und ich bin sehr zufrieden mit der Bahn und dem Eis. Das war sehr zufriedenstellend.»

Hacker-Angriff knapp verhindert

Die italienische Polizei hat einen Hacker-Angriff auf das Computersystem des Organisationskomitees (TOROC) der Turiner Winterspiele verhindert. Der Angriff hätte das Informatik-System der Winterspiele lahm legen können, teilten die Behörden mit. Die Polizei zeigte den Angestellten einer Informatik-Gesellschaft an, die für die Verwaltung der Hardware- und Software-Systeme des Komitees zuständig ist.

Keine Angst vor Vogelgrippe

In den Olympischen Dörfern in Turin wird auch nach dem Vogelgrippe-Ausbruch in Italien weiterhin Geflügel serviert. Die Verantwortlichen verweisen darauf, dass der Verzehr gekochten Geflügels keine Gefahr darstelle. Wie die Zeitung «La Repubblica» berichtete, war es nach ersten Berichten über den Vogelgrippe-Ausbruch zeitweise zu Ängsten und Spannungen in den olympischen Dörfern gekommen.

Alle Dopingkontrollen bisher negativ

Die ersten 161 Doping-Kontrollen bei den Olympischen Winterspielen sind negativ ausgefallen. Nach Angaben des Internationale Olympische Komitees vom Montag, sind diese Tests seit der Eröffnung des olympischen Dorfes am 31. Januar ausserhalb von Wettkämpfen vorgenommen worden. Insgesamt will das IOC bis zum Ende der Spiele 1200 Kontrollen durchführen, dies sind 72 Prozent mehr als 2002 in Salt Lake City.

Dénériaz´ Besuch beim Biathlon

Abfahrts-Olympiasieger Antoine Dénériaz entspannte sich am Tag nach seinem Triumph in Sestriere am 15-mk-Biathlon der Frauen in San Sicario. «Ich wollte meine französischen Teamkollegen sehen und vor allem etwas den Kopf leeren», erklärte Dénériaz seinen Ausflug.

Nicht ohne meine Tochter

Für Pietro Pulizzi aus der sizilianischen Gemeinde Mazara del Vallo sind die Olympischen Spiele die letzte Hoffnung, seine im September 2004 spurlos verschwundene Tochter Denise vielleicht doch noch wiederzufinden. In Turin liess er sich als Busfahrer anheuern, um so vielen Menschen wie möglich zu begegnen und sie mit dem Schicksal seiner Tochter zu konfrontieren. An der Windschutzscheibe seines Busses, mit dem er Besucher zur Bobbahn nach Cesana transportiert, hat Pulizzi ein grosses Foto des Kindes angebracht, das zum Zeitpunkt seines Verschwindens vier Jahre alt war.

(bert/Si)

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