Griechenland sucht Ausweg aus der Krise
Dramatische Stunden in Athen
publiziert: Freitag, 4. Nov 2011 / 21:15 Uhr / aktualisiert: Samstag, 5. Nov 2011 / 00:33 Uhr
Das Amt von Ministerpräsident Giorgos Papandreou wackelt.
Das Amt von Ministerpräsident Giorgos Papandreou wackelt.

Athen - Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat die Beschlüsse des EU-Krisengipfels als «letzte Chance» für die Entwicklung des Landes bezeichnet. Diese «letzte Chance» sollte sich Griechenland nicht verbauen, sagte Papandreou in Athen.

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Das Land erlebe «historische Momente», in denen die Opposition teilnahmslos sei, kritisiere und blockiere. «Wir tragen das Kreuz des Leidens, obwohl wir nicht für die Probleme verantwortlich sind», erklärte der Ministerpräsident am Freitagabend im Parlament vor der mit Spannung erwarteten Vertrauensabstimmung.

Er sprach von seinem seit 24 Monaten laufenden Kampf um die Zukunft des Landes. Griechenland zahle heute die Fehler der Vergangenheit. Die Defizite des Landes aber seien auf die heutige Oppositionspartei Nea Dimokratia zurückzuführen.

Scharfe Kritik am Referendums-Plan

Nun werde eine breite Unterstützung gebraucht. Ein Volksreferendum hätte seiner Ansicht nach eine klare Antwort des Volkes gegeben, das Volk hätte mit «Ja» gestimmt. Das Referendum sei aber vom Tisch. Die Geldgeber hatten den Referendums-Plan scharf kritisiert.

17 Staats- und Regierungschefs der Euroländer hatten zuvor unter anderem ein neues 100-Milliarden-Euro-Paket für Athen beschlossen. Private Gläubiger wie Banken und Versicherer hatten dabei angekündigt, auf die Hälfte ihrer Forderungen zu verzichten.

(bg/sda)

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