Aus für Kinderkrippe in Peseux
Direktorin von Kinderkrippe in Peseux wird Bewilligung entzogen
publiziert: Montag, 2. Jul 2012 / 21:00 Uhr
Angebliche Misshandlungen in einer privaten Kinderkrippe in Peseux. (Symbolbild)
Angebliche Misshandlungen in einer privaten Kinderkrippe in Peseux. (Symbolbild)

Peseux NE - Die seit drei Monaten suspendierte Direktorin einer privaten Kinderkrippe in Peseux NE muss ihre Funktion definitiv abgeben. Die dafür zuständige Behörde hat ihr am Freitag offiziell mitgeteilt, dass ihr die kantonale Bewilligung entzogen wird.

Kompetente Sprachschule im Herzen von Zürich!
Es handle sich dabei um eine harte Massnahmen, sagte der beim Kanton für den Fall zuständige Christian Fellrath am Montag der Nachrichtenagentur sda. Damit bestätigt er eine entsprechende Meldung des Westschweizer Radio und Fernsehen RTS. Die Frau dürfe die von ihr gegründete Krippe nicht mehr leiten.

Der Entscheid sei aber nicht mit einem Berufsverbot gleichzusetzen, sagte Fellrath. Die Frau könnte theoretisch in einem anderen Kanton wieder eine Krippe leiten, falls sie dort die Bewilligung erhalte. Eine so genannte «schwarze Liste» gebe es keine.

Der Entzug der Bewilligung per 31. Juli hat zur Folge, dass die Krippe geschlossen werden muss. Für die rund 70 betroffenen Kinder muss nun eine Lösung gefunden werden.

Keine strafrechtlichen Folgen

Die Angelegenheit ist damit jedoch noch nicht zu Ende: Michel Bise, der Anwalt der Direktorin, hat beschlossen, gegen den Entscheid Rekurs einzulegen. Er sehe das Prinzip der Verhältnismässigkeit verletzt, sagte er auf Anfrage der sda.

Strafrechtlich ist der Fall jedoch bereits seit Ende Mai abgeschlossen. Damals hatte die Staatsanwaltschaft entschieden, gegen die beiden der Misshandlung beschuldigten Frauen - die Direktorin und eine Mitarbeiterin - strafrechtlich nicht vorzugehen.

Grund für die Einstellung des Verfahrens war, dass die beiden nicht gegen das Strafrecht verstossen hätten. Die Staatsanwaltschaft kritisierte jedoch die «nicht mehr zeitgemässen Erziehungsmethoden» der beiden Frauen.

An den Ohren gezogen

Die ganze Angelegenheit ins Rollen gebracht hatten Angestellte der Kinderkrippe. Sie machten die zuständigen Behörden auf angebliche Misshandlungen aufmerksam. Dies wurde Ende März bekannt.

Die Polizei fand heraus, dass die Kinder an den Ohren gezogen, angeschrien und auf erniedrigende Weise bestraft worden waren - dies während mehrerer Monate. Geschlagen wurden sie nicht.

Die betroffene Kinderkrippe hat Platz für bis zu 70 Kinder. Durchschnittlich werden täglich gegen 30 Kinder beaufsichtigt. Rund 50 Familien nahmen das Angebot der Krippe in Anspruch.

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kompetente Sprachschule im Herzen von Zürich!
Privatschule (Mittelstufe, Sek-Vorbereitung, Oberstufe, Handelsschule, Zwischenjahre, Nachhilfe)
Mit Hilfe der UNICEF werden die Kinder zur Schule gebracht - trotzdem hat die Hälfte der Mädchen und Jungen keine Chance auf Bildung.
Mit Hilfe der UNICEF werden die Kinder zur Schule ...
Träume und Zukunftsaussichten liegen in Trümmern  Köln - Die blutigen Konflikte im Nahen Osten und Nordafrika halten nach UNICEF-Angaben 13 Millionen Kinder vom Besuch einer Schule ab. Für die betroffenen Familien sei dies ein wichtiger Grund, die Krisengebiete zu verlassen und nach Europa zu flüchten. 
Gewalt und Instabilität darf nicht als normalen Teil ihres Lebens angesehen werden - diese Erfahrung darf sich nicht verfestigen.
UNICEF ruft zu besserem Schutz von Kindern in Kriegen auf Berlin - Das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF hat Regierungen und Konfliktparteien in aller Welt zum besseren Schutz von ...
Grosses Interesse  Bern - Die USA wollen vom Schweizer Lehrlingssystem lernen und ...  
Bundesrat Schneider-Ammann freut sich sehr darüber, dass sich die USA für die Berufsbildung interessieren und mit der Schweiz zusammenarbeiten wollen.
Englisch wird nun wieder in Schulen unterrichtet.
Beherrschung der Sprache  Havanna - Im Zuge der historischen Annäherung zwischen den USA und Kuba steht der ...  
Titel Forum Teaser
Reto Knutti ist Professor für Klimaphysik an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Hat die Klimaerwärmung nur scheinbar pausiert? Der Befund, dass es auf der Erde in den ...
Wettbewerb
Unvergessliche Momente auf der OCHSNER SPORT CLUB Fanbank.
Hautnah dabei  OCHSNER SPORT CLUB bringt dich hautnah an die Stars der Super League.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SA SO MO DI MI DO
Zürich 8°C 11°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Basel 8°C 13°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 9°C 14°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Bern 12°C 17°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 12°C 16°C leicht bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Genf 11°C 18°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 15°C 22°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
mehr Wetter von über 6000 Orten