Unvorsichtige Variantenfahrer lösten Todeslawine aus:
Drei Tote bei Lawinenunglück in Davos
publiziert: Montag, 21. Feb 2000 / 20:12 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 22. Feb 2000 / 15:27 Uhr

Davos - Beim schwersten Lawinenunglück dieses Winters in der Schweiz sind am Montag im Davoser Parsenngebiet zwei Genfer und ein Deutscher getötet worden. Ein Skifahrer kam abseits der Piste ums Leben, die anderen zwei auf der Piste im Gebiet Meierhofer Tälli.

1 Meldung im Zusammenhang
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Davos-Parsenn
Offizielle Website Davos-Parsenn
www.parsenn.com/parsenn/framesets/home.cfm?KEY_ID=100&CFID=24180&CFTOKEN=25914312

Wie die Staatsanwaltschaft Graubünden vermeldete, verliess der deutsche Skifahrer, der die Lawine ausgelöst hatte, zusammen mit seinem Sohn die markierte Piste bei der Bergstation des Meierhofer- Tälli-Liftes trotz Lawinenwarnung.

Vater tot - Sohn überlebte
Bei der Traversierung des Mittelgrates verlor der Sohn im Tiefschnee einen Ski. Auf der Suche löste sich die Lawine um 12.07 Uhr und riss beide mit. Der Vater wurde nach einer Stunde rund 80 Meter weiter unten eineinhalb Meter tief im Schnee tot geborgen. Der Sohn steckte bauchtief im Schnee und konnte sich selber befreien. Die Lawine donnerte rund 350 Meter talwärts und erreichte die markierte Abfahrtspiste, wo zwei Schweizer aus Genf mitgerissen und verschüttet wurden. Zweieinhalb respektive rund drei Stunden später wurden sie von Hunden geortet und von Rettern ausgegraben. Im Spital Davos konnten die beiden stark unterkühlten Opfer nicht mehr reanimiert werden.

Schnee bis vier Metern Höhe
Die Bündner Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung zum Lawinenunfall eingeleitet. In diesem Winter sind in der Schweiz gemäss einer Zählung der Nachrichtenagentur sda bei acht Lawinen insgesamt 12 Personen getötet worden.

Das Anrissgebiet der Lawine im Parsenngebiet befindet sich am Nordhang unterhalb des Mittelgrates auf 2600 Metern Höhe. Nach Angaben von Rettungsleuten staute sich der Schnee nach dem Lawinenabgang stellenweise bis gegen vier Metern Höhe.

Bei der Suche nach den Vermissten standen über 100 Rettungsleute von verschiedenen Bergbahnen und des SAC im Einsatz, zudem zwei Crews der Schweizerischen Rettungsflugwacht, freiwillige Helfer und acht Lawinenhunde-Teams. Nach Angaben der Davoser Parsennbahnen gilt die Piste im Meierhofer Tälli als sicher. Noch nie sei eine Lawine bis auf die Pisten gelangt.

(sda)

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