Erster Finalist
Djokovic lässt Nadal keine Chance
publiziert: Samstag, 21. Nov 2015 / 16:52 Uhr / aktualisiert: Samstag, 21. Nov 2015 / 21:29 Uhr
Novak Djokovic zieht souverän ins Endspiel ein.
Novak Djokovic zieht souverän ins Endspiel ein.

Novak Djokovic erreicht zum vierten Mal in Serie den Masters-Final. In der Londoner O2 Arena lässt die Weltnummer 1 dem Spanier Rafael Nadal im Halbfinal mit 6:3, 6:3 in nur 79 Minuten keine Chance.

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Nadal konnte sich dabei keinen Breakball erarbeiten und verlor im vierten Spiel in diesem Jahr gegen Djokovic zum vierten Mal ohne einen Satzgewinn. Der 28-jährige Serbe hat die ATP-Finals bereits 2008 (damals noch in Schanghai) sowie in den letzten drei Jahren gewonnen.

In der Vorrunde hatte er noch leicht geschwächelt, vor allem bei seiner Niederlage gegen Roger Federer, doch als es zählte, war Novak Djokovic wieder voll da. Er liess nie den geringsten Zweifel aufkommen, dass er gegen Nadal der Chef ist auf dem Platz - wie immer in diesem Jahr. Der überlegene Weltranglistenerste schlug alleine in den ersten zehn Minuten acht Winner ohne einen einzigen unerzwungenen Fehler. Damit führte er schnell 3:0 und kaufte dem Spanier sogleich den Schneid ab.

Djokovic stets in Komfortzone

Nadal zeigte sich vor allem beim Return schwach und schaffte es so nie, den Serben unter Druck zu setzen. Er beging zwar nicht speziell viele Fehler, konnte aber die Ballwechsel nicht diktieren. So wurde Djokovic nie aus seiner Komfortzone gedrängt. Im zweiten Satz verpasste der Überflieger der letzten Jahre zwar im ersten Game eine Vorentscheidung, doch ein Vorhand-Fehler Nadals ermöglichte ihm wenig später das Break zum 3:2. Am Ende musste er nicht einmal mehr ausservieren. Beim Stand von 5:3 gelangen Djokovic drei Gewinnschläge von der Grundlinie hintereinander zum Sieg.

Mit dem 23. Sieg im 46. Spiel glich der Serbe in den Direktbegegnungen erstmals aus. «Er ist im Moment einfach besser als ich», musste Nadal eingestehen. «Er hat fantastisch gespielt.» Wenn jemand so gut spiele, gebe es nur etwas. «Es bleibt nichts übrig, als ihm zu gratulieren und ihm nicht allzu viel Glück im nächsten Jahr zu wünschen», sagte der Spanier mit einem schelmischen Lächeln.

Finalgegner ein Schweizer

«Am liebsten gegen einen Schweizer», meinte der Serbe auf die Frage nach seinem bevorzugten Finalgegner lachend. Am Sonntag um 19.00 Uhr trifft er entweder auf Roger Federer oder Stan Wawrinka. Die beiden Schweizer spielen heute ab 21.00 Uhr in der Neuauflage des letztjährigen Halbfinals. Damals hatte sich der 34-jährige Basler nach Abwehr von vier Matchbällen durchgesetzt - und musste am Tag danach wegen Rückenproblemen für den Final gegen Djokovic forfait erklären.

(bg/Si)

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