Doris Leuthard verteidigt den UNO-Nachhaltigkeitsgipfel
Doris Leuthard nennt UNO-Gipfel sinnvoll
publiziert: Freitag, 22. Jun 2012 / 22:24 Uhr
Bundesrätin Doris Leuthard
Bundesrätin Doris Leuthard

Bern/Rio de Janeiro - Obwohl die Schweiz mit dem Ergebnis des UNO-Nachhaltigkeitsgipfels nicht vollständig zufrieden ist, glaubt Bundesrätin Doris Leuthard an den Sinn der Veranstaltung. Solche Konferenzen schufen den nötigen Druck, um Probleme zu lösen, sagte sie der Nachrichenagentur SDA im Gespräch.

2 Meldungen im Zusammenhang
In Rio de Janeiro seien zahlreiche positive Impulse ausgelöst worden, welche in der Öffentlichkeit nicht stark wahrgenommen würden.

«Es gibt zudem keine Alternative zu solchen Konferenzen», sagte Leuthard am Freitag in der brasilianischen Metropole. Viele Probleme könnten nicht auf dem bilateralen Weg gelöst werden. Es brauche multilaterale Abkommen.

Das sei natürlich ein schwerfälliger Prozess, weil alle eine Stimme haben müssten - nicht nur Staaten, sondern auch Vertreter der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft, sagte Leuthard.

Vernichtende Kritik von Umweltschützern

Die Ergebnis der Konferenz der UNO über nachhaltige Entwicklung wird insbesondere von Umweltschutzorganisationen stark kritisiert. Sie vermissen im Abschlussdokument klare Ziele, Fristen und Verpflichtungen.

Auch Schweizer Organisationen zeigten sich enttäuscht. «Es ist eine Chance verpasst worden», sagte Isolda Agazzi, welche für sechs Schweizer Hilfswerke an die Konferenz reiste, der SDA. WFF Schweiz bezeichnete die Abschlusserklärung in einem Communiqué als «blutleere Seiten».

Das Abschlussdokument umfasst eine Reihe von Bekenntnissen zu Ökologie und Armutsbekämpfung. Das Dokument gibt der UNO den Auftrag, eine begrenzte Zahl von Nachhaltigkeitszielen zu erarbeiten. Die Staaten verpflichten sich zudem, eine nachhaltige Wirtschaft anzustreben.

Bundesrätin Doris Leuthard zog eine verhaltene Bilanz zum Dokument. Einer der Kritikpunkte betrifft die Nachhaltigkeitsziele. Die Schweiz wollte, dass bereits jetzt definiert wird, auf was sich die Ziele beziehen sollen.

(alb/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Rio de Janeiro - Regierungsvertreter aus 188 Staaten haben am Freitagabend am UNO-Nachhaltigkeitsgipfel in der ... mehr lesen
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon.
Ban Ki Moon
Rio de Janeiro - Nach dem grossen Nachhaltigkeitsgipfel in Rio ist niemand wirklich zufrieden. Der Rettungsplan für die ... mehr lesen
Der Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative kommt bei der FDP nicht gut an.
Der Gesetzesentwurf zur Umsetzung der ...
SVP schockiert  Zürich - FDP und BDP wollen eine neue Abstimmung über die Zuwanderung, auch SP und CVP scheinen nicht abgeneigt. Notfalls wollen die Freisinnigen auch die Kontingente opfern. Die SVP ist schockiert. 
«Man muss sich fragen, ob nicht eine Variantenabstimmung sinnvoll wäre, in der wir wählen können zwischen einer korrekten Umsetzung...»
FDP bringt neue Abstimmung zur Zuwanderung Zürich - Die FDP bezeichnet den Gesetzesentwurf des Bundesrats zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative als «schlechte ... 1
Bestehende Vorschriften ausreichend  Bern - Der Bundesrat will Zirkussen weiterhin nicht verbieten, bestimmte Tierarten zu ...
Elefanten dürfen weiter in Zirkussen vorgeführt werden. (Archivbild)
Wildtiere in fahrenden Zirkussen sind nicht mehr zeitgemäss Zürich - «Vier Pfoten» hält die Mitführung und Präsentation von Wildtieren in fahrenden ...
Aus Sicht von «Vier Pfoten» ist es unmöglich, Wildtiere in Zirkussen artgemäss und verhaltensgerecht zu halten.
Titel Forum Teaser
  • PMPMPM aus Wilen SZ 193
    Aslybereich...? Der hat mit der Freizügigkeitsregelung rein gar nichts zu tun. ... heute 18:38
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3044
    "Masseneinwanderung" Es gibt hier keine "Masseneinwanderung". Denn die "Masseneinwanderung" ... gestern 10:29
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3044
    Was... Europa zu erwarten hat, hat Joschka Fischer doch unlängst klar gesagt: ... Fr, 22.05.15 13:59
  • Romanus aus Hinterkappelen 3
    Notenbanken, nicht Banken Die mögliche Abschaffung von Bargeld war zwei Wochen vor dieser Suada ... Fr, 22.05.15 06:53
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3044
    Hiesige... Pro-Refugee-Organisationen sind höchst alarmiert, warnen vor einer ... Do, 21.05.15 11:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1339
    Schöner Titel Die SVP will Asylsuchende einschränken! Na, denn, macht mal. Die SVP ... Do, 21.05.15 00:13
  • Kassandra aus Frauenfeld 1339
    Komplizen-Gesellschaft Ich habe bei Weitem nicht die Faktenkenntnis wie Sie, LinusLuchs, aber ... Mi, 20.05.15 10:29
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3044
    Es... werden auch hier wieder genug Hintertüren eingebaut, damit weiterhin ... Di, 19.05.15 19:40
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MO DI MI DO FR SA
Zürich 10°C 15°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Basel 10°C 14°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 10°C 17°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Bern 12°C 18°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Luzern 12°C 19°C leicht bewölkt, Gewitter, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Genf 11°C 20°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 13°C 22°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten