Drei Schläger von Kreuzlingen verhaftet
publiziert: Freitag, 29. Mai 2009 / 13:36 Uhr / aktualisiert: Freitag, 29. Mai 2009 / 15:59 Uhr

Kreuzlingen - Die drei Schläger, die am 21. Mai zwei Männer in der Unterführung am Bahnhof Kreuzlingen brutal zusammengeschlagen haben, sind verhaftet. Sie wurden mit Hilfe eines Videos aus einer Überwachungskamera identifiziert, das die Kantonspolizei veröffentlicht hatte.

Von Video gefilmt: Die Täter sind geständig.
Von Video gefilmt: Die Täter sind geständig.
4 Meldungen im Zusammenhang
Bei den Tätern handelt sich um drei 18 bis 20 Jahre alte Schweizer aus dem Kanton Thurgau, wie die Kantonspolizei mitteilte. Sie sind geständig.

Als Motiv gaben sie an, sie hätten grundlos gehandelt. Täter und Opfer, die bei der Attacke leicht bis mittelschwer verletzt wurden, haben sich vor der Tat offenbar nicht gekannt.

«Die Opfer befanden sich zur falschen Zeit am falschen Ort,» sagte Patrick Müller, Vizestatthalter beim Bezirksamt Kreuzlingen, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Täter und Opfer seien rein zufällig zusammengetroffen. Einen rassistischen oder politischen Hintergrund der Tat schloss der Untersuchungsrichter aus.

Allerdings sei Alkohol im Spiel gewesen. Die Täter sind bislang nicht vorbestraft. Zwei von ihnen wurden an ihrem Arbeitsplatz verhaftet, einer zu Hause. Welche Strafe sie erwartet, ist noch offen. Falls sie wegen einfacher Körperverletzung angeklagt werden, drohen ihnen maximal drei Jahre Freiheitsstrafe.

Videosequenz veröffentlicht

Auf Anordnung des Bezirksamts Kreuzlingen hatte die Kantonspolizei ein Video aus einer Überwachungskamera veröffentlicht, auf dem die Täter zu sehen waren. Wenige Stunden später gingen mehrere Dutzend Meldungen ein.

Auch wenn in diesem Fall das Video ganz offensichtlich zum Erfolg geführt habe, werde man diese Art der Fahndung nicht alltäglich einsetzen, sagte Daniel Meili, Mediensprecher der Thurgauer Kantonspolizei, auf Anfrage. Grundsätzlich müsste eine Veröffentlichung verhältnismässig sein, was bei dem brutalen Angriff der Fall gewesen sei.

Eine weitere Voraussetzung sei laut Meili, dass andere Fahndungsmethoden nicht zum Erfolg geführt haben. So wurde das Video der Schläger von Kreuzlingen eine Woche nach der Tat veröffentlicht, nachdem die Ermittlungen erfolglos verlaufen seien.

(ht/sda)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 7 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Kreuzlingen TG - Der 25-jährige ... mehr lesen 1
Bundesgericht in Luzern.
Die Schläger hätten schwerste Verletzungen der Opfer in Kauf genommen.
Kreuzlingen TG - Die beiden jungen Männer, die vor gut vier Jahren am Bahnhof Kreuzlingen zwei Gleichaltrige verprügelt haben, sollen härter bestraft werden. Dies forderte ... mehr lesen
Echt echt
Das ganze hat doch nichts mit echten oder falschen Schweizern zu tun. Wer einen Pass hier hat ist Schweizer. Fertig. Wer hier lebt unterstellt sich Schweizer Recht.

Für Straftäter ohne Staatsbürgerschaft soll eine Ausweisung erfolgen und generell soll endlich mal durchgegriffen werden. Die Gesetze sind da, werden nur nicht ausgeschöpft.
echte Schweizer...
...was sind deiner Meinung nach "echte Schweizer". Die einzigen ursprünglichen und echten Schweizer haben eine -ix im Namen (zB. Vercingetorix) und haben vor 2000 Jahren unser Land im Stich gelassen. Alle, die nachher kommen sind keine "echten Schweizer", also auch du.
Ja, ich habe auch bemerkt, dass ...
... offenbar von der Redaktion ganze Beiträge oder sogar nur einzelne Worte (Typenbezeichnung, die vermutlich als Werbung taxiert wurde ....). entfernt wurden.

Man ist sehr genau ... !? Zu genau, meine ich! Aber sei's drum ... SIE haben jetzt Ihren Text wieder plaziert - er wird wohl dort belassen, weil keineswegs "gefährlich" oder beleidigend - ausser, dass Sie meinen, dass solche Jugendliche, wenn sie dreinschlagen und schwere Verletzungen riskieren, wie diese drei Schläger, abgeschoben gehören, wenn es Ausländer oder Flüchtlinge sind ... Und, wenn es Schweizer sind, so gehören sie entsprechend hart (!) bestraft und resozialisiert!!
Ja, dies meine ich auch! Aber immer NUR erst, wenn nach gehöriger Würdigung der Umstände die Abschiebung gerechtfertigt erscheint! Auf jeden Fall keine einfache Sache für Behörden - mit unterstützendem Beizug von Fachgremien!

