'Dreifaltigkeit als Grundmuster'
publiziert: Donnerstag, 19. Mai 2005 / 11:00 Uhr

St. Gallen - "Dreifaltigkeit ist ein Grundmuster, um Konflikte zu vermeiden." Das sagte Bundesrat Moritz Leuenberger zur Eröffnung des 35. ISC-Symposiums in St. Gallen.

Moritz Leuenberger. Bild: Archiv.
Moritz Leuenberger. Bild: Archiv.
Dreiheiten spielten im menschlichen Denken seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle. Jeder Mensch sei in eine Triangulation von Interessen eingebunden. Das komme auch im Tagungstitel Freiheit, Vertrauen, Verantwortung zum Ausdruck, sagte Leuenberger.

Freiheit stehe im Widerspruch zu Vertrauen und zu Gleichheit. Im Wirtschaftsleben werde immer wieder hartnäckig ein Staat gefordert, der sich überhaupt nicht einmische, stellte Leuenberger fest.

Mit der Garantie der Freiheit beginne bereits die Spirale der Beschränkungen: Deregulierung könne die individuelle Freiheit einengen.

Liberalisierung

So habe die Liberalisierung von Post, Telekommunikation und Eisenbahn zu neuen staatlichen Stellen geführt, die den Markt kontrollierten: Kaum wird die Freiheit reglementiert, ist sie auch schon eingeschränkt, sagte Leuenberger.

Das von Studierenden organisierte 35. ISC-Symposium (International Students Committee St. Gallen) steht unter dem Motto Liberty, Trust and Responsibility (Freiheit, Vertrauen und Verantwortung).

Viele Entscheidungsträger dabei

Über 600 Entscheidungsträger und Politiker und 200 Studierende aus über 60 Nationen nehmen daran teil.

Gestartet wurde das ISC-Symposium 1969: Als Alternative zu den Studentenunruhen der 68er-Bewegung gründeten fünf Studenten der Universität St. Gallen (HSG) das International Students Committee (ISC). Am ersten Symposium im Mai 1970 nahmen 100 Personen teil.

Seit Jahren referieren am ISC-Symposium jedes Jahr wichtige Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Das Smyposium dauert bis Samstag.

(bsk/sda)

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