Dignitas blitzt bei Zürcher Kommission ab
publiziert: Freitag, 9. Nov 2007 / 15:24 Uhr / aktualisiert: Freitag, 9. Nov 2007 / 15:41 Uhr

Stäfa - Der Verein Dignitas braucht für Sterbebegleitungen in Wohnungen im Kanton Zürich eine Baubewilligung. Zu diesem Schluss kommt die Baurekurskommission. Dignitas hatte gegen ein Verfahren für eine Nutzungsänderung der Gemeinde Stäfa rekurriert.

Dignitas benötigt eine baurechtliche Genehmigung zur Nutzung der Wohnung.
Dignitas benötigt eine baurechtliche Genehmigung zur Nutzung der Wohnung.
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Der Rekurs sei abgewiesen worden, sagte Andreas Maag, Anwalt der Anwohner. Die Baurekurskommission halte fest, dass es bei der Nutzung einer Wohnung für Sterbehilfeorganisationen eine Baubewilligung brauche.

Dignitas kann gegen diesen Entscheid am Verwaltungsgericht Rekurs einlegen oder bei der Gemeinde Stäfa eine Baubewilligung einreichen. Eine solche sei aber noch nicht eingegangen, sagte ein Sprecher der Gemeinde auf Anfrage.

Nutzungsänderung verlangt

Der Verein Dignitas hatte in Stäfa eine Wohnung gemietet, um dort Sterbebegleitungen durchzuführen. Die Anwohner revoltierten erfolgreich dagegen.

Ende September verlangte die Gemeinde ein nachträgliches baurechtliches Genehmigungsverfahren für die Nutzungsänderung der Wohnung - weg vom Wohnen, hin zur Sterbebegleitung. Verbunden damit verbot Stäfa jegliche Sterbebegleitungen in der Wohnung. Dieses Nutzungsverbot wurde nun von der Baurekurskommission bestätigt.

Dignitas war in den letzten Wochen immer stärker unter Beschuss gekommen. Die Organisation war in dieser Woche auch in Deutschland in Kritik geraten, nachdem sie zwei Deutsche auf einem Parkplatz in Maur ZH in den Tod begleitete.

(bert/sda)

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