Drei Landeplätze für Discovery
publiziert: Donnerstag, 21. Dez 2006 / 16:03 Uhr / aktualisiert: Samstag, 23. Dez 2006 / 09:10 Uhr

Houston - Schlechtes Wetter droht der NASA einen Strich durch die Rechnung zu machen: Die US-Raumfahrtbehörde muss einen seit 1982 nicht mehr benutzten Landeplatz für die Rückkehr der Raumfähre «Discovery» zur Erde bereit machen.

Auch die Crew bereitet sich auf die Landung vor.
Auch die Crew bereitet sich auf die Landung vor.
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Meteorologen haben für die Landeflächen in Cape Canaveral in Florida und auf der Luftwaffenbasis Edwards in Kalifornien ungünstiges Wetter vorhergesagt. In Florida müsse am Freitag mit Wolken und Gewittern gerechnet werden. In Kalifornien wird starker Wind erwartet.

Einzig auf dem Landeplatz «White Sands» im US-Bundesstaat New Mexico dürften die Wetterbedingungen gut sein. Dort landete zuletzt vor 24 Jahren die «Columbia».

Dabei wurde das Shuttle beschädigt. Der feine Staub der Wüste drang in die Fähre ein. Der Mix aus Staub und Treibstoffresten härtete zudem an den Triebwerken förmlich aus.

Sechs Wochen Verzögerung

Ferner würde sich der Rücktransport der «Discovery» nach Florida sich um bis zu sechs Wochen verzögern. Diese Zeit wird aber benötigt, um die Raumfähre für den nächsten Einsatz fit zu machen.

Da in New Mexico Frost erwartet wird, steht der NASA erneut Ärger ins Haus. Wenn die Triebwerke abgeschaltet sind, könnte das Wasser in Leitungen einfrieren.

Die sieben «Discovery»-Astronauten haben zwei Zeitfenster, um in Florida zu landen: um 21.56 Uhr MEZ und um 23.32 Uhr MEZ. Die erste Landemöglichkeit für Kalifornien oder New Mexico wäre um 23.27 Uhr MEZ.

Entscheidung erst kurz vor der Landung

Noch hofft die NASA, auf «White Sands» verzichten zu können. Der endgültige Entscheid werde erst 90 Minuten vor der Landung fallen, sagte eine Sprecherin in Cape Canaveral.

Die «Discovery» kehrt von ihrer 13-tägigen Mission zur Internationalen Raumstation (ISS) auf die Erde zurück. Sie hat noch bis Samstag ausreichend flüssigen Sauerstoff und Wasserstoff. Dann muss das Shuttle spätestens landen.

Die Raumfähre hatte ihren Aufenthalt um einen Tag verlängert, weil die Besatzung Schwierigkeiten mit einem eingeklemmten Sonnensegel der ISS hatte. Bei seinem Rückflug muss das Shuttle daher auf Notvorräte zurückgreifen und hat ein ungewöhnlich kleines Zeitfenster zur Landung.

(rr/sda)

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