Drei Todesopfer bei Busunglück
publiziert: Montag, 9. Mai 2005 / 14:15 Uhr / aktualisiert: Montag, 9. Mai 2005 / 14:31 Uhr

Zürich - Die Zahl der Todesopfer des Busunglücks vom Sonntag in der Türkei ist auf drei gestiegen. Einer der Opfer sei vermutlich Schweizer gewesen, hiess es vor den Medien in Zürich. Zwei der Toten waren Türken, die in der Schweiz lebten.

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Ob einer der Toten Schweizer gewesen sei, könne noch nicht mit hundertprozentiger Sicherheit gesagt werden; es fehle die amtliche Bestätigung, sagte Lukas Ackermann, Geschäftsführer von Medicall am Montag im Flughafen Zürich. Das Unternehmen hat eine Hotline für Angehörige eingerichtet.

Laut Ackermann sassen zum Zeitpunkt des Unglücks im Süden der Türkei "maximal" 50 Personen im Reisebus. Die Insassen wohnten demnach alle in der Schweiz. Im Bus waren keine Kinder. Der Car hatte sich auf regennasser Fahrbahn überschlagen.

Eine Schwerverletzte

Eine Patientin sei in "schwerem kritischen Zustand", drei Menschen hätten mittelschwere Verletzungen davon getragen, sagte Olivier Seiler, leitender Arzt der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega). Viele seien leicht verletzt worden.

Der Bus war am Sonntag auf einer Bergstrasse in Akseki verunglückt. Die Unfallsursache sei noch unklar. Zum Zeitpunkt des Unfalls habe es geregnet. Der Car sei auf der Bergstasse aus Teer und Naturstein talwärts gefahren. Er sei ins Schleudern geraten und habe sich anschliessend überschlagen.

Lange Unklarheit über Zahl der Verletzten

Über die Anzahl Opfer hatte lange Zeit Unklarheit geherrscht: Die Rega hatte am Montagvormittag noch von 59 Verletzten gesprochen. Die Differenz sei damit zu erklären, dass noch andere Menschen mit Schweizer Wohnsitz in Spitälern der Region behandelt würden.

Am Morgen hatte die Rega einen Ambulanz-Jet nach Antalya geschickt. Das Flugzeug soll bereits am Montagabend erste Verletzte in die Schweiz zurückbringen.

Für Angehörige wurde eine Telefon-Hotline eingerichtet. Die Nummer lautet: 044 655 12 12.

(fest/sda)

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