Dixie Chicks trotz Bush-Kritik weiterhin populär
publiziert: Samstag, 3. Mai 2003 / 06:48 Uhr

Greenville - Ungeachtet einer Schmähkampagne in US-Medien gegen die Bush-kritische Country-Band Dixie Chicks haben Tausende dem Damen-Trio zugejubelt. Die Im Süden der USA hatte die ihre landesweite Tournee gestartet.

Die Dixie Chicks bekommen auch in den USA noch den gewohnten Applaus.
Die Dixie Chicks bekommen auch in den USA noch den gewohnten Applaus.
Der Tournee-Auftakt im besonders patriotischen Teil des Landes war nach Boykottaufrufen mit Spannung erwartet. Er wurde von scharfen Sicherheitsvorkehrungen begleitet.

Rund 15 000 Fans im ausverkauften Bi-Lo Center von Greenville (South Carolina) begrüssten die Dixie Chicks mit Riesenbeifall. Sie sangen und klatschten mit.

Zu einem eigens in der Nähe organisierten Gegenkonzert mit der patriotischen Marshall Tucker Band kamen nach Rundfunkberichten etwa 3300 Leute.

Sie haben gesagt, ihr würdet nicht hierher kommen, rief die Dixie-Lead-Sängerin Natalie Maines den Fans zu. Aber wir wussten, dass ihr da sein würdet.

Falls jemand Buhen wolle, solle er das gleich machen, erklärte sie zu Beginn. Ihr habt 15 Sekunden dafür. Als Maines bis drei gezählt hatte, brach der Saal in stürmischen Beifall aus.

Die aus Texas stammende Sängerin hatte am 10. März bei einem Konzert in London eine Kontroverse ausgelöst, als sie angesichts des damals drohenden Irak-Krieges erklärte: Wir schämen uns, dass der Präsident der Vereinigten Staaten aus Texas kommt. Maines entschuldigte sich sich später dafür.

Dennoch nahmen grosse Radio-Ketten im Süden der USA, wo Country- Musik besonders populär ist, die Songs der Dixie Chicks aus dem Programm. Verärgerte Bush-Anhänger zerstörten öffentlich CDs der Band.

Nach eigenen Angaben erhielten die Musikerinnen und ihre Familien Mordrohungen. Stars wie der Rocker Bruce Springsteen verurteilten derartige Angriffe und erinnerten an das Recht auf freie Meinungsäusserung.

(rr/sda)

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