Drogendealer auf Schulhöfen
publiziert: Mittwoch, 29. Nov 2006 / 14:24 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 29. Nov 2006 / 14:48 Uhr

Genf - Nachdem in Genf ein Kleinkind auf einem Schulareal Methadon geschluckt haben soll, macht das Stadtparlament die Sicherheit auf Pausenplätzen zum Thema.

Alle von Betäubungsmittelkonsumenten und -händlern aufgesuchten Schulareale sollen sofort geschlossen werden.
Alle von Betäubungsmittelkonsumenten und -händlern aufgesuchten Schulareale sollen sofort geschlossen werden.
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Zwei bürgerliche Vorstösse fordern die Schliessung von Schulhöfen ausserhalb der Schulzeiten.

Die Motionen wurden von den Liberalen und Freisinnigen sowie von der SVP eingereicht.

Sie wurden am Dienstagabend vom Gemeinderat nach einer ausführlichen Debatte zur Prüfung an die zuständige Kommission zurückgeschickt.

Schliessung

Die Liberalen und Freisinnigen verlangen von der Stadtregierung, alle von Betäubungsmittelkonsumenten und -händlern aufgesuchten Schulareale ausserhalb der Schulzeiten sofort zu schliessen.

Die zweite, dringliche Motion der SVP fordert eine Schliessung aller Pausenplätze zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens.

Profilierung

Die Ratslinke anerkannte zwar die Probleme, warf den Verfassern der Motionen aber vor, sich auf populistische Art profilieren zu wollen.

Der für die Schulen zuständige Stadtrat Manuel Tornare hat bereits beschlossen, wegen Problemen mit Drogenkonsum die Pausenplätze zweier Schulen zu schliessen.

Betroffen ist auch die Primarschule Roseraie. Auf deren Pausenplatz soll am Freitag ein 13 Monate altes Mädchen versehentlich Methadon geschluckt haben.

Es befand sich am Mittwoch immer noch im Spital. Noch ist unklar, in welcher Form und unter welchen Umständen das Kind das Methadon eingenommen hatte.

(dl/sda)

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