(Kompliziert zum sich dies auszudenken - noch viel komplizierter, um es auch zu handhaben ... Ich verstehe die immens heikle Situation!)
Secondos
Nach Nachfrage bei der news.ch Redaktion wurde mir bestätigt, dass heute mehrere Forumsbeiträge versehentlich gelöscht worden sind.
Untenstehenden Beitrag habe ich heute schon mal gepostet. Da er bis jetzt nicht rekonstruiert werden konnte, poste ich ihn halt nochmal:

Ich bin mir auch nicht sicher, ob die abgebildeten Jugendlichen "richtige" Schweizer sind oder nur auf dem Papier. *Falls* es einen Migrationshintergrund gibt, müsste man sie eigentlich sofort abschieben (obwohl das mit der momentanen Gesetzgebung wahrscheinlich nicht möglich ist)
Aber da gibt es ja die Linken und die Netten.
Gemäss denen sind alle vor dem Gesetze gleich.
Finde ich nicht: Gleiches soll gleich und Ungleiches soll ungleich behandelt werden.
Secondos
Ich bin mir sicher; *falls* das Secondos gewesen waren, wird es über kurz oder lang ins Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit gezerrt.
Der Fall hat riesiges Aufsehen erregt und hoffentlich wird jedes auch noch so belanglose Detail über die Lebensumstände der Täter gründlich recherchiert und publiziert.
Könnte übrigens gut das Thema der Arena in einer Woche werden.
Lieber Bandido - das ist natürlich schon so -
Vor dem Gesetz sind wir alle gleich! Sollten wir sein ... leider nur manchmal.

Aber hier hoffe ich fast für diese Leute, dass sie Schweizer sein mögen - von Geburt her und nicht nur auf dem Papier ... Penibel ist es immer wieder, wie die Polizei und die Presse diese Sache handhaben. Ich meine, entweder sind es Schweizer gewesen oder es sind Secondos (so scheint es mir zu sein), dann MUSS ES AUCH GESAGT WERDEN! Verschleiern nützt hier nichts ... mehr!
Eben, es gibt DOCH ...
... Möglichkeiten, um DIESE Sorte Kriminelle zu ermitteln und dann zu bestrafen!

Nicht die Gesetze müssen angepasst werden. Die vorhandenen Gesetze müssen nur angewandt werden! Dieses Beispiel zeigt es einmal wieder ...

Auf diese Weise sind derartige Verhaltensweisen nicht zu verhindern, aber doch wenigstens einzudämmen! Solch brutale Typen wissen in Zukunft, dass sie in der Regel nicht ungestraft davon kommen werden ...
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Zahl der Einbrüche ist in der Schweiz seit Jahren rückläufig. So viel zu den guten Nachrichten. Damit das auch so bleibt, ist es wichtig, grundsätzlich auf gutes Material an den Schwachstellen (Türen, Fenster, Tore) zu setzen und zusätzliche Sicherungen zu installieren.
Die Zahl der Einbrüche ist in der Schweiz ...
Publinews Smarter Einbruchschutz  Nahezu alle Diebstahlkategorien weisen eine rückläufige Tendenz auf. 2017 wurden in der Schweiz 4,9 Einbrüche pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner gezählt. Das entspricht 113 Einbruch- und Einschleichdiebstählen pro Tag. 2012 lag diese Zahl bei 202. mehr lesen  
Opfer weiterhin vermisst  Rafz ZH - Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagvormittag in Rafz ZH zwei Personen verhaftet: Sie ... mehr lesen  
Der 67-Jährige Gino Bornhauser wird seit dem 22. April vermisst.
In Indien hat es 18,3 Millionen Sklaven.
Deutlich höhere Zahl  Sydney/London - Mindestens 45,8 Millionen Menschen leben zurzeit weltweit in modernen ... mehr lesen  
Flüchtiger Mörder  Aarau - Der flüchtige Mörder, der aus der Psychiatrischen Klinik Königsfelden in Windisch AG ausgebrochen ist, hätte in einer Einrichtung mit höherer Sicherheitsstufe ... mehr lesen
Der 22-jährige befindet sich seit Samstag auf der Flucht. (Symbolbild)
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 11°C 16°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
Basel 12°C 16°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich bedeckt, wenig Regen
St. Gallen 11°C 16°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
Bern 11°C 14°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig bedeckt, wenig Regen
Luzern 12°C 17°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
Genf 13°C 16°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich trüb und nass
Lugano 14°C 15°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen anhaltender Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten