Doping: Baxter muss Slalom-Bronze-Medaille zurückgeben
publiziert: Donnerstag, 21. Mrz 2002 / 16:35 Uhr

Lausanne - Alain Baxter verliert seine Olympia-Bronzemedaille im Slalom, die er als erster Brite bei den Alpinen in Salt Lake City gewonnen hätte, an den Österreicher Benjamin Raich. Baxter ist durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) disqualifiziert worden.

Der 28-jährige Baxter war positiv auf Methamphetamin getestet worden. Ebenfalls als Dopingsünder entlarvt und disqualifiziert wurde der weissrussische Eishockeyspieler Wassili Pankow. Weissrusslands Teamarzt Jewgeni Lositzki wurde bis zu den Spielen 2006 gesperrt.

Dem 32-jährigen Pankow vom DEL-Klub Augsburg Panthers wurde nach dem Spiel um Platz 3 gegen Russland Nandrolon-Missbrauch nachgewiesen. Weissrussland hatte in Salt Lake City den 4. Rang belegt. Pankow muss sein Olympia-Diplom zurückgeben.

Die Disqualifikationen betreffen nur die Winterspiele. Über weitere Bestrafungen müssen die Weltverbände entscheiden. Baxter wurde vom Internationalen Skiverband FIS bis zur Jahrestagung Mitte 2002 suspendiert. Eine Entscheidung des Eishockey-Weltverbandes IIHF gegen Pankow steht noch aus.

Die Zahl der bestraften Dopingbetrüger in Salt Lake City ist damit auf fünf gestiegen. Zuvor waren die Langläufer Johann Mühlegg (Sp), Olga Danilowa und Larissa Lasutina (beide Russ) disqualifiziert worden. Weiter untersucht wird der Fall von möglichem Blutdoping bei Österreichs Langläufern.

(sk/sda)

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